Wenn es … (1274)
Wenn es..
Wenn es regnet, stürmt und schneit
ist der Winter nicht mehr weit
sollte man seine Kleidung packen
um in den Schnee hinein zu sacken
Diese schöne Jahreszeit genießen
und mit Glühwein froh begießen
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014
Nr. 1274 aus Band 47
An einem Tag II (1237)
An einem Tag II
An einem Tag
die Nacht begann
und bunt waren viele Träume
in dem der Alltag
sich macht breit
ein großer Wald und Bäume
In dieser Nacht
war es wunderschön
viel Licht und auch viel Freude
In einer Nacht,
die Nacht war schön
unendlich groß die Weite
©Gerhard Ledwina(*1949)
Im Jahre 2013
Nr. 1237 aus Band 46
Ich öffne (1238)
Ich öffne
Ich öffne die Türe
im Herzen bei dir
und frage nach einem Zimmer
in der Wohnung von dir
So bin ich auch leise
du wirst es schon sehn
wir werden uns beide
wunderbar schon verstehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2013
Nr. 1238 aus Band 46
Steine II (1239)
Steine
Steine mit des Künstlers Kraft
aus ihnen etwas besonderes schafft
Die Kunst des Steinmetz mit Sorgfalt gewinnt
wenn er den Meißel und das Klopfholz schwingt
Der Kampf des Künstlers um den Erhalt
ist würdig, die Leistung
dies sieht man schon bald
Genau wird gemessen
und mühsam gehauen
damit man die Steine
zu Kirchen kann bauen
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2013
Nr. 1239 aus Band 46
Ein Baum (1242)
Ein Baum
Ein Baum, der auf der Wiese steht
sein Blatt sich leicht im Winde dreht
die Kinder klettern gern hinauf
wenn auch die Blüten sind weit auf
Es summt und brummt den ganzen Tag
so wie es der Imker gerne mag
Der Baum steht da mit vollem Stolz
auch wenn er schon aus altem Holz
Und wenn die Früchte sind gereift
so mancher zu einem Stecken greift
um diese Früchte abzuholen
bevor sie liegen auf dem Boden
Der Baum, der auf der Wiese steht
mit seinen Ästen in den Wind gedreht
©Gerhard Ledwina(*1949)
15.1.2014 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1242 aus Band 46
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Die Finger gefroren (1243)
Die Finger gefroren
Die Finger gefroren
die Nase ist zu
Es ist kalter Winter
und frieren tust du
Die Backen gerötet
im Mantel steckst du
Es ist kalter Winter
und frieren tust du
Die Scheiben gefroren
dein Auto ist zu
Es ist kalter Winter
und frieren tust du
Nun hilft nur ein Glühwein
man prostet dir zu
Es ist kalter Winter
und frieren tust du
So war es im Winter
er verflog wie im Nu
Es war kalter Winter
gefroren hattest du
©Gerhard Ledwina(*1949)
20.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1243 aus Band 46 „Keine Geschichte nur Gedichte“
Es strahlt (1233)
Es strahlt
Es strahlt die Wärme deiner Liebe
das Glück zu haben, bei dir zu sein
auch wenn das Leben bringt Seitenhiebe
mit dir zusammen bin ich nie allein
So schweißt die Liebe unser Leben
die Höhen, auch die Tiefen zu
auch wenn´s im Leben gibt ein Beben
vergehen Tiefen wie im Nu
©Gerhard Ledwina(*1949)
20.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1233 aus Band 46 „Keine Geschichte nur Gedichte“
Regentage (1232)
Regentage
Der Tag begann mit Sonnenschein
doch leider sollte es nicht sein
der Regen gewann die Oberhand
das Fass lief voll bis an den Rand
Im Sommer ist es auch mal schön
braucht man nicht gleich zum Gießen gehn
doch wenn es nur noch solche Tage hat
die hat man schnell und gründlich satt
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2013
Nr. 1232 aus Band 46
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen (1228)
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
da kann man nur raten
oder hoffen oder bangen
so bist du hier ja noch gefangen
auf dem Schlitten angeschnallt
und es aus dem Kopfhörer schallt
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Bist du dann davon befreit
und das Hoffen, es geht weit
von der unbekannten Macht bedrückt
noch der Wirklichkeit entrückt
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Doch es kommt der Sonnenschein
gehst in Frieden du dann heim
dankst dem Herrgott für das Leben
gehst für dich noch einen heben
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Dieses klingt noch lang im Ohr
und du nimmst dir wieder vor
jeden Tag mit Fröhlichkeit
und keinen Ärger weit und breit
©Gerhard Ledwina(*1949)
13.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1228 aus Band 46
Am Strand zu stehen (1235)
Am Strand zu stehen
Am Strand zu stehen
und Weite zu sehen
Ruhe gewinnen
und auch mal schwimmen
Die Ferne verstehen
am Strand nur zu gehen
im Urlaub zu liegen
sich nicht zu verbiegen
Die Zeit zu genießen
und Ruhe den Füßen
im Strandkorb zu sitzen
vielleicht auch mal schwitzen
Deine Urlaubszeit ein Genuss
deiner Frau einen Kuss
denn das ist dein Glück
wenn aus dem Urlaub du zurück
©Gerhard Ledwina(*1949)
20.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1235 aus Band 46
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Wenn du (1219)
Wenn du
Wenn du in deiner Lebenszeit
auch Glück zu geben bist bereit
so ist dein Leben lebenswert
es war ein Leben, für dich wert
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2013
Nr. 1219 aus Band 45
Eine Kuh (1215)
Eine Kuh
Eine Kuh, sie grast noch auf der Weide
der Schlachter schreibt schon auf mit Kreide
noch dreht sie munter ihre Runde
schon ist sie zerlegt in viele Pfunde
©Gerhard Ledwina(*1949)
Jahr 2013
Nr. 1215 aus Band 45
Am Bachlauf (1217)
Am Bachlauf
Am Bachlauf gehen
Am Bachlauf stehen
am Bachlauf sehen
und sich auch drehen
am Bachlauf genießen
die Ruhe dieser Zeit
….. den Augenblick
©Gerhard Ledwina(*1949)
Jahr 2013
Nr. 1217 aus Band 45
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Genieße dein Glück (1216)
Genieße dein Glück
Genieße dein Glück
auch wenn´s nur Sekunden
Genieße die Zeit
wenn du sie gefunden
©Gerhard Ledwina(*1949)
Jahr 2013
Nr. 1216 aus Band 45
Im Wirtshaus (1224)
Im Wirtshaus
Im Wirtshaus „Zu der grünen Pumpe“
da sitzen sie in froher Runde
Genießen Wein und auch das Bier
und sitzen gern und lange hier
Es ist die Wirtin, die dies vollbringt
obwohl es ihr so manchmal stinkt
wenn sie so sitzen lange hier
und manchmal noch bei wenig Bier
Doch sie braucht Gäste im Lokal
so ist es als Wirtin halt normal
um jeden Gast ist sie doch froh
auch wenn sie lange sitzen auf dem Po
©Gerhard Ledwina(*1949)
Jahr 2013
Nr. 1224 aus Band 45
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