Sonstige Gedichte
Kinderaugen (464)
Kinderaugen
Kinderaugen leuchten schön
sind auch recht nett anzuseh´n
Weihnachtsengel hat vollbracht
dass das Kinderherze lacht
Kinderlachen Herz erfreut
sind Geschenke, nicht bereut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 464 aus Band 15)
Die Sonne (462)
Die Sonne
Die Sonne lacht dir ins Gesicht
Der Tag, der lacht vor Freude
Das Wetter ist wie ein Gedicht
soll lange sein wie heute
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 462 aus Band 15)
Die Flügel (461)
Die Flügel
Die Flügel drehen sich schnell im Wind
erzeugen Strom und das geschwind
Auf vielen Masten die Räder nicht ruh´n
sie haben im Wind gar manches zu tun
Der Landwirt wird zum Stromerzeuger,
doch diese Kuh hat keine Euter
Die Arbeit macht für ihn der Wind
für ihn ist er das liebste Kind
Er kann verdienen und kann ruh´n
braucht bei dieser Arbeit nichts zu tun
Der Wind, der soll die Flügel drehen
und die sollen nie mehr wieder stehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 461 aus Band 15)
Friedenszelt (460)
Friedenszelt
Der Mond erstrahlt am Himmelszelt
Die Nacht wird hell und klar
Und unten steht ein Friedenszelt
Wer weiß, was einst geschah
Dort feiern Menschen in dem Zelt,
Menschen verschiedener Nationen
Gemeinsam sind sie nun,
die neuen Friedensboten
Und alle wollen sie gemeinsam vermeiden
dass es wieder gibt
unsägliche Kriegeszeiten
Geh Du auch hin
ins Friedenszelt
Die Nacht ist hell und klar
Der Mond, er steht am Himmelszelt,
er weiß, was einst geschah
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 460 aus Band 15)
Geheimnisvolle Stadt (456)
Geheimnisvolle Stadt
Geheimnisvolle große Stadt
dein Leben ist ein Meer
Es schwimmen sehr viel Fische drin
genauso wie im Meer
Die Wogen schwappen überein
wenn man drin schwimmen will
und immer geht man gerne rein
genauso wie ins Meer
Geheimnisvoll und wunderschön
zeigst du einem dein Gesicht
Und wenn man aus diesem Meere geht
einem dann das Herze bricht
Geheimnisvoll mal groß, mal klein
genauso wie im Meer
und wenn man meint, dich zu versteh´n
muss man auch bald schon wieder geh´n
Geheimnisvolle große Stadt
du mich immer schon verzaubert hast
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 456 aus Band 15)
Einsames Herz (453)
Einsames Herz
Einsames Herz
Tief sitzt der Schmerz
Einsam die Runden
Tief sind die Wunden
Einsam der Schmerz
Einsam das Herz
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 453 aus Band 15)
Der Wind der Zeit (451)
Der Wind der Zeit
Die Mauer, die am Bahnhof steht,
die hat der Wind der Zeit verweht
Als Mahnmal steht sie hier am Ort
Nur alte Zeiten, die sind fort
Geschmückt ist sie als Galerie
Vergiss die eingesperrten Zeiten nie
Als Mahnmal für die neue Zeit
für was der Mensch ist zu bereit
Als Mahnmal für die heutige Zeit
damit muss es nicht mehr kommen so weit
Wenn nur der Mensch vernünftig ist
und diese Zeiten nie vergisst
Dann soll am Bahnhof er dann steh´n
und öfters zu der Mauer geh´n
Und jeder, der etwas zu sagen hat
soll an der Mauer stehen und sich sehen satt
Damit er für die Menschen schafft
und nicht nur in die eigene Tasche rafft
denn frei kannst du als Mensch nur sein,
wenn für dich Arbeit liegt bereit
die ist als Mahnmal von der Zeit verweht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Gemeint ist der Ostbahnhof in Berlin)
(Nr. 451 aus Band 15)
Der Mond ist hell (449)
Der Mond ist hell
Der Mond ist hell,
die Nacht ist klar.
Der Lärm, der ist entschwunden.
Nur dir, das ist doch allen klar,
das Bierchen tut dir munden
Genieß den hellen Mondenschein
Die Nacht, die hell und klar
Das Bierchen, das so klar und hell,
das ist bei dir entschwunden
Auch wenn sie es nicht ganz verstehen
Das Bierchen war Genuss
Auch wenn sie es nicht können sehen
den Mond, die Nacht, Genuss
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 449 aus Band 14)
In meiner Stadt (448)
In meiner Stadt
In meiner Stadt
bin ich zu Haus
Da geh ich gerne
ein und aus
In meiner Stadt
da will ich leben,
warum soll ich denn
zu etwas anderem streben
In meiner Stadt
die ist mein Reich
da brauch ich keine andere,
keine andere zum Vergleich
In meiner Stadt
da ist´s so fein
deshalb will ich immer,
immer wieder heim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 448 aus Band 14)
Der Rollladen (443)
Rollladen
Ratschend saust der Rollladen runter
und die Nachbarn werden munter
Denn für sie war es schon Nacht
wurden sie nun um ihren Schlaf gebracht
Doch der dieses hat gemacht
hat es auch noch Spaß gebracht
Hoffentlich wird er auch mal munter
wenn beim Nachbarn geht der Rollladen runter
Hei hat es dann Spaß gemacht
wenn er um seinen Schlaf gebracht
Denk auch an den anderen von nebenan
denn sonnst bist du ja auch mal dran
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 443 aus BAnd 14)
Der Landregen (442)
Der Landregen
Der Landregen fällt von oben herab
Die Bäume müssen niesen
Und in der großen grünen Au
derweil die Blumen sprießen
Wenn dann die Wolken sich verzieh´n
Die Blumen in ihrer Schönheit erblüh´n
Ja alles wächst und gedeiht
ja es ist Landregenzeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 442 aus Band 14)
Schau um (441)
Schau um
Schau um des Feuers rote Glut
da tanzen schöne Weiber
Die Männer, die, die finden´s gut
herbei kommt noch ein Reiter
Und alle tanzen bis zur Früh
bis in den frühen Morgen
beim Tanzen um des Feuers Glut
verfliegen alle Sorgen
Ist auch am Morgen der Kopf noch schwer
verflogen waren alle Sorgen
Wer denkt beim Tanz um Feuers Glut
schon an den nächsten Morgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 441 aus Band 14)
Die Mühle (440)
Die Mühle
Die Mühle, die am Straßenrand steht
der Wind, der ihre Flügel dreht
Die Flügel, die dir zugewandt
drehen sich, wie von leichter Hand
Und die Mühle ächzt und stöhnt
und die ganze Mühle dröhnt
Schwer dreht sich das Mühlenrad
wenn es auch nichts zu mahlen hat
Auch wenn sie nur als Museum dort steht
Früher hat sie sich ständig im Wind gedreht
Der Müller hatte sie schön gemacht
Sie steht jetzt da in ihrer Pracht
Auch wenn kein Müller sie mehr bedient
hat sie die Achtung des Menschen verdient
Darum bleibe auch mal am Straßenrand stehen
und schau, wie sich die stolzen Flügel drehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 440 aus Band 14)
Du saust dahin (438)
Du saust dahin
Du saust dahin
bist nur am Rasen
auf Deutschlands Autobahnen – Straßen
Die Landschaft fliegt an Dir vorbei
bei dieser Autoraserei
Was siehst Du denn
bleib doch mal stehn
dann kannst Du wenigstens was sehn
Schau Deutschland an
es ist doch schön
und bleib an vielen Orten stehn
In Deutschland mit den vielen Orten
da schmeckt das Bier in vielen Sorten
und bei den vielen Sorten Wein
schmeckt es am Rhein
und auch daheim
Auch an den vielen deutschen Orten
da gibt´s Hotels,
in vielen Sorten
Darum saus nicht nur
durchs deutsche Land
sonst bleibt Dir vieles
unbekannt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 438 aus Band 14)
Im Bodensee (429)
Im Bodensee
Im Bodensee
da schwimmt ein Fisch
und mittags ist er auf dem Tisch
Der Gast genießt den frischen Fisch
der bei ihm liegt
nun auf dem Tisch
Dazu gibt´s noch
ein Gläschen Wein
da fühlt er sich
wie fast daheim
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 429 aus Band 14)

