Das Leben prägt (1458)
Das Leben prägt
Das Leben prägt
wenn Leben geht
wenn Leid vergossen
und Tränen geflossen
Diese Erfahrung im Leben
ist wirklich kein Segen
ist Verzweiflung, kein Glück
denn es gibt kein Zurück
Der Mensch wird geprägt
wenn er schlechte Zeiten erlebt
in Tränen zerfließen
weil sie uns verließen
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.08.2017
Nr. 1458 aus Band 55
Die Blitze (1452)
Die Blitze
Die Blitze, die die Nacht
taghell erleuchten
ohne Donner und Regen
den wir auch bräuchten
Die Tage waren so heiß
und so schwül
da wäre es schön
wenn es etwas kühl
so freut man sich auf Tage
wo man Abende kann genießen
nur der Schweiß braucht
nicht immer zu fließen.
©Gerhard Ledwina(*1949)
Juni 2017
Nr. 1452 aus Band 55
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Wollen wir (1453)
Wollen wir
Wollen wir in Frieden leben
müssen wir uns auch dafür regen
nicht den Enggeistern überlassen
denn es gibt da nichts zu spaßen
Freiheit müssen wir erhalten
Nationalismus kann nur die Menschen spalten
Frieden ist doch ein hohes Gut
fasse dir ein Herz und habe Mut
©Gerhard Ledwina(*1949)
2017
Nr. 1453 aus Band 55
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Das Wunder an sich (1500)
Das Wunder an sich
Das Wunder an sich
ein Kindlein für dich
mit Hoffen und Bangen
im Glück so gefangen
die Eltern sich freuen
das Glück mit dem Neuen
noch Wochen vergehen
bis kommen die Wehen
wie wird es einem so warm
ein neues Kindlein im Arm
©Gerhard Ledwina(*1949)
16.01.2018
Nr. 1500 aus Band 56
Großeltern werden (1499)
Großeltern werden
Großeltern werden ist doch schön
mit Kinderwagen spazieren gehen
das kleine Kindlein im Arm zu wiegen
und Großelterns Herz damit besiegen
Mitzubekommen wie groß sie werden
ist doch das große Glück auf Erden
©Gerhard Ledwina(*1949)
16.01.2018
Nr. 1499 aus Band 56
Lass die Sorgen (1498)
Lass die Sorgen
Lass die Sorgen doch verschwinden
nimm sie nicht im Inneren auf
so bleibt Platz für Herzensfreude
und dein Glück nimmt seinen Lauf
du bist frei von diesen Sorgen
die nur brechen dein Genick
darum lass sie gar nicht zu dir
lenke sie ab mit viel Geschick
so wird dir es besser gehen
und du baust im Inneren auf
auch die Kraft in deinem Herzen
und du bist viel besser drauf
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.01.2018
Nr. 1498 aus Band 56
Oh wie schön (1497)
Oh wie schön
Oh wie schön sind doch die Worte
aus dem kleinen Kindermund
wie klingen schön doch diese Sätze
wenn sie gesprochen kunterbunt
wie aktiv ist dieses Kindlein
singt der Oma etwas vor
und zusammen singen sie ein Liedlein
gemeinsam wie in einem Chor
auch dem Opa zaubert´s ein Lächeln
in sein vom Alter gezeichnetes Gesicht
und er freut sich für das Kindlein
dass es heute so schön spricht
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1497 aus Band 56
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Auf der großen grünen Wiese (1496)
Auf der großen grünen Wiese
Auf der großen grünen Wiese
grast zufrieden eine Kuh
und von Nachbars großer Koppel
schaut der Stier auf diese Kuh
ach wie würd es ihn doch freuen
käme er rüber ins andere Feld
würd er sich doch an ihr reiben
bis sie käm in seine Welt
doch die Kuh lässt sich nicht stören
hier in ihrer eigenen Welt
soll er sich doch andere Weiber suchen
und sich holen auf sein Feld
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1496 aus Band 56
Auf dem Berge (1495)
Auf dem Berge
Auf dem Berge ins Tale zu sehen
lässt den Alltag sehr schnell verwehen
wie schön ist die Landschaft
und dies ist doch Glück
das man im Herzen nimmt
auf dem Heimweg zurück
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1495 aus Band 56
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Langsam steckt (1494)
Langsam steckt
Langsam steckt ein grüner Trieb
sein Köpfchen aus der Erde
sieht, dass hier kein Schnee mehr liegt
will nun größer werden
doch das Grün das friert nun ein
lass das Wachsen doch noch sein
denn zu früh schaun aus der Erd
da machst du noch was verkehrt
um so bunt und werden schön
solltest du nicht zu schnell gehen
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1494 aus Band 56
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Stürmisch sind (1493)
Stürmisch sind
Stürmisch sind die ersten Tage
Schnee ist leider nicht zu sehn
und der Regen peitscht durch Gassen
mag man nicht aus dem Hause gehen
Dunkel sind die ersten Tage
Sonne lässt sich gar nicht sehn
sollen die Tage endlich besser werden
und der Regen soll vergehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
03.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1493 aus Band 56
Wo ist der Schnee (1492)
Wo ist der Schnee
Wo ist der Schnee in diesem Winter
wieder ist er nicht zu sehn
nur an ein, zwei kalten Tagen
war der Schnee mal kurz zu sehn
Was würd man in unserem Tale
doch mal geben für den Schnee
könnte man mal mit Winterschuhen
stapfen durch den vielen Schnee
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.01.2018
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1492 aus Band 56
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Diesem großen Schneemann (1491)
Diesem großen Schneemann
Diesem großen Schneemann „Fridolin“
dem schmilzt der Schnee grad so dahin
seine Mütze wird vom Wind verweht
der Schal der auch schon abwärts geht
Die Nase fällt aus dem Gesicht
vorbei ist´s mit dem Großgewicht
der Januar ist doch viel zu warm
für die Umwelt ist nun Großalarm
Die Menschen müssen sich bewegen
zu warmes Klima ist kein Segen
wenn aus dem Schnee nur Wasser wird
ist die Natur sehr schnell verwirrt
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.12.2017
Nr. 1491 aus Band 56
Hört endlich auf (1490)
Hört endlich auf
Hört endlich auf mit den Atomwaffen zu drohen
wollt ihr die Menschheit im Weltraum verwehen
wollt ihr für die Menschen denn der Totengräber sein
lasst diese rasseln, lasst es endlich sein.
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.1.2018
Nr. 1490 aus Band 56
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Sollten uns (1489)
Sollten uns
Sollten uns die steigenden Meere
nicht zu denken geben
ist auf unserem Plan nur Leere
oder kämpfen wir aktiv dagegen
Ist die kritische Umwelt uns bewusst?
Oder haben wir einfach keine Lust
uns damit auseinanderzusetzen
um die Umwelt aktiv zu retten
fangen wir damit im Kleinen an
jeder soll tun was er dafür kann
Müll zu vermeiden das ist doch nicht schwer
auch die Industrie sollte dies bitte sehr
Wenn sich nur Steine durch Hitze aufladen
ist dies dann bitte noch wirklich ein Garten
wo Vögel singen und Blumen blühen
oder nur die Steine durch Hitze glühen
wundert man sich dann
wenn der Meeresspiegel steigt
wenn man selber dazu ist gar nicht bereit
Frage dich nur „was kann ich tun“?
Jeder kann sich für unsere Umwelt regen
denn dies ist dann für alle ein Segen
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.12.2017
Nr. 1489 aus Band 56