Das Feuerwerk (1115)
Das Feuerwerk
Das Feuerwerk die Nacht erhellt
ein wunderschönes Bild erstellt
Der Meister zaubert Farbenpracht
an viele Formen er gedacht
Es ist so schön an diesem Abend
die Seele sich an Bilder labend
dabei es donnert und es kracht
Der Abend, der hat Spaß gemacht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1115 aus Band 41)
Auch wenn Du Älter wirst (1112)
Auch wenn Du älter wirst
Auch wenn Du grau und auch sehr Weise
Du bald schon stehst vor einer Reise
genieße die Tage die Du lebst
und freudig über die Erde schwebst
Genieße das Glück, des Hier-zu-seins
glücklicher noch, wenn Du zu zweit
Freue Dich über jeden Sonnenstrahl
und Du nicht stehst in einem tiefen Tal
So sei Dein Glück, Dir gern gegönnt,
Gesundheit, die kein Ende kennt.
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1112 aus Band 41)
Lebenszeit (1111)
Lebenszeit
Wir wandern durch die Lebenszeit
und sind die meiste Zeit erfreut
Doch manchmal gibt es auch dunkle Tage
da steht für uns das Leben, auf der Waage
Wir wandern doch lieber in schöner Zeit
die uns das Leben, für uns hält bereit
Doch jede Wanderung lässt uns hoffen
sind für ein langes Leben gerne offen
So liegt in der Hoffnung eine Kraft bereit
für die Wanderung durch unsere Lebenszeit
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1111 aus Band 41)
Kleine Möwe (1119)
Kleine Möwe
Kleine Möwe fliegt am Strande
über viele Menschen her
auf der Suche nach dem Futter
fliegt sie übers weite Meer
Kleine Möwe kommst zur Ruhe
wenn die Menschen weg vom Strand
kannst in Ruhe Futter suchen
laufen über Stein und Sand
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1119)
Der Tropfen (1116)
Der Tropfen
Die Sonne scheint und Regentropfen
die sanft und leicht auf Blätter klopfen
Im Himmelblau ein Wolkenband
aus dem sich doch ein Tropfen fand
um sanft und leicht hier anzuklopfen
und auf die Blätter aufzutropfen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1116 aus Band 41)
Urlaubsschönheit (1114)
Urlaubsschönheit
Land umspült von Meer und Wellen
Schönheit strahlt im Sonnenlicht
wild zerklüftet sind die Inseln
herrlich blau ist hier die Sicht
Wärme, Sonne, Leben schön
Urlaubszeit soll nie vergehn
Autor: @Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1114 aus Band 41)
Land vasket ved havet og bølger
Skønhed skinner i sollyset
vilde forrevne er øerne
her er storslået blå vision
Varme, sol, liv smukke
Ferie tid bør aldrig forgå
Forfatter: @Gerhard Ledwina (* 1949)
Übersetzung gefunden bei:
geocaching.com/geocache/GC76BG5_rattenfangerin-trifft-dk-rottefngeren-i-dk
Verlorene Menschlichkeit (1113)
Verlorene Menschlichkeit
Du wirst verklagt, kannst nichts dafür
warum haben diese Menschen kein Gespür
für menschliches Zusammenleben
denn diese Menschen wollen siegen
Sie wollen klagen, Recht behalten
im Inneren sie schon längst erkalten
Gemeinschaft schlagen sie in Stücke
als wäre Gemeinschaft eine Mücke
Da ist nichts mehr, daran zu flicken
weil diese Menschen nicht richtig ticken
Autor @ Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1113 aus Band 41)
Der Wunsch nach Glück (1108)
Der Wunsch nach Glück
Der Wunsch nach Glück,
nach Menschlichkeit
der trägt im Leben
immer weit
Durchzieht dein Leben
jeden Tag
weil man die
Menschlichkeiten mag
Doch man wird
viele Mal enttäuscht
hat manches Tun
auch schon bereut
Doch man hält fest
an seinem Ziel
für Menschlichkeit
ist nichts zu viel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1108 aus Band 41)
Alte Sitte (1110)
Alte Sitte
Braucht jemand Holz nach alter Sitte
in seines Hauses Mitte
So geht er in den Wald hinein
macht so manches Holzstück klein
Und jedes Stück wird kleingemacht
es nicht zu schaffen, wär´ gelacht
So mancher Schweißtropfen, der verrinnt
bis es mit Länge, Breite stimmt
Das Holz wird aus dem Wald getragen
eine schwere Last, das kann man sagen
Zum Trocknen wird es aufgesetzt
es ist das Holz, das kommt zuletzt
Was kann man in den Ofen schieben
wo viele dort das Feuer lieben
und man dort gern nach alter Sitte
am Kamin zu sitzen, in Hauses Mitte
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1110 aus Band 41)
Herbei du Zeit (1105)
Herbei du Zeit
Herbei du Zeit des Frühjahrsglücks
der Winter zieht sich ungern zurück
Doch jeder Tag mit Sonnenstrahl
der sagt dem Winter: du warst einmal
Die Wärme lässt die Menschen hoffen
die Herzen die sind so schnell offen
für eine Zeit in bunten Farben
die wir doch alle gerne haben
Wenn es so blüht, die Vögel singen
abends dir ein Ständchen bringen
Das Leben tobt in allen Lagen
weil wir es so, doch gerne haben
Wir freuen uns auf diese Zeit
und sind für dies Leben
gerne bereit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1005 aus Band 41)
Anmerkung: Dieses Gedicht ist im 1.) Besuchermagazin Noordwijk, Ausgabe 2014, Seite 14, im März 2014 erschienen und
2.) im Besuchermagazin Noordwijk Ausgabe 2015, Seite 19, im März 2015 erschienen.
Verlier nie die Hoffnung (1109)
Verlier nie die Hoffnung
Verlier nie die Hoffnung
wie tief du auch sinkst
Es gibt immer ein Lichtlein
das für dich ist bestimmt
Du kommst da viel stärker
gegen Angstzeiten an
um so mehr zieht die Hoffnung
dich verstärkt in den Bann
Glaube an das Leben
das ist doch viel wert
Da ist deine Hoffnung
bestimmt nicht verkehrt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1109 aus Band 41)
Ein großer Strauß (1086)
Ein großer Strauß
Ein großer Strauß mit vielen Blumen
sei dir geschenkt, zu deinem Tag
Mit jedem Blatt an diesen Blumen
sei dir gesagt, dass ich dich mag
Ich mag die Blumen, dir gern schenken
mein Herz, das hast du sowieso
Die bunten Blumen des Geburtstagsstraußes
sollen sagen, ich liebe dich so
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1086 aus Band 40)
Das Leben (1089)
Das Leben
Das Leben hat so viel gewonnen
als ich dich damals zum ersten Mal sah
Ich bin noch jeden Tag benommen
der Blitz schlug ein und es geschah
Die Liebe hat so viel verändert
das Jahr hat einen anderen Dreh
mein Herz geht auf, bin wie benommen
noch ich dich heute, gern jeden Tag seh
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1089 aus Band 40)
Beim Einkaufen (1106)
Beim Einkaufen
Beim Einkaufen vergeht die Zeit
du bist das Suchen unendlich leid.
Sie haben schon wieder alles verschoben
deine Ware, die du kannst nur loben
So stiehlt der Markt dir deine Zeit
du bist dies Suchen immer leid
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1106)
Ein Köpfchen schaut (1104)
Ein Köpfchen schaut
Ein Köpfchen schaut
aus dunkler Erde
und zeigt dir schön
das Frühjahr an
Die bunten Farben
die entstehen
die ziehen dich
in ihren Bann
Vorbei die Kälte
und das Frieren,
du brauchst den Mantel
nicht mehr an
Du hörst die Vögel
jubilieren
das Frühjahr zieht
dich in den Bann
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1104 aus Band 41)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in
- ) der Regenbogenpost St. Lioba Seniorenzentrum Fulda, Ausgabe Februar 2012 abgedruckt.
- ) der Informationszeitung der ökomenischen Sozialstation St. Elisabeth in Marktheidenfeld, Seite 2, Ausgabe 1 Frühjahr 2012 abgedruckt.
- ) den Ortsnachrichten Owingen mit den Ortsteilen Billafingen, Hohenbodman und Taisersdorf Ausgabe Nr. 12 vom 27. März 2016 auf der Seite 11 abgedruckt.