Gedicht
Baden-Baden
Wer kennt es nicht. Den schönen Blick auf die Innenstadt von Baden-Baden. Mit Blick auf die „Stiftskirche“, das „Neue Schloß“ und den Merkur.
Schön ist es in der Lichtentaler Allee an der Oos im Herbst spazieren zu gehen.
Der Wind fegt (839)
Der Wind fegt
Der Wind fegt
über das weite Land
und Bäume
fallen hernieder
Der Sturm, der singt
sein schaurig Lied
Die Sträucher
knien nieder
Naturgewaltig
ist die Kraft
Das Land
das wird gefegt
Der Mensch dabei nur
hoffen kann
das sich der Sturm
bald legt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 839 aus Band 30)
Man freut sich (891)
Man freut sich
Man freut sich, wenn man
in seinem Leben
auf Menschen trifft
die einen verstehn
gar nicht hier sind
wird man ihre
Menschlichkeit doch sehn
sie kann kennen
auch wenn sie
gar nicht hier
mit ihnen einen heben
einen guten Wein
oder auch ein gutes Bier
Man freut am Abend sich auf Freunde
die man vielleicht noch nie gesehn
und die in persönlich schweren Stunden
trotz Entfernung einem in Freundschaft
auch zu einem stehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 891 aus Band 32 )
Glücklich sein (885)
Glücklich sein
Glücklich sein in den Sekunden
die, das Leben dir so gibt
und nach langer schwerer Krankheit
sei es das Glück, das überwiegt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 885 aus Band 32 )
Goldener Glanz (894)
Goldener Glanz
Goldener Glanz im Abendlichte
Bäume in der Fackelglut
Wärmend ist die Sonnendichte
und der Abendschein macht Mut
Freudig wird ein Tag beendet
Hoffnungsvoll die Nacht beginnt
Kuschelt Mutter mit dem Kinde
Abendlicht im Traum versinkt
Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 894 aus Band 32 )
Traurig ruhen (909)
Traurig ruhen
Traurig ruhen manch Gedanken
in der Tiefe, Seelengrund
und sie jagen in manchen Stunden
dich jämmerlich wie einen Hund
Tauch aus dieser Seelentiefe
auf, wie aus einem tiefen Meer
lass deine Gedanken Sonne tanken
genieß dein Leben, immer mehr
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 909 aus Band 33 )
Auf einem Wiesengrunde (926)
Auf einem Wiesengrunde
Auf einem Wiesengrunde
da steht ein Blümelein
Nimm´s auf mit deinem Herzen
und trag es mit dir heim
Auf einem Wiesengrunde
da liegt mein Sonnenschein
Hab immer sie im Herzen
und nimm sie gern mit heim
Auf einem Wiesengrunde
da liegt mein ganzes Glück
Geh immer gern zur Wiese
zur ihr so gern zurück
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 926 aus Band 34 )
Du blickst zurück (886)
Du blickst zurück
Du blickst zurück
wie in ein Fenster
und siehst dich dort
darinnen stehn
Mög dieser Blick
zurück ins Fenster
nur wunderschöne
Dinge sehn
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 886 aus Band 32 )
Tief spür ich (900)
Tief spür ich
Tief spür ich deine Augen
auf meines Herzens Grund
In Sehnsucht dir vertrauen
so küss ich deinen Mund
Ich spüre dein Verlangen
tief brennt´s ins Herz hinein
und möcht gar immer friedlich
mit dir vereinet sein
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 900 aus Band 32 )
Wildgänse (899)
Wildgänse
Wildgänse rauschen übers Land
Der Mensch steht da, ist wie gebannt
Ein Schauspiel, das er selten sieht
ihm wird ganz seltsam im Gemüt
Es ist des Menschen selten Glück
er zieht sie ziehen, Stück für Stück
Es sind nicht zwei, drei, fünf, sechs, zehn
nein über hundert, die dort stehn
Auf einem Feld noch frisch gemäht
sich gütlich tun für ihre Reise
genehmigen sie sich diese Speise
Ist es doch toll mit anzusehn
wie Wildgänse auf dem Acker stehn
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 899 aus Band 32 )
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Amtsblatt der Stadt Jüterbog mit den Ortsteilen Grüna, Kloster Zinna, Markendorf, Fröhden, Neuheim, Neuhof, Werder, Ausgabe 11.2012, Titelseite vom 17.10.2012 abgedruckt.
Spüre ich doch (902)
Spür ich doch
Spür ich doch an schönen Tagen
Lust auf Leben, Lieben, Leut
Könn mich Träume sehr weit tragen
ist´s das Leben, das erfreut
Sonne scheint so tief in Herzen
Menschen lachen mit dir gern
und du freust dich deines Lebens
Stunden, Sorgen Alltagsfern
Solln des Lebens schöne Tage
noch gern eine Weile gehn
und durch Winde weit getragen
sollen Sorgen weit verwehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 902 aus Band 33)
Gruß vom Lande (893)
Gruß vom Lande
Ich sende Grüße von dem Lande
wo viele Menschen liegen am Strande
wo die Sonne Abends im Meer versinkt
wo man gern zum Essen einen Korn mal trinkt
Wo frisch der Fisch so lecker schmeckt
wo man gerne danach ein Eis noch leckt
wo man das Meer am Strand genießt
darum seid aus dem Urlaub, recht herzlich gegrüßt
Autor:© Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 893 aus Band 32)
Genuss des Lebens (887)
Genuss des Lebens
Genuss des Lebens ist die Zeit
die du zu nehmen bist bereit
Die Zeit, die unterteilt in Stunden
wie wertvoll sind doch da, Sekunden
Genuss des Lebens ist die Zeit
Sei du dazu auch noch bereit
Ein bisschen Zeit dir selbst zu geben
damit du kannst in Ruhe schweben
Gib dir doch selbst ein bisschen Zeit
Dein Herz ist bestimmt dazu bereit
Genieß das Leben jederzeit
Die Seele öffnet sich da weit
Du spürst das Glück
in deinem Leben
Die hat die Zeit
dir dann gegeben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 887 aus Band 32 )
Anmerkung: Diese Gedicht ist im 1.) Amts und Mitteilungsblatt für Amorbach/Odenwald, Jahrgang 23 Nr. 14 Titelblatt, Juli 2011 abgedruckt worden.
2.) Amts- und Mitteilungsblatt der Gemeinde Mömlingen, Auflage 1475 Exemplare, Titelseite, in der Ausgabe Nr. 22, 30. Mai 2014 abgedruckt worden und im
3.) Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Stadtprozelten und der Gemeinde Altenbuch, Auflage 1200 Exemplare, Titelseite, in der Ausgabe Nr. 22, 30. Mai 2014 abgedruckt worden.
Der Tag (876)
Der Tag
Herrlich ist der Tag vergangen
in dem Sonnenglanze Licht
Du bist immer noch befangen
von dem Tag, von dieser Sicht
Wunderschön die Wolken zogen
an dem blauen Firmament
sich im Sonnenlichte wogen,
wandern bis die Nacht einbricht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 876 aus Band 32)
Wolkengipfel (858)
Wolkengipfel
Wolkengipfel sind erstrahlt
von der Sonne wie gemalt
Hell schiebt sich die Wolkenwand
über den Himmel, wie am Band
Dunkel werden Täler, Höhn
wenn die Wolken drüber ziehn
Schnell kommt so die Abendstunde
ist die Sonne schon verschwunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 858 aus Band 31 )

