Archive for September, 2007
Brandenburger Tor (797)

Brandenburger Tor
Brandenburger Tor
Langsam schreiten
durch das Tor
offen ist´s
wie nie zuvor
Geschichte steht
auf beiden Seiten
unsägliche Kriege
und schlechte Zeiten
Symbol der Freiheit
ist es heut
als Kraft der Einheit
jederzeit
Vergesst nie
dass man stand davor
und konnt nicht hindurch, nur sehen
und nicht von beiden Seiten, gehen
Genießt die Schritte
die ihr geht
wenn ihr vor diesem
Tor nun steht
Schließt nun die Augen
hört ihm nun zu
Erzählt es von Kriegen
von Frieden und Ruh?
Nie will´s mehr erleben
die Zeiten der Macht
hat immer nur Elend
und Trauer gebracht
Genießt diese Schönheit
die heutige Pracht
Symbol unserer Freiheit
die Einheit vollbracht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 797 aus Band 28)
Bunte Wassertropfen (790)
Bunte Wassertropfen
Bunte Wassertropfen glitzern
auf dem Blatt, tänzeln hervor
Sonnenstrahlen, die dort spielen
zaubern Farbenspiel hervor
Sonne spielt mit Blatt und Wolken
Regentropfen, Sturm und Wind
Farbenspiel, die Sonne zaubert
Freut sich jedes Menschenkind
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 790 aus Band 28)
Kühle Abendstunden (789)
Kühle Abendstunden
Kühl werden die Abendstunden
Sonne scheint nicht mehr so warm
Sommertraum, der ist verschwunden
Herbst nimmt uns in seinen Arm
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 789 aus Band 28)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
Pfarreiblatt Stanstaad Obbürgen Kehrsiten, Schweiz, Ausgabe 18 2012, 29.9.2012 – 13.10.2012, Seite 5 , im September 2012 abgedruckt.
Stürmischer Herbst (788)
Stürmischer Herbst
Stürmisch sind des Herbstes Tage
Wind bläst Blätter weit hervor
Laub fällt ab von vielen Ästen
weil kein Wasser mehr empor
Herbst lässt Bäume langsam treten
wächst kein Blatt mehr neu am Baum
Kraft zu sammeln für das Frühjahr
für die Sommersonnenschau
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 788 aus Band 28)
Warm und kalt (758)
Warm und kalt
Kraftvoll scheint die Sonne am Tag
die Wolken ziehen dahin
und Wärme ist fast eine Plag
Es sei dem Tag verziehn
Genießen kann man draußen Zeit
Die Licht und Freude bringt
Denn bald ist es schon Weihnachtszeit
die uns nach innen zwingt
Es ist doch schön, wenn Wolken ziehn
am großen Himmelsblau
Die Wolken mit dem Lichte spieln
die Sommersonnenschau
Auch wenn sie schon mal dunkler werden
mit Regen, Kraft und Wind
So dass es kühler wird auf Erden
Der Sonne sei es verziehn.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 758 aus Band 27)
Musik (768)
Musik
Klang der Zeit
Verwandlung der Noten
In Melodie und Schönheit
Träume in Höhen und Tiefen
verwandeln sich in Gebilde
der Fantasie
Vielfältig die Kunst
Zeilen mit Noten
in ein rauschendes Fest
der Freude des Hörens
der Sinnlichkeit
und des vielfältigen Klanges
zu verwandeln
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 768 aus Band 27)
Blumen leuchten (770)
Blumen leuchten
Blumen leuchten wunderschön
sind auch recht nett anzusehn
Klein und groß in allen Farben
leuchten sie schön in diesen Tagen
Herrlich ist die Farbenpracht
wenn die Sonne täglich lacht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 770 aus Band 27)
Hinauf in die Wolken (765)
Hinauf in die Wolken
Hinauf die Wolken
der Ferienflug beginnt
Die Höhen im Steigflug
und Urlaubszeit verrinnt
Weit unten die Menschen
die Berge, die Höhn
kann man alles von weit oben
aus der Höhe noch sehn
Die Meilen verrinnen
das Ziel wird erreicht
Zur Landung nach unten
zum Flugplatz nicht weit
Autor und Foto: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 756 aus Band 27)
Der Topi (763)
Der Topi
Dort wo die große Blume wächst
wird ein Schnaps sehr hoch geschätzt
In Sandweier wird er gern gebrannt
und Topinambur er genannt
Die Frucht, die wächst zwar nur im Boden
Den Schnaps aus ihm, den kann man loben
Drum sagt man hier ganz froh und nett
hast du schon heute einen „ghäät“
Nur zuviel davon sollten
es nicht sein
sonst findest du
vielleicht nicht heim
Auch Erdäpfler wird er genannt
obwohl mit der Sonnenblume er verwandt
Im Sandboden er sehr gut gedeiht
bis er nach dem Winter so weit
Dann wird er aus dem Boden ausgegraben
Die Frucht zum Schnaps und dann sich laben
Darum füllt das Glas, schenkt Topi ein
In Sandweier ist er ja daheim
Hast du Magendrücken, Sausen
kannst einen Topi du gebrauchen
Er hat zwar sehr viel Alkohol
doch nachher fühlst du dich gleich wohl
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 763 aus Band 27)
Jahreszeit, Ewigkeit (771)
Jahreszeit, Ewigkeit
Blätter fallen von den Bäumen
langsam färbt der Wald sich braun
Wärme ist noch nicht verschwunden
Herbst ergreift für sich den Raum
Langsam dreht die Jahreszeit
an der Zeit der Ewigkeit
So vergeht doch manches Jahr
Sommer wie Winter, wie es auch war
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 771 aus Band 27)
Nebeldunst (337)
Nebeldunst
Nebeldunst im Morgenrot
sind des Herbstes Gnadenbrot.
Leuchten nun die bunten Farben,
die im Rest des Sommers baden.
Der Herbst, der macht die Blätter schön,
nur müssen sie leider auch bald gehen.
Der Wind die Blätter nun verdreht,
der Winter vor der Haustür steht.
Das Frühjahr vertreibt die Nebelschwaden,
die Seele kann in der Sonne baden
Die Sonne lacht, das Wetter herrlich,
der Sommer, der ist unentbehrlich.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 337 aus Band 10)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in
- ) Vermeldungen Internetseite Pfarrgemeinde Steinbach am Attersee at, (erster Absatz) 13 – 21. September 2014 abgedruckt.
- ) Newsletter 22-14 Leben im Hirschen Dissenhofen ch, unter Herbstgedanken, (erste zwei Absätze) 30. Oktober 2014. abgedruckt.
- ) Hauszeitung, SeneKurier Stegersbach, 3. Quartal 2016, Titelseite, September 2016 abgedruckt.
Das Glück I (335)
Das Glück
Das Glück ist nah,
das Glück ist fern.
Es glänzt wie Gold,
es hat dich gern.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 335 aus Band 10)
Wenn unsere Liebe (334)
Wenn unsere Liebe
Wenn unsere Liebe Flügel hätt´
so würd´ ich ewig fliegen.
So schweb´ ich leider nur dahin
und schweb´ auf Wolke sieben.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 334 aus Band 10)
Das Mädel (301)
Das Mädel
Das Mädel sah den Knaben stehn
und sprach, es ist doch wunderschön
wenn wir hier so am Wasser gehn
hier gibt es wirklich viel zu sehn
Hier siehst du viele Menschen laufen
und auch mal Hunde, die mal raufen
Hier siehst du Kinder, die schön spielen
und auch im Matsch und Sande wühlen
Hier siehst du Möwen, die so kreisen
und auch die Schiffe, die verreisen
Die Segeljachten auf der See
hier ist es doch so wunderschön
Ich möchte mit dir im Wasser stehn
und möchte zu dir im Wasser gehn
Ich möchte mit dir am Strande liegen
nur einfach so und zum Vergnügen
Der Knabe sprach, lass uns hier am Strande liegen
wirst von mir auch eingerieben
Im Meer zu schwimmen ist doch schön
lass uns nicht nur am Wasser stehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 301 aus Band 9 )
Das Mägdelein I (300)
Das Mägdelein
Das Mägdelein im Kerzenschein
es ist so schön und auch so fein
Es strahlt doch so, im vollen Glück
man hoffen kann, es kommt zurück
Das Mägdelein den Knecht betört
dann hat ihr Herz doch seins erhört
Es kommt jetzt gern zum Knecht zurück
das ist doch beiden dann ihr Glück
Und sind dann beide eins gewesen
dann gibt´s vielleicht ein neues Wesen
Das ist doch beiden dann ihr Glück
das geben sie sich selbst zurück
Und schläft dann bald beim Kerzenschein
das Mägdelein ihr Kindlein ein
Dann kommt doch gern der Knecht zurück
das ist doch beiden dann ihr Glück
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 300 aus Band 8 )


