Sonstige Gedichte
Frieden (102)
Frieden
Lass uns den Frieden suchen
nicht das Leid und Elend buchen
Nicht das Elend soll beginnen
nur der Frieden soll gewinnen
Sei für den Frieden bereit
jetzt und für alle Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 102 aus Band 2)
Morgenlicht (145)
Morgenlicht
Sonnenstrahlen
Morgenlicht
der Tag anbricht
Menschen springen
aus dem Hause fort
zum Arbeitsort
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 145 aus Band 2)
Der Doktor (141)
Der Doktor
Der Mensch, der seinen Doktor macht
vor dem hab ich Respekt, vor dem hab ich acht.
Wenn er den Titel zum Teil seines Namen macht
verlier ich die Acht, verlier ich die Acht
Ich verlier die Acht
weil man das nicht macht
weil es ist nicht angebracht
Der Mensch ist nicht besser wie jedermann
und soll´s nicht rausheben, auch wenn er es kann
Vorm Herrgott sind wir doch alle gleich
wenn wir kommen in sein Himmelreich
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 141 aus Band 2)
Du wohnst (138)
Du wohnst
Du wohnst in einem großen Haus
da geh´n die Menschen ein und aus
Da gibt es Elend und auch Freud
und manchmal hast du´s schon bereut
und wolltest raus
aus diesem Haus
Dein Eigentum hält dich zurück
denn dort ist doch dein ganzes Glück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 138 aus Band 2)
Du bist doch … (136)
Du bist doch …
Du bist doch ohne Hemd gekommen
und deine Zeit ist bald verronnen
Was hast du Mensch denn nur gemacht
an was hast du denn nur gedacht
Hast du den Menschen quer gelegen
oder warst du für diese auch mal Segen
Haben diese Menschen nur geheult
oder haben sie sich auch mit dir gefreut
Hast du im Leben nur gerafft
oder hast du zur Freude auch was anderes geschafft
Denk nur daran, ob arm ob reich
im Tode sind sie alle gleich
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 136 aus Band 2)
Die Zeit vergeht (133)
Die Zeit vergeht
Im Kino bald die Zeit vergeht
wenn sich die Spule wieder dreht
Dann kommt die große weite Welt
zu dir hinein ins Kinozelt
Der Vorhang fällt, der Film ist aus
und du musst leider wieder raus
Der Nächste an der Kasse steht
und sieht dann, wie die Zeit vergeht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 133 aus Band 2)
Das Karussell (132)
Das Karussell
Das Karussell, es dreht sich schnell
Das Karussell, das bringt dir Freuden
tust keine Zeit damit vergeuden
Das Karussell trägt dich hinaus
die Musik spielt, bald ist es aus
Es dreht sich langsam und bleibt steh´n
und du musst leider wieder geh´n
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 132 aus Band 2)
Die große Stadt (127)
Die große Stadt
Die große Stadt
Gesichter hat
Die große Welt
in einem Zelt
Viele Arten, Menschen, Rassen
Menschen, die sich lieben, hassen
Menschen, die sich gut versteh´n
oder auseinander geh´n
Menschen, die Familien gründen
oder andere Menschen finden
Menschen in der Einsamkeit
denn die große Welt ist weit
Menschen aus der großen Welt
finden hier ihr Familienzelt
Menschen prägen diese Stadt
die so viele Gesichter hat
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 127 aus Band 2)
Heimgekommen (125)
Heimgekommen
Heimgekommen, Türe zu
jetzt lass mir endlich meine Ruh
hab vom Geschäft die Nase voll
deshalb wär für mich die Ruh´ jetzt toll
Sitz bald wieder frisch und munter
auf dem Sofa rauf und runter
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 125 aus Band 2)
Unten im Tale (114)
Unten im Tale
Unten im Tale, da fließt der Rhein
oh, wie ist der Blick so fein
Weinberge im Sonnenlicht glänzen
im Elsass die Vogesen den Rheinblick ergänzen
Der Mummelsee zum Verweilen einlädt
bevor es wieder ins Tal abwärts geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 114 aus Band 2)
Die Berge (111)
Die Berge
Die Berge, die sind jetzt erklommen
der Blick ins Tal, der ist vollkommen
Genieß die Luft und Ruh hier oben
und lass die anderen unten toben
Genieß des Schöpfer´s Herrlichkeit
der Blick hier oben, der ist weit
Genieß den schönen Augenblick
denn, bald musst du ins Tal zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 111 aus Band 2)
Das neue Jahr II (108)
Das neue Jahr
Das neue Jahr, das hat begonnen
die alten Tage sind verronnen
Erst Januar, dann Februar
denn so beginnt ein neues Jahr
Wenn dann die Sträucher, Bäume blüh´n
die Vögel wieder von weit einzieh´n
Der Winter verliert dann seine Kraft
so hat´s der Frühling endlich geschafft
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 108 aus Band 2)
Zärtlichkeit (14)
Zärtlichkeit
Wenn jeder etwas Zärtlichkeit
zu geben ist für sich bereit
da werden so manche Sorgen
verschwunden sein bis morgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 14 aus Band 1)
Der König (99)
Der König
Der König einer Königsrunde
der zeigt von einer frohen Kunde
Er zeigt von der Gemeinsamkeit
zu der die Kegler sind bereit
Sie kegeln dann in frohen Stunden
Gemeinsam ihre Kegelrunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 99 aus Band 1)
Holdes Glück (69)
Holdes Glück
Holdes Glück in weiter Ferne
warum bist du mir nicht hold
Purpur glitzern wie die Sterne
Glück, du bist so schwer wie Gold
Warum bist du in der Ferne
wenn auch leuchtend wie der Mond
Holdes Glück komm aus der Ferne
sei mir bitte wieder hold
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 69 aus Band 1)