Gedicht
Glück für mich (880)
Glück für mich
Glück für mich sind
Abendstunden
Wolken und die Sterne sehn
Auch wenn der Tag schon
älter ist, es ist bestimmt
nach zehn
Genießen will ich
diese Zeit
Solang ich leben kann
Der Sommer ist so
wunderschön
im Leben eine Bahn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 880 aus Band 32)
Ein kleines Licht I (878)
Ein kleines Licht
Ein kleines Licht am Horizont
so weit entfernt, wie wir
erscheint in tausendfacher Form
nur wir sind einmal hier
Die Sterne sind doch wunderschön
kannst du in der Nacht sie sehn
und wandernd in der Abendstund
möcht ich spazieren gehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 878 aus Band 32)
Mir träumte (875)
Mir träumte
in der die Menschen waren soweit
sie nie mehr Kriege wollten, Schlachten
sich nur als Menschen sich beachten
und jeder Mensch als Mensch soweit
sich nie mehr Bösem zuzuwenden
die Menschen sich als Menschen fänden
in der, der Mensch im Geiste gleich
sich gütig jedem Mensch zuwendet
und damit nur noch Freunde findet
doch dies als Alltag, ist noch weit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 875 aus Band 31)
Herrlich warm (868)
Herrlich warm
Herrlich warm sind Abendstunden
sommerlich in Frühjahrszeit
wunderschön noch draußen sitzen
Sommer macht sich langsam breit
Winde spielen mit den Blättern
Abends kühlt´s nur langsam ab
Und in sonniglauen Nächten
macht die Seele auch nicht schlapp
Herrlich wird die Zeit genossen
die der Herrgott dir so gibt
und er zeigt mit diesen Nächten
dass als Mensch er dich doch liebt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 868 aus Band 31)
Anmerkung: Diese Gedicht ist im Mitteilungsblatt der Kolpingsfamilie St. Georg Hildesheim – Itzum, im Juli 2011 abgedruckt worden.
Gemäuer (867)
Gemäuer
Dunkel ist es in dem Gemäuer
Zerbrochen ist der alte Krug
Die Spinnen bauen ihre Netze
vorbei die Zeit, als hier bewohnt
Was war´s doch hier mal für ein Leben
viel Trubel und die Heiterkeit
Was würd man dafür denn noch geben
wenn es hier, noch mal so weit
Unheimlich ist das alte Gemäuer
kein Leben mehr in Haus und Flur
Die Feuchtigkeit tropft von der Decke
nur Mäuse ziehen ihre Spur
Vorbei für Menschen hier das Leben
der Frohsinn und die Heiterkeit
Den Krug wird keiner mehr noch kleben
Gemäuer in der Dunkelheit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 867 aus Band 31)
Oh Rose (865)
Oh Rose
Oh Rose, du in meinem Garten
du blühst so wunderbar und schön
Das Frühjahr kann ich kaum erwarten
dich wieder in der Sonne sehn
Du Sonnenschein der Jahreszeiten
du Blüte, die das Herz erfreut
lass mich nicht mehr so lange warten
an deinen Blüten möcht ich mich erfreun
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr 865 aus Band 31)
Am Wiesenrain (864)
Am Wiesenrain
So schreite ich am Wiesenrain
und seh ein Blümelein stehn
Die Schönheit überwältigt mich
Mein Herz ist am Vergehn
Es ruft, schau bitte mich nur an
und lass mich hier auch stehn
Denn jeder, der vorübergeht
dem wird sein Herz vergehn
So geh ich traurig von dem Ort
im Herz das Blümelein
Es blüht darin so wunderbar
als wär´s für mich allein
Bald geh ich wieder zum Wiesenrain
und schau ob mein Blümelein noch steht
Die Schönheit überwältigt mich
hoffentlich bleibt es noch lang so schön
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 864 aus Band 31)
Du herrlich Blick (847)
Du herrlich Blick
Du herrlich Blick
aus großen Höhen
gegönnt sei dir
der Sonnenstrahl
Was kann der
weite Blick all sehen
hinab im tiefen
langen Tal
Der Rhein der
schlängelt durch die Auen
Vogesenberge
Täler, Höhn
Und weit im hinteren
deines Blickes
der Pfälzer Wald
von dannen zieht
Wie herrlich grün
sind hier die Berge
der weite Blick
durchs grüne Tal
Im Sonnenstrahl
die vielen Berge
und Tal, durch das
der Rhein sich zieht
Du darfst hier wohnen
Deine Heimat
aus der´s dich schwer
von dannen zieht
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr.847 in Band 30)
Blühe Glück (862)
Blühe Glück
Blühe Glück
in allen Stunden
Kehre ein in
jedes Heim
Und lass die Menschen
mit den Sorgen
nie mehr so traurig
ganz allein
Blühe Glück
sei Wegbegleiter
bringe Freude, Hoffnung,
Sonnenschein
Und bring ein Stück
des Menschenglückes
in jedes Haus
auch zu dir heim
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 862 aus Band 31)
Sanft bläst (851)
Sanft bläst
Sanft bläst der Wind
Freudig sind die Sonnenstrahlen
die dein Herz streicheln
wie das Blau des Himmels
oder das Blühen der Blumen
die an deinem Wegesrand
deines Lebens stehen
Schaue mit lächelndem Herzen
auf die Vielfalt der
wunderschönen Natur
und genieße die Tage
der Sonne, die dein
Leben begleiten, wie
das Abendrot des Tages
die auch Stunden der
Dunkelheit mit sich bringen
Lebe im Einklang mit Dir
und freue dich deiner Tage
mit Fröhlichkeit und Freude
Sanft sei die Welt zu dir
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 851 aus Band 31)
Gelb blüht (848)
Gelb blüht
Gelb blüht das Land
in Frühjahrswärme
und weithin leuchtet
gelber Schein
Die Bienen fliegen
um zu nähren
den Blütenstaub
und Nektar heim
Das Frühjahr lebt
in heller Sonne
und weithin leuchtet
gelb der Schein
So ist es schön
in diesen Tagen
das Gelb, das wärmt
dein Herz im Schein
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 848 aus Band 30)
Anmerkung:
Dieses Gedicht wurde im Mitteilungsblatt der Gemeinde Bussnang, Schweiz auf der Seite 3, Ausgabe 53 vom Mai 2009 abgedruckt
Der Flieder (849)
Der Flieder
Der Flieder blüht
in all den Farben
Es ist die herrlich
Frühjahrszeit
Die Freude auf
die sonnigen Tage
die öffnet unser
Herz doch weit
Die Tage sind
so wunderschön
und toll sind
doch die Farben
das Frühjahr lebt
Die Blumen stehn
im Garten
(Nr. 849 aus Band 30 )
Ruhe (846)
Ruhe
Ruhe, Glück, Zufriedenheit
Träume, Hoffnung, Wirklichkeit
Ruhe, die Stunden mit dir selbst
Glück, die Stunden, die du zählst
Zufriedenheit in all den Jahren
Träume, die dich weiter tragen
Hoffnung auf ein bisschen Glück
Wirklichkeit hält dich zurück
Ruhe, sei dir mitgegeben
Glück auf allen deinen Wegen
Zufriedenheit in allen Stunden
Träume, die dich gern umrunden
Hoffnung sollst du immer haben
die Wirklichkeit so gut ertragen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 846 aus Band 30 )
Öffne dein Herz (832)
Öffne dein Herz
Öffne dein Herz
dem Sonnenstrahl
lass Freude
dort hinein
Und lad
mit diesem Sonnenstrahl
dir Freunde
dorthin ein
Genieß die Strahlen
dieses Glücks
Die Wärme
dies dir gibt
Und sei mit
deinen Freunden dann
sehr fröhlich
und vergnügt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 832 aus Band 30)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde auf der :
Internetseite St. Josef, Langzeitwohnheim für psychisch Behinderte, Bad Pyrmont, Ausgabe Februar 2017 verwendet.