Weiches Licht (852)
Weiches Licht
Weiches Licht
im Abendrot
Sonne im
Verschwinden
Es wird Zeit
zum Abendbrot
Bierchen lässt
sich trinken
Dunkel wird´s
nach Abendrot
und du musst
bald verschwinden
Es wird Zeit
zu Bett zu gehn
Schlaf, der lässt
dich sinken
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 852 aus Band 31)
An der Autobahn (879)
An der Autobahn
Ruhig wird der Tag am Abend
nur die Autobahn, sie rauscht
und die Töne, die weit tragen
haben manche Nacht versaut
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 879 aus Band 32)
Vogelwelt (881)
Vogelwelt
Vogelwelt sich schlafen legt
in den dunklen
Stunden
Bis das Morgen naht heran
singt in den
Morgenstunden
Begrüßt den Tag
mit hellem Klang
hat ihn für schön befunden
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 881 aus Band 32)
Am Hang des Lebens (882)
Am Hang des Lebens
Am Hang des Lebens
stehst du nun
Von nun an geht´s bergab
Mach daraus keinen Dauerlauf
dann machst du auch nicht
schlapp
Es ist halt so
auf dieser Welt
wir müssen von dannen gehn
und können von dieser
schönen Welt
dann leider nichts mehr sehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 882 aus Band 32)
Wolkenbänder (883)
Wolkenbänder
Wolkenbänder ziehen
in den Höhen
über unser ganzes Land
und die Sterne, sie
verschwinden
hinter dieser Wolkenwand
Hell und Dunkel
auch bedrohlich
ziehen Wolken so dahin
Und die Sterne, die weit oben
lassen diese
Wolken ziehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 883 aus Band 32)
Armors Arme (884)
Amors Arme
Ach läge ich
in Amors Armen
für mich wär es wie
das Himmelreich
Bräucht mancher Liebe
nicht entsagen
Für mich wärs dort
des Himmels gleich
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 884 aus Band 32)
Ein Stern (996)
Ein Stern
Ein Stern für dich am Himmel steht
von Sorgenwinden oft umweht
Im Leben geht´s oft rauf und runter
mal ist es fad, mal ist es bunter
Es leuchtet Hoffnung in dem Stern
so ist er nah, oft auch sehr fern
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 996 aus Band 36)
Hell (995)
Hell
Hell erleuchtet steht die Krippe
in der Kirche großem Raum
und die Kinderaugen leuchten
ist für sie ein Weihnachtstraum
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 995 aus Band 36)
Meine Blüte (994)
Meine Blüte
Blüte meiner Lebensstunden
Blumenstrauß, der fest gebunden
Nektar meiner kleinen Welt
unsere Liebe ist die zählt
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 994 aus Band 36)
Dunkle Tage (993)
Dunkle Tage
Dunkle Tage, Sturm und Wind
November angebrochen
so Tage, die zum Fürchten sind
die Freud wird dir genommen
Liebe Sonne, komm doch bald heraus
und schau in jedes Häuschen
Da machen die Sorgen eine Paus´
der Sturm macht auch ein Päuschen
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 993 aus Band 36)
Unser (992)
Unser
Es ist die Welt, die vor dir liegt
du Kindelein des Herzens
Es war die Liebe, die gesiegt
aus Lieb bist du entstanden
Oh Liebling unser beider Glück
du kannst so fröhlich lachen
Von nun an gibt es kein Zurück
sorgsam werden wir über dich wachen
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 992 aus Band 36)
Lieber Kaffee (1047)
Lieber Kaffee
Ich kann mehr meine Farbe wechseln
was dir nur mit der Milch gelingt
Die Vielzahl meiner schönen Sorten
für was man mich doch alles nimmt
Als Umschlag bin ich zu gebrauchen
als Magenschoner und als Schutz
Und wenn du manchmal musst schnell laufen
so hat man mich dafür benutzt
Du siehst man lobt mich in den Welten
bin einfach mehr, als nur Geschmack
In Vielfalt kann man mich leicht pflücken
und kann nach Trocknung in den Sack
Du kommst in den Ofen, brauchst viel Hitze
und wirst so dunkelbraun gegart
dies ist doch Plage für die Umwelt
die bleibt so einfach mir erspart
Nur eines muss ich leider zugeben
ich muss noch ziehn, während du dich setzt
Doch die Menge der Geschmacksrichtungen
sind vielmehr von mir besetzt.
Dein Getränkepartner Tee
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1047 aus Band 38 )
Hurra (1046)
Hurra
Hurra, hurra ist Ferienzeit
der Schulalltag ist weit
kann schlafen, wandern, schwimmen gehn
wie ist das Ferienleben schön
Brauch keine Hausaufgaben machen
kann singen, toben, fröhlich lachen
Genießen will ich jeden Tag
wie ich die Ferienzeit doch mag
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1046 aus Band 38 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
1.) Pfarrbrief St. Michael Kirchen, St. Petrus Wehbach – Wingendorf, Ausgabe 25. Juli bis 2. August 2015 auf der Titelseite abgedruckt.
2.) Nachrichtenblatt Achern „Aktuell“ Ortsteil Großweier, Seite 33, Ausgabe Nr. 30 vom 29. Juli 2016 abgedruckt.
Schön (1038)
Schön
Schön ist es hier, an Strand und Meer
und gibt viel schöne Stunden her
Im Abendrot am Strand zu stehen
in Weite auch ein Schiff zu sehen
Die Urlaubszeit, wie pures Gold
die Sonne dabei, sie ist dir hold
Das sind die Stunden, ist dein Glück
Hier kommst du gern zum Meer zurück
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1038 aus Band 38 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im Amts und Mitteilungsblatt der Stadt Vöhringen am 24. August 2011 abgedruckt.
Der Spargel (1037)
Der Spargel
So gieß ich Wasser in den Wein
bei Spargel sag ich immer nein
Dem kann ich gar nichts abgewinnen
da kann ich noch so lange sinnen
Ich hab da etwas in dem Mund
das weder eckig ist noch rund
die Soße ist nicht mein Geschmack
und lass sie lieber in dem Pack
Das Schnitzel ess ich lieber so
bin bei Kartoffel auch sehr froh
nur dieser Spargel muss nicht sein
da schmeck ich nichts, für mich nicht fein
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1037 aus Band 38 )