Allgemein
Lieber Kaffee (1047)
Lieber Kaffee
Ich kann mehr meine Farbe wechseln
was dir nur mit der Milch gelingt
Die Vielzahl meiner schönen Sorten
für was man mich doch alles nimmt
Als Umschlag bin ich zu gebrauchen
als Magenschoner und als Schutz
Und wenn du manchmal musst schnell laufen
so hat man mich dafür benutzt
Du siehst man lobt mich in den Welten
bin einfach mehr, als nur Geschmack
In Vielfalt kann man mich leicht pflücken
und kann nach Trocknung in den Sack
Du kommst in den Ofen, brauchst viel Hitze
und wirst so dunkelbraun gegart
dies ist doch Plage für die Umwelt
die bleibt so einfach mir erspart
Nur eines muss ich leider zugeben
ich muss noch ziehn, während du dich setzt
Doch die Menge der Geschmacksrichtungen
sind vielmehr von mir besetzt.
Dein Getränkepartner Tee
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1047 aus Band 38 )
Der Spargel (1037)
Der Spargel
So gieß ich Wasser in den Wein
bei Spargel sag ich immer nein
Dem kann ich gar nichts abgewinnen
da kann ich noch so lange sinnen
Ich hab da etwas in dem Mund
das weder eckig ist noch rund
die Soße ist nicht mein Geschmack
und lass sie lieber in dem Pack
Das Schnitzel ess ich lieber so
bin bei Kartoffel auch sehr froh
nur dieser Spargel muss nicht sein
da schmeck ich nichts, für mich nicht fein
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1037 aus Band 38 )
Alltagsleben (1032)
Alltagsleben
Alltagsleben, kraftgebunden
Menschen eilen hin und her
Menschlichkeit, die ist verschwunden
Es gibt fast kein Halten mehr
Jeder ist durch Stress geschunden
für den Mensch ist´s täglich schwer
Keiner hat mehr Zeit für den Anderen
denn es gibt kein Halten mehr
Ist denn dies denn noch ein Leben
wir sind Menschen, kein Getier
Wo ist der Menschen ihr Verständnis
gibt´s nur noch Raffen und die Gier
Wo bleibt der Schwache und der Arme,
der Alte und der nicht so kann
wird schnell verdrängt aus dem Gedächtnis
weil er nicht ist, wie ich will, ich kann
Verloren ist in dieser Gesellschaft
Gespür für Wärme, Menschlichkeit
Wir sollten uns zurückbesinnen
denn noch haben wir ein bisschen Zeit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1032 aus Band 38 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in der Ischimatt Zytig, Alters- und Pflegeheim Ischimatt, Ausgabe Oktober 2011, in Langendorf, abgedruckt.
Wein und Genuss (981)
Wein und Genuss
Halt fest dein Glas mit gutem Wein
und lass ihn dir gut munden
Der Wein, der ist so wunderbar
wenn Schluck für Schluck getrunken
Halte hoch das Glas mit gutem Wein
den Rebensaft zu preisen
Ein Hoch dem Küfer seiner Kunst
lässt ihn so wunderbar reifen
Hebe hoch das Glas mit gutem Wein
und stoße mit Freunden an
ein Viertel – das ist nie verkehrt –
Er zieht dich in den Bann
Hebe hoch das Glas mit gutem Wein
und riech ins Glas hinein
Der Duft, der ist betörend fein
so soll es ja auch sein
oder—(bring nicht einen Affen heim)
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 981 aus Band 36 )
Die Sonne hilft (928)
Die Sonne hilft
Die Sonne hilft dir
aufzustehn
so kannst du des Tages
Wege gehn
Kannst fröhlich sein
und nicht verzagt
Wer nicht gewinnt
der nicht gewagt
Genieß den Tag,
denn er wird schön
komm aus dem Bett,
du wirst schon sehn
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 928 aus Band 34 )
Schwebe im Glück (1014)
Schwebe im Glück
Schwebe im Glück
blick nicht zurück
Lass dir viel Zeit
nach Elend und Leid
Du bist geborgen
weg von den Sorgen
Die lass zurück
Schwebe im Glück
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1014 aus Band 37 )
Knistern, flackern (1012)
Knistern, flackern
Knistern, flackern Feuerschein
dieses Feuer ist gemein
Wolken ziehen
Funken stieben
Kraftvoll brennt es lichterloh
Balken brechen, wer muss blechen
Ware verbrennt im Flammenschein
Männer kämpfen, gegen Flammen
gegen gewaltige Feuerglut
Diese Leistung ist zu loben
dazu gehört viel mächtig Mut
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1012 aus Band 37 )
Gestaltet
Dieses Bild wurde für mich im PhantasieRaum gemacht.
Es ist schön wenn man Freunde hat.
Lass ihn leuchten
für die Seele
lass ihn leuchten
für das Glück
lass ihn leuchten
für die Sehnsucht
lass ihn leuchten
für den Augenblick
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
Danke liebe Tover
Gedichtesammlung
Gedichte auf Wanderschaft.
Von den vielen die ich bisher geschrieben habe sind schon einige im Internet gewandert.
Solange der Name dabei steht freut es einen.
Nur wenn er vergessen oder unterlassen ist, dann ist es natürlich nicht so schön.
Am 56 Band in eigener Herstellung arbeite ich jetzt.
Dass es so viele werden hätte ich nie gedacht.
Auch wenn manche meinen das es keinen Zufall gibt Gedichte zu schreiben, bei mir war es so.
590 mal habe ich nun meine Gedichte im Internet gefunden, von 180 verschiedenen Gedichte die gewandert sind.
Zum 2.11.2009 sind es schon 665 und dies von 189 verschiedenen Gedichte
Zum 17.12.2009 ist die Zahl auf 700 und 194 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 14.02.2010 ist die Zahl auf 773 und 207 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 15.04.2010 ist die Zahl auf 813 und 212 verschiedene Gedichte angewachsen
Zum 2.5.2010 ist die Zahl auf 830 und 215 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 17.10.2010 ist die Zahl auf 1054 und 247 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 3.12.2010 ist die Zahl auf 1125 und 253 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 20.02.2011 ist die Zahl auf 1223 und 271 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 30.03.2011 ist die Zahl auf 1266 und 278 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 15.10.2011 ist die Zahl auf 1385 und 304 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 10.01.2012 ist die Zahl auf 1456 und 325 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 5.06.2012 ist die Zahl auf 1549 und 343 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 5.11.2012 ist die Zahl auf 1629 und 360 verschiedene Gedichte gestiegen.
Zum 1.01.2018 ist die Zahl auf 2998 und 555 verschiedene Gedichte angestiegen
Danke lieber Leser. Ein Zeichen für mich das sie die Menschen irgendwie ansprechen.
In Gemeindeblätter, Amtsblätter, bei Sozialen Einrichtungen wie Altenheime und Pflegeheime, in Infoblätter und Werbeblätter und vielen, vielen Blogs und anderen Stellen tauchen sie auf.
So lange keiner damit ungefragt Geschäfte damit macht freut es mich und es ist ein Zeichen das sie gelesen werden.
Wildgänse (899)
Wildgänse
Wildgänse rauschen übers Land
Der Mensch steht da, ist wie gebannt
Ein Schauspiel, das er selten sieht
ihm wird ganz seltsam im Gemüt
Es ist des Menschen selten Glück
er zieht sie ziehen, Stück für Stück
Es sind nicht zwei, drei, fünf, sechs, zehn
nein über hundert, die dort stehn
Auf einem Feld noch frisch gemäht
sich gütlich tun für ihre Reise
genehmigen sie sich diese Speise
Ist es doch toll mit anzusehn
wie Wildgänse auf dem Acker stehn
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 899 aus Band 32 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Amtsblatt der Stadt Jüterbog mit den Ortsteilen Grüna, Kloster Zinna, Markendorf, Fröhden, Neuheim, Neuhof, Werder, Ausgabe 11.2012, Titelseite vom 17.10.2012 abgedruckt.
Spüre ich doch (902)
Spür ich doch
Spür ich doch an schönen Tagen
Lust auf Leben, Lieben, Leut
Könn mich Träume sehr weit tragen
ist´s das Leben, das erfreut
Sonne scheint so tief in Herzen
Menschen lachen mit dir gern
und du freust dich deines Lebens
Stunden, Sorgen Alltagsfern
Solln des Lebens schöne Tage
noch gern eine Weile gehn
und durch Winde weit getragen
sollen Sorgen weit verwehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 902 aus Band 33)
Wolkengipfel (858)
Wolkengipfel
Wolkengipfel sind erstrahlt
von der Sonne wie gemalt
Hell schiebt sich die Wolkenwand
über den Himmel, wie am Band
Dunkel werden Täler, Höhn
wenn die Wolken drüber ziehn
Schnell kommt so die Abendstunde
ist die Sonne schon verschwunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 858 aus Band 31 )










