Sonstige Gedichte

Die Stundenzahl (607)

Dienstag, Oktober 2nd, 2007 | Angst, Arbeitsleben, Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Die Stundenzahl 

Die Stundenzahl will man erhöhen
Dafür bekommst du keinen Lohn
Da kannst du als Betroffener
mit Verdi nur den Streik androhn

Die Großen holen´s mit vollen Händen
und du musst bald noch betteln gehn
Die Großen machen sich schöne Lenze
Das kann kein Kleiner mehr verstehn

Wann merken die da oben endlich
dass es ja so nicht gehen kann
Wenn all den Menschen bald das Geld fehlt
dann sind die oben auch mal dran

Wenn man die Marktwirtschaft kaputt macht
durch diesen Kapitalismus pur
treibt man doch all die vielen Menschen
nur in die Sozialismusspur

Die können sich unten nur erheben
und fordern alle so ihr Recht
Da werden es die da oben auch bald merken
dass es auch ihnen gehen kann so schlecht

Vernunft soll wieder Einzug halten
Gehälter im vernünftigen Maß
So macht das Arbeiten für die Menschen
Auch bald mal wieder richtig Spaß

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 607 aus Band 21)

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Die Katze (639)

Samstag, September 29th, 2007 | Sonstige Gedichte, Tiere | Ein Kommentar

Katzensch(w)ätzschen   Da bin ich durch Zufall auf dieses Projekt gestoßen und habe das Gedicht eingereicht und es steht nun in diesem Buch.
Der Tierschutzverein Hannover und Umgebung soll damit unterstützt werden
http://www.schmoeker-verlag.de/Katzenbuch.htm wenn ihr mehr darüber wissen wollt.

 

 Die Katze

Das Frauchen ruft die Katze heim
Die Katze sitzt im Sonnenschein
Sie schaut nur ihrem Frauchen zu
und denkt, lass mir doch meine Ruh

Ich sitz doch hier
im Sonnenschein
was soll ich denn
allein daheim

Drum sitz ich hier
und will nicht weg
Das Frauchen kümmert mich
doch einen Dreck

Doch will ich fressen
muss ich heim
denn Frauchen ist
mein Sonnenschein

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 639 aus Band 22)

 

Die Katze sitzt im Sonnenschein

Die Katze sitzt im Sonnenschein

 

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Bist du nicht auch ein Clown (503)

Samstag, September 29th, 2007 | Angst, Glück, Kindergedichte, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Bist du nicht auch ein Clown 

Bist du nicht auch ein Clown
versteckst dich hinter einer Maske
aus Freud und Leid

Bist du nicht auch ein Clown
zeigst Gefühle, Zärtlichkeit
nur durch deine Maske siehst nur du

Bist du nicht auch ein Clown
ausgelassen und fröhlich
aber innen ängstlich und traurig

Bist du nicht auch ein Clown
heiter und munter
und in deinem Inneren hoffst du auf bessere Tage

Bist Du nicht auch ein Clown
lachst lieber
obwohl dir zum Heulen zumute wäre

Bist du nicht auch ein Clown
Lach über dich selber
denn dies macht das Leben leichter

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 503 aus Band 17)

Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im

Pfarrbrief Pastoraler Raum Hadamar, Ausgabe Februar 2015, Seite 2, abgedruckt.

„Aren’t you a clown too

Aren’t you a clown too
hiding behind a mask
of joy and sorrow

Aren’t you a clown too
show feelings, tenderness
Only you can see through your mask

Aren’t you a clown too
exuberant and cheerful
but inside frightened and sad

Aren’t you a clown too
blithely
and inside you hope for better days

Aren’t you a clown too
you’d rather laugh
even though you’d feel like crying

Aren’t you a clown too
Laugh at yourself
because it makes life easier.“

Author: © Gerhard Ledwina (*1949)

Übersetzung von Renaldo Kleboth

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Bauer Lobesam (472)

Freitag, September 28th, 2007 | Sonstige Gedichte, Tiere | Keine Kommentare

 

Bauer Lobesam 

Es rief der Bauer Lobesam
mal eben bei einem Doktor an
ob er nicht mal eben kommen möcht
seiner Kuh im Stall der geht´s so schlecht

Der Doktor schaut die Kuh sich an
und ruft den Bauer Lobesam
Er sagt: der Kuh, der geht´s nicht schlecht
und dass sie auch bald Nachwuchs brächt

Was habe er denn mit seiner Kuh getan
fragt er den Bauer Lobesam
Die Kuh, die sei mal ausgebüxt
und so kam sie halt mal zurück

So ist es halt auf fremden Wegen
ob Mensch, ob Tier, man bekommt den Segen

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 472 aus Band 15)

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Golden glänzt (459)

Freitag, September 28th, 2007 | Arbeitsleben, Glück, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Golden glänzt 

Golden glänzt der Brausudkessel
flackernd Gold im Kerzenschein
Wärmend, dampfend ist die Maische
für das Bier, das wird so rein

Golden leucht das Bier im Glanze
glänzend ist der Krone Schaum
und das Auge glänzt so lieblich
denn das Bier, das ist ein Traum

Ist der Braumeister auch zufrieden
dass das Bier gelungen ist
freut er sich mit seinen Gästen
wenn es durch die Kehle zischt

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 459 aus Band 15)

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Paul (457)

Freitag, September 28th, 2007 | Sonstige Gedichte, Tiere | Keine Kommentare

 

Paul

Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Muss auch viel laufen,
mit Herrchen sausen
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Ich geh viel wandern
vom Baum zum andern
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Darf Katzen nicht jagen
will Herrchen nicht haben
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Bekomm auch mein Fressen
ohne jagen zu müssen
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Stündlich die Runden
hat Herrchen erfunden
Ich bin ein Hund
und lebe gesund

Nach den vielen Runden
die Herrchen erfunden
Ich bin ein Hund
und Herrchen gesund

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 457 aus Band 15)

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Der Mensch (432)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Sonstige Gedichte, Trauer | Keine Kommentare

 

Der Mensch

Der Mensch, der kommt
Der Mensch, der geht
vorbei ist Freud und Leiden
Für Liebe ist es dann zu spät
nur die Erinnerung,
die kann bleiben

Freu Dich, wenn Du diesen Mensch gekannt,
Erinnere Dich an schöne Stunden
Wenn die traurige Zeit vorbei
überwiegen die fröhlichen Runden

Behalte den Mensch
im Herzen drin.
Ganz lustig, froh und heiter,
dann lebt er in Deinem Herzen drin
Dein ganzes Leben weiter

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 432 aus Band 14)

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Hundehaufen (781)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Hundehaufen

Ein jeder Hund
der hier so meint,
seine Notdurft
zu verrichten

Als Anwohner
da können wir
sehr gerne drauf
verzichten

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 781 aus Band 28)

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Der Prahlhans (450)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Nacht, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Der Prahlhans 

Die Kühle des Abends
Das Mondlicht erstrahlt.
Der Tag ist vergangen,
was hat er geprahlt

Was war er doch leuchtend
So bunt und so schön
Die Nacht ist jetzt dunkel,
er nicht mehr zu sehn

Da möcht es doch manchem,
manchem Prahlhans so gehen
Bald ist er verschwunden
und nicht mehr zu sehen

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 450 aus Band 14)

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Das Mehl (378)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Arbeitsleben, Glück, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Das Mehl

Es klappert die Mühle
es rauscht der Bach
das Korn wird gemahlen
und Mehl eingesackt

Das Mehl ist gelungen
der Bäcker ist froh
Der Teig wird geknetet
er ist ja noch roh

Den Ofen erhitzet
den Laib schnell hinein
Das Brot soll nun schwitzen
die Kruste wird fein

Ist das Brot dann gelungen
Der Bäcker sich freut
Der Kunde kann genießen
hat den Kauf nicht bereut

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 378 aus Band 12)

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Ich such die Brille (374)

Donnerstag, September 27th, 2007 | Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Ich such die Brille

Ich such die Brille
find sie nicht
wo bin ich bloß gewesen
und kann doch
ohne Brille nicht
die Buchstaben mehr lesen

Die Augen sind halt
nicht mehr gut
ich kann nicht ohne sein
wo ist die Brille denn nur hin
die Brille ist doch mein

Ich hab die Brille
sie ist da
dabei war sie doch
wirklich nah
Ich konnt´ sie nur nicht finden,
mit den Augen, diesen blinden

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 374 aus Band 11)

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Musik (768)

Sonntag, September 23rd, 2007 | Glück, Sonstige Gedichte, Träume | Keine Kommentare

 

Musik

Klang der Zeit
Verwandlung der Noten
In Melodie und Schönheit

Träume in Höhen und Tiefen
verwandeln sich in Gebilde
der Fantasie

Vielfältig die Kunst
Zeilen mit Noten
in ein rauschendes Fest
der Freude des Hörens
der Sinnlichkeit
und des vielfältigen Klanges
zu verwandeln

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 768 aus Band 27)

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Der Topi (763)

Mittwoch, September 19th, 2007 | Baden-Baden, Blumen, Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Topinamburblüte in Sandweier

Topinamburblüte in Sandweier

Der Topi

Dort wo die große Blume wächst
wird ein Schnaps sehr hoch geschätzt
In Sandweier wird er gern gebrannt
und Topinambur er genannt

Die Frucht, die wächst zwar nur im Boden
Den Schnaps aus ihm, den kann man loben
Drum sagt man hier ganz froh und nett
hast du schon heute einen „ghäät“

Nur zuviel davon sollten
es nicht sein
sonst findest du
vielleicht nicht heim

Auch Erdäpfler wird er genannt
obwohl mit der Sonnenblume er verwandt
Im Sandboden er sehr gut gedeiht
bis er nach dem Winter so weit

Dann wird er aus dem Boden ausgegraben
Die Frucht zum Schnaps und dann sich laben
Darum füllt das Glas, schenkt Topi ein
In Sandweier ist er ja daheim

Hast du Magendrücken, Sausen
kannst einen Topi du gebrauchen
Er hat zwar sehr viel Alkohol
doch nachher fühlst du dich gleich wohl

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 763 aus Band 27)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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