Wanderung durch´s Leben (1129)
Wanderung durch´s Leben
Mein Leben ist eine Wanderung
da geht es auf und nieder
und ab und an da finde ich
auch neue Wanderbrüder
Gemeinsam wandern wir durchs Tal
durch Wiesen, Wald und Höh´n
und manches Mal, wenn es sehr schwer
wir auch gemeinsam stöhn´
So helfen wir uns in der Not
wie auch in guten Zeiten
Das Leben ist ein hartes Brot
es gibt auch schöne Seiten
Durch unsere Hoffnung nicht zuletzt
wir durch das Leben schreiten
Das Leben ist eine Wanderung
es hat auch schöne Zeiten
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1129 aus Band 42)
Was glaubt denn „Er“, was glaubt denn „Sie“
Was glaubt der „Er“, was glaubt den „Sie“
Was glaubt denn „Er“
wer „Er“ denn ist
der große Klagehansel
zerschlägt Gemeinschaft
Stück für Stück
von dem gibt´s kein Zurück
Es wär´ so schön in einem Haus
in Frieden zusammen zu leben
wenn nicht durch diese Klagerei
Gemeinsamkeit zerbeben
Was glaubt denn „Sie“
wer „Sie“ denn ist
die nur noch Böses will
und hält mit ihrem Lästermaul
gar nicht mehr friedlich still
Es ist schon schlimm
wenn´s Menschen gibt
die nie den Frieden wollen
und auch sich aus Gemeinsamkeit
mit Krach und Ärger trollen
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1127 aus Band 42)
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Im Herbst (1126)
Im Herbst
Im Herbst die abendliche Stille
und leise fällt ein Blatt vom Baum
Die Tage werden immer kälter
noch singt ein Vogel hell am Zaun
Es sind die schönen bunten Tage
die wärmend dir im Herzen wohn
Im Keller bastelt schon der Vater
am Spielzeug für den kleinen Sohn
Die Mutter, sie steht in der Küche
und Plätzchen duften quer durchs Haus
Das Mädchen hält es vor lauter Neugier
in ihrem Zimmer nicht mehr aus
So ist die Zeit doch voller Freude
auf das, was bald noch kommen soll
Die Tage werden immer kürzer
und leise fällt ein Blatt vom Baum
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1126)
Genieße die Welt (1125)
Genieße die Welt
Genieße die Welt. so wie sie ist
damit du nicht an ihr zerbrichst
Trage deinen Teil zur Welt nur bei
damit sie friedlich ist und frei
Dass keine Menschen unterdrückt
kein Messer mehr so falsch gezückt
Du musst was tun, dass sie so bleibt
nur musst du dazu sein bereit
Lass da auch andere nicht allein
mit Verantwortung gehe in einen Verein*
Damit die Welt so friedlich bleibt
sei für die Hilfe stets bereit
Dann kannst du sie nehmen
wie sie ist
damit du nicht
an ihr zerbrichst
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1125 aus Band 41)
*Anm.: Statt Verein kann es eine friedliche Partei, eine Vereinigung oder Hilfsorganisation sein. Hauptsache man tut etwas für die Freiheit und den Frieden der Menschen.
Denn „Du bist ein Teil der Gemeinschaft!“
Die kleine Meise (1124)
Die kleine Meise
Als die kleine Regenmeise
einverleibte sich die Speise
war´s um diesen Wurm geschehen
denn sie hatte ihn gesehen
Als der dicke Regenwurm
blickte aus dem Boden stumm
sah ihn doch die kleine Meise
und verdrückte ihn als Speise
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1124 aus Band 41)
Wolkenspiel (1123)
Wolkenspiel
Wolkenspiel im Abendlicht
wenn das Sonnenlicht zerbricht
wunderschön ist anzusehn
große Wolken vorüber ziehn
Ihre Formen sich verändern
aufgereiht wie an den Bändern
ziehen sie im Abendblau
von unten ist´s wie eine Schau
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1123 aus Band 41)
Geräusche der Nacht (1122)
Geräusche der Nacht
Geräusche der Nacht
die gibt es nach Acht
Es dröhnen die Züge
und oben die Flüge
Es fängt an zu dunkeln
die Autos, die rumpeln
Der Tag ist vollbracht
Geräusche nach Acht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1122 aus Band 41)
Uhren schlagen (1107)
Uhren schlagen
Warum müssen Uhren immer schlagen
kann mir das einer, einmal sagen
Mit tick und tack vergeht die Zeit
ich bin dies Ticken endlich leid
Man kann auch so die Uhrzeit sehn
sie braucht nicht mit Ticktack vergehn
was wäre in mancher Stube Ruh
man schaut auch ohne Laute zu
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1107 aus Band 41)
Grau in Grau (1118)
Grau in Grau
Grau in Grau die Landschaft heute
Sonne macht uns keine Freude
Regen peitscht im Wind daher
nichts mit Baden, dies im Meer
Aufgerollt sind Badesachen
Sonne soll bald wieder lachen
Urlaub machen, dies am Meer
ist im Juli manchmal schwer
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1118 aus Band 41)
Algenteppich (1120)
Algenteppich
Algenteppich aufgewühlt
von dem Sturm an Land gespült
bist so dunkel hier am Strand
machst so dreckig hier den Sand
Mühevoll wird weggemacht
was das Meer an Land gebracht
denn hier kann er nicht liegenbleiben
mancher Urlauber muss gleich schreiben
dass es stinkt, hier an dem Strand
was das Meer gebracht an Land
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1120 aus Band 41)
Weinlese (1061)
Weinlese
Im Vollen blüht des Winzers Herz
Die Trauben werden gelesen
Vorbei das Bangen und die Angst,
bezahlt werden nun die Spesen
Im Keller reift der neue Wein
Die Flaschen stehn bereit
Ein gutes Vesper gehört dazu,
der Herbst ist Weinlesezeit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1061 aus Band 39)
Bunt gefärbt (1075)
Bunt gefärbt
Bunt gefärbt
der Blätterwald
Baum zerzaust
der Tag ist kalt
Braun und Gelb
fällt Blatt vom Baum
Herbst in Farben
glaubt man kaum
Herbst ist doch
eine schöne Zeit
doch der Winter
nicht mehr weit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1075 aus Band 39)
Am Schönberger Strand (1121)
Am Schönberger Strand
Am Schönberger Strand
da liegt recht viel Sand
Dort kannst du schön baden
deine Seele sich laben
Siehst Schiffe in den Weiten
kannst gerne auch reiten,
mit dem Fahrrad an den Strand
oder lange liegen im Sand
Hier kann man viel sehen
oder einfach nur gehen
Die Möwen, die kreisen
gehst einfach schön speisen
Zum Fischlokal an den Strand
genieße dies Land
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1121 aus Band 41)
Dieses Fischrestaurant kann man gerne empfehlen:
http://www.seesternkalifornien.de/
Morgens… (1103)
Morgens…
Morgens hörst du schöne Laute
weil ein Vogel sich schon traute
seine Stimme zu erheben
so beginnt das neue Leben
Morgens, wenn der Tag beginnt
Schlaf noch aus den Augen rinnt
freut man sich über diese Laute
weil ein Vogel sich schon traute
Freudig kannst du nun aufstehen
deines Tages Wege gehen
bis am Abend wieder Laute
weil ein Vogel sich es traute.
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1103 aus Band 41)
Melodie der Tropfen (1117)
Melodie der Tropfen
Melodie der Tropfen
auf die Scheibe klopfen
in besonderer Weise
klopfen sie auch leise
Schlagen stark und schwächer
regnen wie im Fächer
Wind treibt Regentropfen
breit auch anzuklopfen
Regen, Wind, ein Spiel
Tropfen vom Himmel, viel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1117 aus Band 41)