Sandweier (1200)
Sandweier
Sandweier du mein Heimatort
hier will ich gar so schnell nicht fort
du bist die Wiege meiner Seele
die ich gern hege und auch pflege
Der Wind streift durch die Häuserzeilen
hier kann ich gern und lang verweilen
Topinamburdorf wirst du genannt
ein vorzüglicher Schnaps daraus gebrannt
Hier kannst du leben, hier ist es fein
auch wenn du liegst, nicht ganz am Rhein
©Gerhard Ledwina
Nr. 1200
Frühjahr 2013
Die Kirschen blühen (1191)
Die Kirschen blühen
Die Kirschen blühen
wunderschön
kannst gerne dort
spazieren gehen
Keine Wanderung durch
der Bäume Reihen
das würdest du dir
nie verzeihen
©Gerhard Ledwina
Nr. 1191 aus Band 44
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Fremde Heimat (1349)
Fremde Heimat
Fremde Heimat
fremde Sprache
fremdes Leben
ist so eine Sache
doch in dieser schlechten Zeit
muss ich sein dazu bereit
die Familie soll doch leben
in der Fremde mit Gottes Segen
wie auch immer er genannt
Leben in einem fremden Land
glücklich sein und überleben
hoffen wir auf Gottes Segen
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
©Gerhard Ledwina
Nr. 1349
Eierschecke (1269)
Eierschecke
Die Eierschecke isst man vor Ort
und nimmt man nicht aus Dresden fort
Die Eierschecke ein schöner Kuchen
den sollte man in Dresden
auf jeden Fall versuchen
©Gerhard Ledwina
Nr. 1269
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Ein Schock (1295)
Ein Schock
Ein Schock sitzt tief
der Tod, er rief
man möchte es gar nicht glauben
kann der Tod so Leben rauben
So ist man ganz erschrocken
und ist noch von den Socken
dass dies so schnell geschah
©Gerhard Ledwina
Nr. 1295 aus Band 48
Warum nur Krieg (1322)
Warum nur Krieg
Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint
Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen
18.04.2015 im Bus nach Verdun
©Gerhard Ledwina
Nr. 1322 aus Band 49
Bienenkästen (1317)
Bienenkästen
Bienenkästen stehen an Bäumen
Die Bienen sammeln den Nektar ein
denn hier blühen viele Kirschen
die müssen doch alle bestäubt sein
Fleißig sind die vielen Völker
und der Imker freut sich sehr
macht doch daraus guten Honig
für das Frühstück, zum Verzehr
18.04.2015
©Gerhard Ledwina
Nr. 1317 aus Band 49
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Eins und zwei (1268)
Eins und zwei
Eins und zwei und drei und vier
waren schöne Urlaubstage hier
fünf und sechs und sieben und acht
Urlaubstage sehr schön verbracht
dann kommt die Neun und auch die Zehn
Leider müssen wir nun wieder gehn
©Gerhard Ledwina
Nr. 1268 aus Band 47
Januar (1558)
Januar
Januar, die Tage sind kalt
schneeverzaubert ist der Wald
leider nur in Höhenlagen
im Tale kann man dies nicht sagen
So sieht man Berge, voll mit Schnee
hier unten ist kein Schnee zu sehn
Es scheint der Mond, die Nacht wird kalt
eisig ist es im Winterwald
©Gerhard Ledwina
30.01.2019
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1558 aus Band 59
Dies ist doch (1555)
Dies ist doch
Dies ist doch Glück auf Erden
Großeltern zu werden
mit Hoffen und mit Bangen
ist man im Glück gefangen
Begleitet wird das Leben
mit Kraft und Gottes Segen
und kommt der erste Schrei
sind sie nicht mehr nur zwei
©Gerhard Ledwina
29.01.2019
Nr. 1555 aus Band 59
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Woher kommen (1418)
Woher kommen
Woher kommen Regentropfen
die so laut auf das Blechdach tropfen
sie hüpfen über Weg und Wiese
damit das Unkraut wieder sprieße
und manche Pflanze schafft es zu leben
so ist der Regen doch ein Segen
©Gerhard Ledwina
30.07.2016
Nr. 1418 aus Band 53
Ich stehe (1433)
Ich stehe
Ich stehe an der See
herrliche Weite ich seh
Das Meer kann ich schmecken
und beiße in einen Wecken
Schaue den Möwen gerne zu
nur das Bier das ist noch zu
nun plätschert es in den Rachen
Genuss kann Freude machen
©Gerhard Ledwina
Nr. 1433 aus Band 54
Frohe Weihnachten 2019 und ein gesundes, friedvolles und schönes Jahr 2020
Allen Lesern und Freunden meiner Seiten wünsche ich
fröhliche schöne Weihnachtstage und
ein gesundes, friedvolles und fröhliches Jahr 2020
Weihnachtsregen (803)
Weihnachtsregen
Der Regen stört die Jahreszeit
wenn es nur regnet und nicht schneit
So sind die Tage trist und grau
da bleibt der Mensch in seinem Bau
Die Tage sind nur wunderschön
kann man im Schnee spazieren gehn
und leuchten Kerzen, hell im Schnee
werden Weihnachtstage noch mal so schön
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 803 aus Band 29
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Das ruhige Leben (1582)
Das ruhige Leben
Das ruhige Leben ist vorbei
ab jetzt gibt es von mir Geschrei
und nun bestimme ich jede Nacht
so werdet ihr um den Schlaf gebracht
da ich ja noch nichts sagen kann
fang ich halt mit den Tönen an
ich lasse mich in euren Armen wiegen
und werde alle Herzen so besiegen
wenn ich mal schrei, nicht gleich erschrecken
vielleicht will ich euch nur mal wecken
damit ihr wisst, ich bin nun da
auf dieser Welt, hurra, hurra
28.07.2019
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1582