Allgemein
Leuchtende Augen (545)
Leuchtende Augen
Das Leuchten der Augen
das Kribbeln im Bauch
das nennt man Liebe
und gut tut es auch
Das Wallen der Körper
die sind vereint
Das ist die Liebe
Im Herzen die Sonne scheint
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 545 aus Band 18)
Neben Dir (544)
Neben Dir
Im Bett liegen
neben Dir
Im Bett wiegen
mit Dir
In den Wolken schweben
mit Dir
Uns Vertrauen geben
mit Dir
Mit Dir zusammen leben
das ist
wie schweben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 544 aus Band 18)
Unendlicher Kuss (543)
Unendlicher Kuss
Ich möcht
mit Dir
in der Sonne liegen
am Strand
mit der Hand
auf Dir
Ich möcht
dabei
die Berührung
spüren
Die Finger
der Hand
dich dabei
zärtlich
verführen
Ich möcht
das Zucken
deines Körpers
spüren
der sinnlich
sich mir
entgegen streckt
Verschmelzen
der Lippen
zum
unendlichen Kuss
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 543 aus Band 18)
Die alte Freundschaft (542)
Die alte Freundschaft
Die alte Freundschaft
die nach Jahren
erblüht ist
wie ein neuer Baum
Zeigt dass es richtige
Freunde waren
auch wenn es Jahre
hat gebraucht
Mit diesen Freunden
ist gefunden
die Freundschaft
die ein Leben lang
Die helfen auch
in schweren Stunden
wenn einen ums Leben
ist ganz bang
Auf diese Freundschaft
kann man bauen
denn diese Freunde
sind gezählt
Und diese Freundschaft
zeigt nach Jahren
dass man damals hat
sehr gut gewählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 542 aus Band 18)
Stunden (541)
Stunden
Wenn aus den Stunden
des „Ichs“ und „Du“
ein „Wir“ wird
geht das Gemeinsame
aus dem „Wir“ hervor
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 541 aus Band 18)
Augenblick (539)
Augenblick
Ich freu mich auf den Augenblick
auf Freundschaft, die da kommt
auf Freunde, die zusammen sind
auf Freundschaft, die im Herzen wohnt
Genieß die Sekunden und das Glück
dass man zusammen ist
die Freunde, die im Herzen wohnen
man besonders gern begrüßt
Es sind die Menschen
die man besonders kennt
die man zu schätzen weiß
Und Freundschaft die ein Leben hält
die hat so manchen Preis
Diese Freunde, die sind dünn gesät
die dir verbunden sind
Genieß die Sekunden, Augenblick
denn mit diesen hast du Glück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 539 aus Band 18)
Die Vögel ziehen (537)
Die Vögel ziehen
Die Vögel ziehen Kreise
für ihre lange Reise
Bald ziehen sie fort
aus unserem Ort
Sie fliegen dahin
in die Weite sie zieh´n
an einen wärmeren Ort
die langen Nächte treiben sie fort
Bald wird es hier kühl
denn der Winter befiehlt
Die Blätter sind fort
nur Schnee liegt noch dort
an unserm Ort
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 537 aus Band 18)
Menschenleben II (536)
Menschenleben
Menschenleben nicht viel wert
die Wassermassen schießen
Ach wenn die Kraft des Wassers nur
sich Einhalt gebieten ließe
Viel Elend bringt des Wassers Flut
reist Brücken fort und Dämme
Ergießt sich braune Wasserflut
durch Haustür, Bad und Gänge
auf Nimmerwiedersehen
Erschrocken steht der Mensch davor
was kraftvoll ist geschehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 536 aus Band 18)
Wassermassen (535)
Wassermassen
Wassermassen schwellen hervor
reisen Baum mit Rinde
in den strudelnden Wasserchor
dass man ihn nicht findet
Kraft des Wassers ungezähmt
kann die Kraft gestalten
Kraftvoll an dem Damm gezehrt
wird der Damm wohl halten?
Ruhig fließt das Wasser fort
als wär gar nichts geschehen
Nichts mehr vom strudelnden Wasserchor
das Wasser sein Bachbett findet
Der Mensch bleibt so entsetzt zurück
versucht den Schaden zu beheben
Der Wassermassen Ungestüm
möcht er nicht mehr erleben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 535 aus Band 18)
Das Boot auf der Kreuzung (534)
Das Boot das auf der Kreuzung steht
Das Boot, das auf der Kreuzung steht
es ist vom Sturm und Wind verweht
die Schäden groß
der Baum geknickt
die Umwelt, die spielt da verrückt
Wassermassen unvorstellbar
flossen in des Flusses Delta
Häuser versinken in den Fluten
der Mensch, der muss sich dabei sputen
Verliert dabei sein Hab und Gut
und mancher seinen Lebensmut
als Spielball der Naturgewalten
in der kein Haus und Damm mehr halten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 534 aus Band 18)
Vergangenheit (532)
Vergangenheit
Was vergangen ist
kannst du nicht
rückgängig machen
Aber deine Zukunft
die kannst du
nach deinen Möglichkeiten
gestalten
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 532 aus Band 18)
Herbst II (529)
Herbst
Dunkle Wolken
der Wind, der bläst auf
Braun werdende Blätter
der Herbst, der kommt auf
Der Regen, der trommelt
von oben herab
Die Nässe kommt gratis
den Herbst gibt es satt
Die Menschen, die flüchten
in das Haus schnell zurück
und denken an den Sommer
mit Freude zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 529 aus Band 18)
Die Grille (528)
Die Grille
Die Grille zirpt laut durch die Nacht
die Töne weithin schallen
Vom Weibchen ist´s noch nicht erhört
die Töne noch nicht gefallen
Er ruft seit Stunden unentwegt
und ist doch ganz allein
Als Grillenpaar ist man zu zweit
kann gar nicht anders sein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 528 aus Band 18)
Urlaubszeit II (527)
Urlaubszeit
Urlaubszeit ist die Zeit
von der man gerne träumt
obwohl sie gerade vorbei ist
Träumt man gerne von dieser Zeit
dann war es für einen Urlaub
Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 527 aus Band 18)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in
Treffpunkt, Mitteilungen der katholischen Kirche in Göppingen, Jahrgang 2012 Nr. 17 für die Woche vom 12. August bis 2. September, Seite 2, im August 2012 abgedruckt.
Urlaubsstunden (526)
Urlaubsstunden
Viele Jahre, Urlaubsstunden
in dem Ort, der einem gefällt
das ist Urlaub und Erholung
einzig dies, was wirklich zählt
Gastfreundlichkeit und nette Worte
Berge und ein weiter Blick
denkt man gerne an die Tage
an die Urlaubszeit zurück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 526 aus Band 18)