Hoffnungsgedicht
In Schmerzen (486)
In Schmerzen
In Schmerzen verbunden
die Zeit heilt die Wunden
Es braucht seine Zeit
bis Wunden verheilt
Nach Leben zu streben
der Sinn unseres Lebens
trotz Schmerzen geschunden
die Zeit heilt die Wunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 486 aus Band 16)
Höhenflug (483)
Höhenflug
Nach einem Höhenflug des Lebens
steht man auf dem Boden, eben
unsanft wird man eingeholt
dass einem ja wird nicht zu wohl
Und im Wellenbad des Lebens
wird man auf- und abgetragen
als will der Herrgott einem sagen
du bist so nur ein kleines Licht
Schau nur wie die Welle bricht
Bist ein Tropfen auf dieser Welt
und auch schnell hinweggespült
Aber nach einem tiefen Tal
kommt die Zeit „es war einmal“
Lass dich von der Welle tragen
und die Sorgen schnell verjagen
Denk dabei auch an die Zeit
wenn die Welle bricht herein
So wirst du in deinem Leben
immer auf dem Boden stehen
ob die Welle groß, ob klein
ob sie trägt oder bricht herein
Denn nach ein paar schönen Stunden
kommen Sorgen unumwunden
Bist ein Tropfen dieser Welt
und mal ganz schnell weggespült
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 483 aus Band 16)
Die Angst sitzt (482)
Die Angst sitzt
Die Angst sitzt im Nacken
sie will dich packen
in schweren Stunden
Nerven geschunden
Fröhlichkeit verflogen
sind nur noch Sorgen
in schwerer Zeit
der Weg ist weit
Hoffst auf die Stunden
die mit Fröhlichkeit verbunden
lang sind Sekunden
bis sie gefunden
die Fröhlichkeit der Stunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 482 aus Band 16)
Die Sonne II (473)
Die Sonne
Die Sonne strahlt den Tag heran
die Wolken in allen Farben
Was dieser Tag wohl bringen mag
das kann man noch nicht sagen
Doch freu dich auf den schönen Tag
mit seinen bunten Farben
und nimm es, wie es auch kommen mag,
mit Freude und mit Plagen
Genieß den Tag
der dir geschenkt
ohne Weh und ohne Klagen
dann wird´s für dich ein schöner Tag
in all den bunten Farben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 473 aus Band 15)
Das neue Jahr II (108)
Das neue Jahr
Das neue Jahr, das hat begonnen
die alten Tage sind verronnen
Erst Januar, dann Februar
denn so beginnt ein neues Jahr
Wenn dann die Sträucher, Bäume blüh´n
die Vögel wieder von weit einzieh´n
Der Winter verliert dann seine Kraft
so hat´s der Frühling endlich geschafft
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 108 aus Band 2)
Das Mädel (301)
Das Mädel
Das Mädel sah den Knaben stehn
und sprach, es ist doch wunderschön
wenn wir hier so am Wasser gehn
hier gibt es wirklich viel zu sehn
Hier siehst du viele Menschen laufen
und auch mal Hunde, die mal raufen
Hier siehst du Kinder, die schön spielen
und auch im Matsch und Sande wühlen
Hier siehst du Möwen, die so kreisen
und auch die Schiffe, die verreisen
Die Segeljachten auf der See
hier ist es doch so wunderschön
Ich möchte mit dir im Wasser stehn
und möchte zu dir im Wasser gehn
Ich möchte mit dir am Strande liegen
nur einfach so und zum Vergnügen
Der Knabe sprach, lass uns hier am Strande liegen
wirst von mir auch eingerieben
Im Meer zu schwimmen ist doch schön
lass uns nicht nur am Wasser stehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 301 aus Band 9 )
Vertrieben (135)
Vertrieben
Vertrieben wurden sie und mussten fort
aus ihrem geliebten Heimatort
Lasst uns helfen, zu vermeiden,
diese Seuche zu vertreiben
Menschen müssen doch versteh´n
dass nicht sein kann „Du musst geh´n“
Elend, Hunger und auch Leid
sind für niemand Zeitvertreib
Nicht Verachtung für den Menschen
sondern an den Menschen denken
Es darf nie mehr wieder sein
dass diese Menschen sind allein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 135 aus Band 2)
Dich Mensch (221)
Dich Mensch
Dich Mensch, dich möchte ich lachen sehen
Dich Mensch, ich möchte doch zu dir gehen
Dich Mensch, möchte mit dir Freude haben
Dich Mensch, möchte ich auf Händen tragen
Dich Mensch, möchte mit dir Kinder kriegen
Dich Mensch, möchte mit dir den Alltag verbiegen
Dich Mensch, möchte mit dir älter werden
Dich Mensch, …
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 221 aus Band 5)
Hoffnungsvoll (637)
Hoffnungsvoll
Hoffnungsvoll beginnt der Abend
begleitet von dem Traum der Nacht
Hoffnung tragen die Sterne
um die Stürme des Lebens
zu überstehen
Gewaltig ist die Natur
in der der Mensch
nur ein kleines Licht
in unendlicher Gottesschöpfung darstellt
Gott in seiner unendlichen Zeit
schenkt uns einen kleinen Teil
Das Leben auf Zeit
bis das Licht des Lebens uns
in der Finsternis der Nacht verliert
Genießen wir die Stunden
des Glücks in Dankbarkeit
dass er uns einen kleinen Teil
seiner unendlichen Zeit
schenkt
Auch wenn er uns
mancher Prüfung unterzieht
an der wir fast
zum Scheitern verurteilt sind
Freuen wir uns auf Freunde
die uns begleiten
Wie die Träume der Nacht
Hoffnungsvoll wie jeder
schöne Abend
in der wir nur
ein kleines Licht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 637 aus Band 22)
Ich mag (632)
Ich mag
Ich mag keine Kriege
Ich mag keinen Streit
Ich mag nur die Freundschaft
nur zu der bin ich bereit
Ich mag nur den Frieden
den Frohsinn, das Lachen
das Glücklichsein im Leben
sich nie mehr Sorgen machen
Ich mag keine Ängste
die Angst vor dem Tod
ich mag doch das Leben
auch wenn es bedroht
Ich mag meine Freunde
für mich ein hohes Gut
die mir in schlechten Zeiten
auch gerne machen Mut
Ich mag meine Kinder
die Frau, die mich liebt
wenn ich mal bin todtraurig
sich sehr um mich bemüht
Ich mag schönes Wetter
den Strand und die See
Ich mag den weiten Seeblick
und auch ein Glas Tee
Ich mag unser Europa
den Frieden in der Welt
Am meisten die Freundschaft
denn die ist´s, die zählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 632 aus Band 22)