Allgemein
Das Jahr (1160)
Das Jahr
Das Jahr, das geht dem Ende zu
du kommst nun auch zu etwas Ruh
Besinnung in den letzten Tagen
war´s schön, war´s schlecht
wer kann dies sagen
So hältst du inne, betest auch
so war es immer, so ist´s Brauch
der Kirchgang, der gehört auch dazu
da findest du Frieden und innere Ruh
Es kann so das Jahr zu Ende gehen
die alten Sorgen, mit ihm verwehen
So hast du Kraft fürs neue Jahr
im Innern den Frieden, ist alles wieder klar
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr.: 1160 aus Band 43)
Der Keks (1147)
Der Keks
Schnell zergeht der Keks im Munde
und rutscht runter in dem Schlunde
wenn mit Schokolade er belegt
er noch besser so vergeht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1147 aus Band 42)
Mein Tag (1133)
Mein Tag
Mein Tag war heute sehr bescheiden
ich musste mich mal anders kleiden
So wurde auch gleich umgezogen
und damit die Welt mit Schein betrogen
So sah ich mal ganz anders aus
wollt gar nicht in die Welt hinaus
Doch musste ich zu einem Fest
das gab mir an dem Tag den Rest
Nun bin ich froh, ich bin wieder zu Haus
und komm aus den Kleidern endlich raus
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1133 aus Band 42
Genuss der bleibt (1146)
Genuss, der bleibt
Gegessen wird in jeder Stunde
genossen wird so jede Runde
das Bier, den Wein mit jedem Glas
bis man auch hat so etwas Gas
Als Gold macht es die Hüften schwer
den Speckgürtel den sieht man sehr
Doch wenn man steht zu seinen Pfunden
genießt man alle Essensrunden
Autor: Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1146 aus Band 42)
Ein Hemd (1138)
Ein Hemd
Ein Hemd, das schon in tausend Stücke
zerrissen ist, dies schmerzt dich sehr
wenn es von Hinterlist und Tücke
zerbröselt bis zum „Geht-nicht-mehr“
Dies Hemd, dies ist für dich das Leben
an dem du hängst, bald geht nichts mehr
doch nimmst du das seidene, die Fäden
und webst ein neues, nicht so schwer
Mit diesem neuen bist du gewappnet
gegen Hinterlist und Pein
So kehrt die Freude in deinem Leben
und Sonne in dem Herzen ein
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1138 aus Band 42)
am 25.04.2012 im Heimatmuseum Sandweier
Die Abendstunde (1062)
Die Abendstunde
Die Abendstunde bringt den Hunger
die Lust auf Bier und schönen Wein
Darum lass uns speisen und genießen
und uns für immer Freunde sein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1062 aus Band 39)
Wanderung durch´s Leben (1129)
Wanderung durch´s Leben
Mein Leben ist eine Wanderung
da geht es auf und nieder
und ab und an da finde ich
auch neue Wanderbrüder
Gemeinsam wandern wir durchs Tal
durch Wiesen, Wald und Höh´n
und manches Mal, wenn es sehr schwer
wir auch gemeinsam stöhn´
So helfen wir uns in der Not
wie auch in guten Zeiten
Das Leben ist ein hartes Brot
es gibt auch schöne Seiten
Durch unsere Hoffnung nicht zuletzt
wir durch das Leben schreiten
Das Leben ist eine Wanderung
es hat auch schöne Zeiten
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1129 aus Band 42)
Was glaubt denn „Er“, was glaubt denn „Sie“
Was glaubt der „Er“, was glaubt den „Sie“
Was glaubt denn „Er“
wer „Er“ denn ist
der große Klagehansel
zerschlägt Gemeinschaft
Stück für Stück
von dem gibt´s kein Zurück
Es wär´ so schön in einem Haus
in Frieden zusammen zu leben
wenn nicht durch diese Klagerei
Gemeinsamkeit zerbeben
Was glaubt denn „Sie“
wer „Sie“ denn ist
die nur noch Böses will
und hält mit ihrem Lästermaul
gar nicht mehr friedlich still
Es ist schon schlimm
wenn´s Menschen gibt
die nie den Frieden wollen
und auch sich aus Gemeinsamkeit
mit Krach und Ärger trollen
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1127 aus Band 42)
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Genieße die Welt (1125)
Genieße die Welt
Genieße die Welt. so wie sie ist
damit du nicht an ihr zerbrichst
Trage deinen Teil zur Welt nur bei
damit sie friedlich ist und frei
Dass keine Menschen unterdrückt
kein Messer mehr so falsch gezückt
Du musst was tun, dass sie so bleibt
nur musst du dazu sein bereit
Lass da auch andere nicht allein
mit Verantwortung gehe in einen Verein*
Damit die Welt so friedlich bleibt
sei für die Hilfe stets bereit
Dann kannst du sie nehmen
wie sie ist
damit du nicht
an ihr zerbrichst
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1125 aus Band 41)
*Anm.: Statt Verein kann es eine friedliche Partei, eine Vereinigung oder Hilfsorganisation sein. Hauptsache man tut etwas für die Freiheit und den Frieden der Menschen.
Denn „Du bist ein Teil der Gemeinschaft!“
Melodie der Tropfen (1117)
Melodie der Tropfen
Melodie der Tropfen
auf die Scheibe klopfen
in besonderer Weise
klopfen sie auch leise
Schlagen stark und schwächer
regnen wie im Fächer
Wind treibt Regentropfen
breit auch anzuklopfen
Regen, Wind, ein Spiel
Tropfen vom Himmel, viel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1117 aus Band 41)
Verlorene Menschlichkeit (1113)
Verlorene Menschlichkeit
Du wirst verklagt, kannst nichts dafür
warum haben diese Menschen kein Gespür
für menschliches Zusammenleben
denn diese Menschen wollen siegen
Sie wollen klagen, Recht behalten
im Inneren sie schon längst erkalten
Gemeinschaft schlagen sie in Stücke
als wäre Gemeinschaft eine Mücke
Da ist nichts mehr, daran zu flicken
weil diese Menschen nicht richtig ticken
Autor @ Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1113 aus Band 41)
Beim Einkaufen (1106)
Beim Einkaufen
Beim Einkaufen vergeht die Zeit
du bist das Suchen unendlich leid.
Sie haben schon wieder alles verschoben
deine Ware, die du kannst nur loben
So stiehlt der Markt dir deine Zeit
du bist dies Suchen immer leid
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1106)
Die Arbeit ruft (1100)
Die Arbeit ruft
Wenn ich morgens in der Frühe
nicht aus den Federn steigen will
braucht es viele Überwindung
will nicht in den Arbeitsdrill
Doch ich muss am frühen Morgen
raus aus meines Bettes Kluft
denn die Arbeit, die notwendig
mich zur Arbeitsstätte ruft
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1100 aus Band 40)
Hamburg (1070)
Hamburg
Stadt in Vielfalt, Völkersprachen
bunt gemischt in allen Straßen
Große Stadt, du bist ein Meer
viele Menschen, lieben dich sehr
Stadt im Wind und wunderschön
kannst auch dort spazieren gehn
Alte Häuser sind saniert
mit viel Herzblatt aufgespürt
sind gerichtet, angestrahlt
diese Arbeit macht sich bezahlt
Hier sind Menschen noch im Reinen
müssen bei Neubauten manchmal weinen
gestalten sie die alte Pracht
die diese Stadt zum Erlebnis macht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1070 aus Band 39)
November 2010
Der PhantasieRaum (1056)
Der PhantasieRaum
Freunde treffen ist doch schön
könnten wir uns einmal sehn
kämen aus dem ganzen Land
sind persönlich unbekannt
Haben gefunden kleines Glück
im PhantsieRaum Stück für Stück
Sind dort gern, um zu verweilen
vergessen die Sekunden, die vereilen
Lachen, blödeln, haben Spaß
im PhantasieRaum da gibt´s kein Hass
Freudig sind wir, lachen gern
PhantasieRaum ist wie von einem anderen Stern
Sind nur Gast, man glaubt es kaum
Die Phantasie ist unser Raum
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1056) aus Band 39)
Der PhantasieRaum ist zu finden unter www.phantasieraum.de