Archive for September, 2007
Deutsche, Elsässer und Franzosen (215)
Deutsche, Elsässer und Franzosen
Deutsche, Elsässer und Franzosen
wir leben doch alle
auf europäischem Boden
Gemeinsam sind wir doch verbunden
Gemeinsam durch unselige Kriege geschunden
Gemeinsam treten wir für den Frieden ein
es darf in Europa nicht anders sein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 215 aus Band 5)
Grenzregionen (217)
Grenzregionen
Grenzregionen
Menschen belogen
durch Kriege betrogen
Grenzregionen
Kriege überwunden
die Menschen geschunden
Grenzregionen
Gemeinsamkeit buchen
den Frieden suchen
Grenzregionen
Mit Sprachen verbinden
dass Menschen sich finden
Grenzregionen
Wenn Frieden gefunden
die Menschen verbunden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 217 aus Band 5)
Wie schön ist doch der Ostseestrand (174)
Wie schön ist doch der Ostseestrand
Wie schön ist doch der Ostseestrand
wenn ich so steh am Meeresrand
Leises Plätschern, Meeresrauschen
kann im Urlaub diesem lauschen
Sehe Schiffe von allen Seiten
Surfer auf den Wellen reiten
Die Seebrücke lädt zum Spaziergang ein
denn in´ s Wasser reicht sie weit hinein
Die Sonne versinkt im Meeresrand
wenn ich steh am Ostseestrand
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 174 aus Band 3)
Fünfzig Jahre (171)
Fünfzig Jahre
Fünfzig Jahre bist Du nun
noch keine Zeit um auszuruh´n
Fünfzig Jahre sind vorbei
ach, es ist doch einerlei
Fünfzig Jahre rauf und runter
Du wirst doch immer wieder munter
Fünfzig Jahre Dich nicht besiegen
Du lässt Dich doch gar nicht unterkriegen
Fünfzig Jahre Mensch geblieben
dafür Dich andere Menschen lieben
Fünfzig Jahre, genieß die Zeit
die das Leben hält für Dich bereit
Fünfzig Jahre, viele Freunde
die zum Geburtstagsfest gekommen heute
Fünfzig Jahre Freudenfest
Genieß´ das schöne Geburtstagsfest
Fünfzig Jahre, genieß´ das Tun
und Du hast Zeit um auszuruh´ n
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 171 aus Band 3)
Vertrieben (135)
Vertrieben
Vertrieben wurden sie und mussten fort
aus ihrem geliebten Heimatort
Lasst uns helfen, zu vermeiden,
diese Seuche zu vertreiben
Menschen müssen doch versteh´n
dass nicht sein kann „Du musst geh´n“
Elend, Hunger und auch Leid
sind für niemand Zeitvertreib
Nicht Verachtung für den Menschen
sondern an den Menschen denken
Es darf nie mehr wieder sein
dass diese Menschen sind allein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 135 aus Band 2)
Winter kalt (122)
Winter kalt
Winter kalt und warme Socken
Eis und Schnee, die Luft ist trocken
Sonnenstrahlen, Glühweinduft
Freude an der Schneebar ruft
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 122 aus Band 2)
Ich wach auf (115)
Ich wach auf
Ich wach auf und Du warst da,
in meinen Träumen,
kannst Du mich nicht versäumen
Es ist schön, von Dir zu träumen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 115 aus Band 2)
Freundschaften (113)
Freundschaften
Freundschaften, die verbinden
sind nicht immer leicht zu finden
Wahre Freundschaft, wenn auch weit
funktioniert eine Ewigkeit
Freundschaft ist nicht ortsgebunden
wenn sie sich einmal hat gefunden
Wahre Freundschaft ist bereit
nicht gebunden an die Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 113 aus Band 2)
Geräusche der Nacht (109)
Geräusche der Nacht
Geräusche der Nacht
die sind erwacht
Ein Mensch, der lacht
eine Tür, die kracht
Ein Hund, der bellt
ein Zug, der hält
Tropfen auf ein Blechdach schlagend
Das sind die Geräusche am Abend
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 109 aus Band 2)
Urlaubsreisen (104)
Urlaubsreisen
Urlaubsreisen, schönes Land
Land du bist so unbekannt
Zeig deine Schönheit, Urlaubsland
oder liegst du nur am Strand
Fremde Kulturen
such doch die Spuren
Fremder in einem fremden Land
für sie ist es ihr Heimatland
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 104 aus Band 2)
Eingemummt (105)
Eingemummt
Eingemummt und eingepackt
man jetzt durch die Lande trabt
Eisig pfeift jetzt auch der Wind
freut sich aber jedes Kind
kann man jetzt den Schlitten nehmen
mit dem Schlittschuh Runden drehen
Eingezuckert und geschmückt
ist das Land, man ist entzückt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 105 aus Band 2)
Ach, es schneit (106)
Ach, es schneit
Ach, es schneit, wie wunderschön
kann man jetzt spazieren geh´n
Auch die Bäume sind geschmückt
mit dem weißen Schnee beglückt
Schwer nun sich die Äste biegen
in dem leichten Winde wiegen
Spuren finden sich im Schnee
ach wie ist es wunderschön
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 106 aus Band 2)
Die Brücke (137)
Die Brücke
Der Bogen spannt die Brücke weit
Im Wasser funkeln Sterne
Am anderen Ufer steht ein Mensch
und winkt dir aus der Ferne
Du winkst dann freundlich ihm zurück
und gehst zur Brücke noch ein Stück
Die Brücke zieht dich magisch an
was ist denn an der Brücke dran
Die Brücke zeigt den neuen Weg
denn der ist anders als ein Steg
Die Brücke, die den Weg verbindet
damit man zueinander findet
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 137 aus Band 2)
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Abgedruckt in den Lunzenauer Nachrichten Nr. 6/2017 Seite 3, mit 2136 Exemplaren.
Analyse des Gedichtes durch KI google gemini, Teilauszug:
Analyse des Gedichts „Die Brücke“
Ein Symbol des Übergangs und der Verbindung
Das Gedicht „Die Brücke“ von Gerhard Ledwina ist ein vielschichtiges Werk, das auf subtile Weise universelle Themen wie Veränderung, Verbindung und Hoffnung anspricht.
Fazit
„Die Brücke“ ist ein poetisches Werk, das durch seine klare Bildsprache und seine universelle Thematik besticht.
Landschaft (576)
Landschaft
Zauberhafte Landschaft liegt vor dir
verzuckert die Bäume
Dunkel und Hell
im leichten Licht des Morgens
Die Augen genießen den Blick
Das Herz geht auf
wie die Sonne, die versucht
durch den Dunst des Morgens
die Schönheit zu zeigen
Nur der Nebel zuckert der
Bäume Konturen in das
zauberhafte Weiß des Winters
Kalt sind die Tage
Doch die Jahreszeit
zeigt die schöne Seite der Zeit
die vergänglich, wie Sekunden
des Lebens vergehen
Genieße die Schönheit der Zeit
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 576 aus Band 20)
Herbst III (779)
Herbst
Der Wind zerzaust
die Blätter fliegen
zerbrochen sich
auf den Boden schieben
Kalt werden die Tage
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 779 aus Band 28)