Fußballwelt (1036)
Fußballwelt
Fußball, das ist unser Leben
kann es denn was Schöneres geben
Wenn wir uns in den Armen liegen
ja, unsere Mannschaft, die kann siegen
Wir lieben unsere bunte Fahnenwelt
wenn der Gegner wieder kalt gestellt
Wir hoffen, bangen und wir leiden
sind als Verlierer ganz bescheiden
Für uns ist Pflicht, dabei zu sein
Wir sind natürlich im Verein
ob steh, ob sitz ist ganz egal
wir tragen vom Verein den Schal
Ob Rot, ob Blau und andere Farben
die muss man einfach gerne haben
Für uns ist Fußball unsere Welt
das Schönste unterm Himmelszelt
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1036 aus Band 38 )
Alltagsleben (1032)
Alltagsleben
Alltagsleben, kraftgebunden
Menschen eilen hin und her
Menschlichkeit, die ist verschwunden
Es gibt fast kein Halten mehr
Jeder ist durch Stress geschunden
für den Mensch ist´s täglich schwer
Keiner hat mehr Zeit für den Anderen
denn es gibt kein Halten mehr
Ist denn dies denn noch ein Leben
wir sind Menschen, kein Getier
Wo ist der Menschen ihr Verständnis
gibt´s nur noch Raffen und die Gier
Wo bleibt der Schwache und der Arme,
der Alte und der nicht so kann
wird schnell verdrängt aus dem Gedächtnis
weil er nicht ist, wie ich will, ich kann
Verloren ist in dieser Gesellschaft
Gespür für Wärme, Menschlichkeit
Wir sollten uns zurückbesinnen
denn noch haben wir ein bisschen Zeit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1032 aus Band 38 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in der Ischimatt Zytig, Alters- und Pflegeheim Ischimatt, Ausgabe Oktober 2011, in Langendorf, abgedruckt.
Herrlicher Tag (1028)
Herrlicher Tag
Herrlich hat der Tag begonnen
Sonnenstrahlen überall
Vögel zwitschern, jubilieren
bunte Blumen, Überzahl
Herrlich ist die Zeit des Frühlings
bunte Farben überall
Kraftvoll wächst sich die Natur aus
neues Leben in Überzahl
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1028 aus Band 38 )
Stürme (1027)
Stürme
Knarrend biegt der Ast im Sturme
bricht fast unter dieser Last
wehrt sich tapfer diesem Winde
diesem Sturm, der ihn fast schafft
Kraftvoll sind die Frühjahrsstürme
toben übers weite Land
blasen all, was nicht so fest ist
drehend übers Frühjahrsland
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1027 aus Band 38 )
Wein und Genuss (981)
Wein und Genuss
Halt fest dein Glas mit gutem Wein
und lass ihn dir gut munden
Der Wein, der ist so wunderbar
wenn Schluck für Schluck getrunken
Halte hoch das Glas mit gutem Wein
den Rebensaft zu preisen
Ein Hoch dem Küfer seiner Kunst
lässt ihn so wunderbar reifen
Hebe hoch das Glas mit gutem Wein
und stoße mit Freunden an
ein Viertel – das ist nie verkehrt –
Er zieht dich in den Bann
Hebe hoch das Glas mit gutem Wein
und riech ins Glas hinein
Der Duft, der ist betörend fein
so soll es ja auch sein
oder—(bring nicht einen Affen heim)
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 981 aus Band 36 )
Glockenschlag (980)
Glockenschlag
Glockenschlag zur dunklen Nacht
kühl den Abend angebracht
Weithin leuchtet hell der Stern
von der Erde weit und fern
Laut sind noch die Abendstunden
bis die Ruhe wird gefunden
und der Mond am Himmelszelt
leuchtend er die Nacht erhellt
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 980 aus Band 36 )
Pulverdampf (978)
Pulverdampf
Pulverdampf und Sternenregen
Feuerwerk der Freude wegen
Herrlich sind die bunten Sterne
an der nahen Himmelsferne
Menschen erleben dieses gern
dieses Bunt am Himmel fern
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 978 aus Band 36 )
Die Hitze (976)
Die Hitze
Die Hitze des Tages
weicht der Kühle der Nacht
Der Lärm vieler Stunden
wird in Ruhe gebracht
Der Mondschein des Abends
hat Verliebte gemacht
Er macht sie so munter
neues Leben erwacht
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 976 aus Band 36 )
Ein kleines Licht (1050)
Ein kleines Licht
Ein kleines Licht am Horizont
das ist der Weg zu Dir
Auch wenn du mich nicht sehen kannst
auf diesem Stern sind wir
Es ist die Weite, die uns trennt
im Geist sind wir vereint
Schau nur zu diesem Stern hinauf
auf diesem Stern sind wir
Es kommt der Tag
an dem stehen wir hier
und schauen den Sternen zu
Die Ferne ist Vergangenheit
neben mir stehst glücklich Du
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1050 aus Band 38 )
Ach wie würd (1049)
Ach wie würd
Ach wie würd
an deiner Seite
ich so gern
spazieren gehn
Würde Händchen halten
freudig mit dir
durch unser
Leben ziehn
Würdest du mich
nur erhören
du mein Glück
mein Sonnenschein
Öffne die Türe
deines Herzens
und lass mich
endlich ein
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1049 aus Band 38 )
Die A 380 (1048)
Die A 380
Und leise kommt die Königin
du siehst sie und bist gleich dahin
Sie kommt so leise angeflogen
du stehst am Boden, sie da oben
Mit staunend Blick stehst du hier unten
Schon wieder ist sie schnell verschwunden
Das Fernweh lockt dich magisch an
Der Flieger zieht dich in den Bann
Autor und Foto ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1048 aus Band 38 )
Erholung (1045)
Erholung
Spazieren gehn in Wald und Flur
gibt viel zu sehen in der Natur
Die Blumen blühn, ein Specht im Wald
Der Skihang leer, ist nicht mehr kalt
Ein Wildbach plätschert vor sich hin
im weiten Fern die Rehe ziehn
Erholungszeit auf all den Wegen
am Rande stehen auch viel Reben
Erholung ist spazieren gehn
kannst auch mit Fahrrad dieses sehn
Mit Foto gehen auf die Pirsch
mit Glück siehst du vielleicht einen Hirsch
Halt einfach nur die Augen auf
siehst du das Leben in seinem Lauf
Erholung ist für dich dies Glück
das kommt zu dir sehr gern zurück
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1045 aus Band 38 )
Die Hitze (1044)
Die Hitze
Die Hitze, die macht einen nieder
und müde werden dabei die Glieder
selbst in der Nacht, statt kühl und lau
ist dir ganz mulmig und ganz flau
Der Sommer ist ja wunderschön
nur diese Hitze, die kann gehn
So will man gern mal draußen sitzen
nicht immer in der Hitze schwitzen
Man freut sich ja auf Sommertage
nur diese Hitze ist ´ne Plage
Oft muss man raus, nur um zu gießen
damit die Blumen weiter sprießen
Wie wünscht man sich einen Regensschauer
damit diese Hitze nicht von Dauer
Darauf kann es gerne wieder schöner werden
mit etwas weniger Hitze, hier auf Erden
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1044 aus Band 38)
Rollladenspiel (1043)
Rollladenspiel
Rollladen rauf
Rollladen runter
ist er mal oben
ist er bald unten
Nervig wird´s
geht´s rauf
geht´s runter
Dies Spiel wird immer bunter
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1043 aus Band 38 )
Die Liebe (1039) II
Die Liebe II
Die Liebe ist die Zeit für dich
verändern tun sich Welten
Die Liebe ist dein privates Glück
nur großes Glück ist selten
Genieß die Zeit, die vor dir liegt
verändern tun sich Welten
Bedenk, die Liebe ist dein Glück
und großes Glück ist selten
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1039 aus Band 38 )



