Angst
Was macht der .. (1366)
Was macht der ..
Was macht der liebe Gott mit mir
lässt er mich wieder prüfen
die Angst durch die er mich nun schickt
die ist doch kein Vergnügen
Besinnen soll man sich am Tag
auf Lieb und Menschlichkeit
das Leben ist kein Kinderspiel
wenn Angst sich macht so breit
Wenn Herrgott dir so ein Zeichen gibt
dann sehe dich bitte vor
so lasse dir helfen, wenn es auch schwer
deine Gesundheit die geht vor
©Gerhard Ledwina(*1949)
2015
Nr. 1366 aus Band 51
Menschen kommen (1363)
Menschen kommen
Menschen kommen dies in Massen
damit ist gar nicht mehr zu spaßen
weil sie fort aus Elend, Not
finden dort nur noch den Tod
Helfen sollte Jedermann
wenn er will und wenn er kann
dazu ist man aufgerufen
helfen wie es irgendwie geht
damit das Leben nicht zu spät
©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1363 aus Band 51
Lautes Schreien (1361)
Lautes Schreien
Lautes Schreien in der Nacht
Menschen werden umgebracht
Personen schießen mit Hass umher
für sie gibt es kein Halten mehr
Es gibt keinen Gott, der dies befiehlt
unschuldigen Menschen das Leben stiehlt
Wo ist die Menschlichkeit und die Vernunft
bei diesen Mördern Unvernunft
©Gerhard Ledwina(*1949)
17.11.2015
Nr. 1361 aus Band 51
Angst und Schrecken (1094)
Angst und Schrecken
Angst und Schrecken jagen sich
Mensch schau zu, nun rette dich
Welle schlägt sehr großen Schaden
wo dein Haus stand, kannst nur raten
Vieles einfach weggerissen
du fühlst dich so sehr beschissen
Glück hast du, wenn du noch lebst
neben diesen Trümmern stehst
Wie soll es nun weitergehen
dies kannst du noch gar nicht sehen
Hoffen auf Hilfe, die es gibt,
dass die Hilfe nicht versiegt
©Gerhard Ledwina(*1949)
16.03.2011
Nr. 1094 aus Band 40
Der Nachbar schreit (1054)
Der Nachbar schreit
Der Nachbar schreit vor lauter Liebe?
Nachbarn hören entsetzt da zu
Ist es Liebe oder Hiebe?
machen schnell das Fenster zu
©Gerhard Ledwina(*1949)
im Jahre 2014
Nr. 1054 aus Band 39
Schlimm (1052)
Schlimm
Schlimm gefräßig
Kraft des Feuers
frisst sich Knistern
ins Gebälk
Sucht sich Nahrung
in den Ecken
und kein Dachstuhl
ist, der hält
©Gerhard Ledwina(*1949)
Im Jahre 2014
Nr. 1052 aus Band 39
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen (1228)
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
da kann man nur raten
oder hoffen oder bangen
so bist du hier ja noch gefangen
auf dem Schlitten angeschnallt
und es aus dem Kopfhörer schallt
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Bist du dann davon befreit
und das Hoffen, es geht weit
von der unbekannten Macht bedrückt
noch der Wirklichkeit entrückt
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Doch es kommt der Sonnenschein
gehst in Frieden du dann heim
dankst dem Herrgott für das Leben
gehst für dich noch einen heben
Einatmen, Luft anhalten, nicht atmen
Dieses klingt noch lang im Ohr
und du nimmst dir wieder vor
jeden Tag mit Fröhlichkeit
und keinen Ärger weit und breit
©Gerhard Ledwina(*1949)
13.11.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1228 aus Band 46
Die dunklen Tage (1223)
Die dunklen Tage
Lange sind die dunklen Tage
das Jahr neigt sich dem Ende zu
Die Seele liegt auf einer Waage
lässt sie jetzt auch noch Freude zu?
Der Mensch nicht fröhlich ist gestimmt
bis dass die Weihnachtsbeleuchtung klimmt
Er sich kann fröhlich vorbereiten
auf die schöne Weihnachtszeiten
So kommt er gut über diese Zeit
wenn auch der Sommer ist noch weit
Die Jahreszeit schreibt in die Seele
auch wenn sich mancher dabei quäle
Das Jahr hat für jeden eine schöne Zeit
Sei du mit dem Herzen dafür bereit
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.10.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1223 aus Band 45
Es ist traurig (1459)
Es ist traurig
Es ist traurig
dich zu sehn
lauter Schmerzen
Du wirst gehn
Ist des Lebens
schlechte Zeiten
die so Schmerzen
dir bereiten
Tränen fließen
es tut weh
dich zu liegen
so zu sehn
Schon in Mutters Bauch
der Wegbegleiter
warst du mir der
Wegbereiter
Nun bricht ein Teil
des Lebens fort
du weilst bald
an fremdem Ort
Wünsche dir
im neuen Leben
Gottes Hilfe
und den Segen
lässt so traurig
mich zurück
mir fehlt so
ein großes Stück
©Gerhard Ledwina (*1949)
27.08.2017
Nr. 1459 aus Band 55
Traurig ist mein Herz (1461)
Traurig ist mein Herz
Traurig ist mein Herz
bedrückt durch diesen Schmerz
die Tränen sind mein Leid
weil du Vergangenheit
©Gerhard Ledwina(*1949)
31.08.2017
Nr. 1461 aus Band 55
In Arbeit (1410)
In Arbeit
In Arbeit und mit Brot
mit Hoffnung, keine Not
in Freude und Glück
bleibt die Notzeit zurück
In der Fremde gelandet
auf der Flucht hier gestrandet
mit der Hoffnung auf Glück
bleibt manche Heimat zurück
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.06.2016
Nr. 1410 aus Band 53
Ich habe Angst (1411)
Ich habe Angst
Ich habe Angst, dich zu verlieren
Ich habe Angst, allein zu sein
Ich habe Angst vor schlechten Träumen
Angst ist schlechte Wirklichkeit
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.06.2016
Nr. 1411 aus Band 53
Die Welt im Streit (1294)
Die Welt im Streit
Die Welt im Streit
seid ihr gescheit?
Wer soll das richten
wer soll das schlichten
Dies ist doch menschenverachtend
wenn man anderen nach dem Leben trachtet
wenn man nicht weiß, gibt es ein Zurück
ein Leiden der Menschen, dies Stück für Stück
Will man vor seinem Herrgott bestehen
muss man andere lernen verstehen
Du bist ein Mensch
dein Gegenüber ist es auch
den schießt man nicht einfach
so einmal in den Bauch
Er hat dir doch gar nichts getan
und du bist verfallen in dem Wahn
Dass es ein anderer Mensch sei
der nicht deines Glaubens ist
Vielleicht war es einfach nur ein Christ
der auch nur einen Gott hat, so wie du
was mutest du denn diesen Menschen zu
Du willst vor deinem Herrgott bestehen
da musst du auch andere lernen verstehen
Auch du bist nur Gast hier auf unserer Welt
dann lass diesen Hass, er verblendet deine Welt
Kein Mensch hat das Recht
einfach andere zu töten
denn so herrscht nur Angst
mit Verzweiflung und Nöten
Jan 2014
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1294 aus Band 48
Träume, Hoffnung, Bangen (1357)
Träume, Hoffnung, Bangen
Träume, Hoffnung, Bangen
manchmal ist man gefangen
eingeholt von Wirklichkeit
und das Schöne ist so weit
Kommt die Angst wieder zurück
fehlt bald wieder von dir ein Stück
ist es böse oder gut
Hoffnung bringt dir wieder Mut
um im Leben fortzufahren
weit weg von all den Gefahren
denn du willst am Leben bleiben
bei deinen Lieben, deinen Seinen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Dezember 2015
(Nr: 1357 aus Band 51)
Land verlassen (1348)
Land verlassen
Land verlassen, weg von Kriegen
weil nur manche wollen siegen
Elend bleibt nun dort zurück
zerschlagen das Leben, Stück für Stück
Menschen neue Heimat suchen
wollen vom Glück nur ihr Stück Kuchen
Anteil von dem Lebensglück
zur alten Heimat kein Zurück
traurig ist die Lebenswelt
wenn der Menschen Glück zerschellt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1348 aus Band 50)