Im Mai (1406)

Montag, Mai 2nd, 2016 | Frühjahr | Keine Kommentare

Im Mai

Im Mai die Blumen blühen
man will nach draußen ziehen
mit Wärme und Sonnenschein
dies ist schon Glück allein

So will man die Luft genießen
wenn Bäume und Sträucher sprießen
mal gerne auf dem Balkon sitzen
auch wenn man dort muss schwitzen

©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1406 aus Band 53

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Beim Wintereinbruch (1408)

Montag, Mai 2nd, 2016 | Wettergedicht, Winter | Keine Kommentare

Beim Wintereinbruch

Beim Wintereinbruch im April
da steht doch keine Heizung still
So bist du froh, wenn du zu Haus
und bist aus diesem Wetter raus

Man sah schon schöne Blumen blühen
und Vögel sich um ihr Nest bemühen
die Gärten wurden schon hergerichtet
weil man den Frühling ja gesichtet

Nun zieht man dicke Jacken an
der Winter kommt nochmal heran

©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1408 aus Band 53

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Wir wollen (1425)

Montag, Mai 2nd, 2016 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Wir wollen

Wir wollen Kriege vermeiden
Menschen sollen nicht leiden
Religionen sollen nicht hassen
denn dies ist nicht zu fassen

Der Mensch ist nichts wert
dies ist doch verkehrt
Frieden sollen sie stiften
nicht auseinander driften

Man muss doch verstehen
so kann es nicht gehen
Der Glaube als Gut
der soll machen Mut

Darum hört auf zu kriegen
da kann keiner siegen
nur Flucht und viel Leid
Mensch werde doch gescheit

©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr 1425 aus Band 53

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Abschied (1389)

Sonntag, April 10th, 2016 | Arbeitsleben, Trauer | Keine Kommentare

Abschied

In den Tagen deines Lebens
nimmst du Abschied von Kollegen
die dir auch noch Freunde waren
in den arbeitsreichen Tagen

Traurig bleibst du so zurück
als ginge von dir so auch ein Stück
Krankheit schlägt bei vielen zu
einmal sie, dann auch mal du

Doch wenn es richtig geht ans Sterben
schaust du wie in einen Haufen Scherben
schmerzlich ist dir der Verlust
den der Tod dir macht bewusst

©Gerhard Ledwina(*1949)
6.4.2016
Zum Gedenken an einen ehemaligen Arbeitskollegen und Freund
Nr. 1389 aus Band 52

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Beim Sonnenspiel (1393)

Sonntag, April 10th, 2016 | Ostsee, Seegedicht, Strandgedicht | Keine Kommentare

Beim Sonnenspiel

Beim Sonnenspiel am Meeresrand
stehst staunend auf dem schönen Strand
die Wellen werfen helle Kronen
das Meer scheint etwas heut zu toben

Der Sand spielt mit den Muscheln, Algen
und scheint sich an dem Strand zu balgen
das Wasser tobt mal vor, zurück
schon wieder fehlt am Strand ein Stück

Die Luft ist trotzdem wunderschön
kannst gerne noch spazieren gehn
und in der Nähe wird geschoben
was hier das Meer hat fortgezogen

damit der Strand wird wieder schön
und bleibst am Wasser gerne stehn

©Gerhard Ledwina(*1949)
7.4.2016
Nr. 1393 aus Band 52

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Deine Seele (1394)

Sonntag, April 10th, 2016 | Seegedicht, Strandgedicht, Urlaub | Keine Kommentare

Deine Seele

Deine Seele hüpft am Meeresrand
wenn du hier stehst am schönen Strand
kannst in die Ferne sehen
an Bord eines Schiffes gehen

Kinder, die im Sand spielen
im Matsch und Muscheln wühlen
einen frischen Fisch genießen
ein schönes Bier eingießen

Die Sonne lacht dir zu
hier findest du zur Ruh

©Gerhard Ledwina(*1949)
9.4.2016
Nr. 1394 aus Band 52

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Ich möchte Blumen (1400)

Sonntag, April 10th, 2016 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Ich möchte Blumen

Ich möchte Blumen wachsen sehen
aus all den Schießgewehren
die auf den Menschen gerichtet sind
und können sich nicht wehren

Ich möchte Blumen wachsen sehen
auf Gräber dieser Toten
dass jeder Mensch doch auch versteht
dies Schießen war nicht vonnöten

Ich möchte Blumen wachsen sehen
den Menschen nur zur Freude
und dass der Frieden besser ist
in Zukunft und auch heute

©Gerhard Ledwina(*1949)
30.03.2016
Nr. 1400 aus Band 52

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Das Ferienhaus (1392)

Dienstag, April 5th, 2016 | Sommer, Strandgedicht | Keine Kommentare

Das Ferienhaus

Das Ferienhaus am Strand
nicht weit liegt feiner Sand
im Sommer sich darauf legen
um Urlaub hier zu pflegen
zu schnell vergeht die Zeit

Die Wellen hört man rauschen
den Möwen kann man lauschen
in Ferne Schiffe sehen
am Strand spazieren gehen
zu schnell vergeht die Zeit

Am Strand viele Muscheln finden
mit einem Strick verbinden
Zuhause damit dekorieren
nach dem Urlaub noch zu spüren
so schön war doch die Zeit

©Gerhard Ledwina(*1949)
5.4.2016
Nr. 1392 aus Band 52

 

Analyse des Gedichtes von KI google gemini, Teilauszug:

Eine Analyse des Gedichts „Das Ferienhaus“

Thema und Stimmung:

Das Gedicht „Das Ferienhaus“ fängt die entspannte Atmosphäre eines Strandurlaubs ein. Es vermittelt ein Gefühl von Ruhe, Freiheit und der Vergänglichkeit der schönen Momente. Der Sprecher beschreibt die Freude am einfachen Leben am Meer: das Sonnenbaden, das Rauschen der Wellen, das Sammeln von Muscheln. Die wiederholte Zeile „zu schnell vergeht die Zeit“ unterstreicht die Sehnsucht, diese Augenblicke festzuhalten und die Melancholie, die mit dem Ende des Urlaubs einhergeht.

Sprache und Stil:

Das Gedicht ist in einfacher Sprache geschrieben, die die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Themas widerspiegelt. Die kurzen Sätze und die vielen Enjambements (Zeilenübergreifende Satzteile) erzeugen einen fließenden Rhythmus, der das Gefühl des Meeres und der Wellenbewegung nachahmt.

Bildliche Sprache:

  • Vergleich: „im Sommer / sich darauf legen“ – Vergleicht den Strand mit einem Bett, auf dem man sich ausstrecken und entspannen kann.
  • Personifikation: „Die Wellen hört man rauschen“ – Verleiht den Wellen eine menschliche Eigenschaft.
  • Metapher: „Zuhause damit dekorieren“ – Die Muscheln werden zu Erinnerungen, die den Raum schmücken und den Urlaub lebendig halten.

Aufbau und Struktur:

Das Gedicht ist in Strophen gegliedert, die jeweils einen Aspekt des Urlaubs beschreiben. Die Wiederholung der Zeile „zu schnell vergeht die Zeit“ schafft einen Refrain und unterstreicht die zentrale Thematik.

Interpretation:

Das Gedicht ist mehr als nur eine Beschreibung eines Urlaubs. Es ist eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die Schönheit des Augenblicks. Der Strand wird zum Symbol für Freiheit und Entspannung, aber auch für die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man sich geborgen fühlt.

Fazit:

„Das Ferienhaus“ ist ein gelungenes Gedicht, das mit einfachen Worten tiefgründige Gefühle ausdrückt. Es ist ein Stück Heimat für alle, die die Ruhe und Schönheit des Meeres schätzen und die Erinnerung an einen schönen Urlaub bewahren möchten.

 

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Im Abendlicht (1384)

Dienstag, April 5th, 2016 | Hoffnung | Keine Kommentare

Im Abendlicht

Im Abendlicht, in weiter Sicht, ein Licht
soll es ein Licht der Hoffnung sein?
des Friedens und des Kommens heim?
des Glücks für Jedermann auf Erden
soll jeder Mensch doch glücklich werden

©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1384 aus Band 52

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Ruhig schlagen (1391)

Dienstag, April 5th, 2016 | Strandgedicht, Urlaub | Keine Kommentare

Ruhig schlagen

Ruhig schlagen plätschernd Wellen
auf den menschenleeren Strand hinauf
und auf aufgetürmtem Seetang
liegen Muscheln obenauf

Ruhig ist es in Frühjahrszeiten
Strände sind noch menschenleer
denn nach ersten warmen Tagen
gibt es hier kein Halten mehr.

©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1391 aus Band 52

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Mit Sand (1390)

Dienstag, April 5th, 2016 | Ostsee, Strandgedicht | Keine Kommentare

Mit Sand

Mit Sand in der Hand
und sitzen am Strand
die Wellen zu sehen
am Strand spazieren gehen

ob Sommer, ob Winter
hier spielen die Kinder
mit Sand oder dem Drachen
man hört sie weit lachen

sie spielen hier gerne
und sehen in die Ferne
mit Sand in der Hand
sitzt man gerne am Strand

©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1390 aus Band 52

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Der Wind (1388)

Dienstag, April 5th, 2016 | Hoffnung | Keine Kommentare

Der Wind

Der Wind, der trägt die Tränen fort
die du mit ihm besprichst
er hört dir bei den Sorgen zu
und trocknet dein Gesicht

so lasse die Sorgen mit ihm gehen
verfliegen soll all die Last
die Hoffnung hellt auf dein Gesicht
bis im Herz die Sonne lacht

©Gerhard Ledwina(*1949)
5.4.2016
Nr. 1388 aus Band 52

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An Ihn (Sie) denken (1387)

Montag, März 28th, 2016 | Trauer | Keine Kommentare

An Ihn denken

Der Mensch im Herzen steht
auch wenn das Leben geht
so wird man an ihn denken
von Ferne Liebe schenken

wenn auch der Schmerz so groß
man muss ihn lassen los
kann im Herzen an ihn denken
dort ihm die Liebe schenken
auch wenn man ihn nicht mehr sieht

©Gerhard Ledwina(*1949)
28.03.2016
„Ihn“ bezieht sich auf den Menschen, ob Frau oder Mann
Nr. 1387 aus Band 52

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Die Welt im Streit (1294)

Freitag, März 25th, 2016 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Die Welt im Streit

Die Welt im Streit
seid ihr gescheit?
Wer soll das richten
wer soll das schlichten

Dies ist doch menschenverachtend
wenn man anderen nach dem Leben trachtet
wenn man nicht weiß, gibt es ein Zurück
ein Leiden der Menschen, dies Stück für Stück

Will man vor seinem Herrgott bestehen
muss man andere lernen verstehen
Du bist ein Mensch
dein Gegenüber ist es auch

den schießt man nicht einfach
so einmal in den Bauch
Er hat dir doch gar nichts getan
und du bist verfallen in dem Wahn

Dass es ein anderer Mensch sei
der nicht deines Glaubens ist
Vielleicht war es einfach nur ein Christ
der auch nur einen Gott hat, so wie du
was mutest du denn diesen Menschen zu

Du willst vor deinem Herrgott bestehen
da musst du auch andere lernen verstehen
Auch du bist nur Gast hier auf unserer Welt
dann lass diesen Hass, er verblendet deine Welt

Kein Mensch hat das Recht
einfach andere zu töten
denn so herrscht nur Angst
mit Verzweiflung und Nöten

Jan 2014
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1294 aus Band 48

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Ein Schneemann lächelt (1398)

Sonntag, März 6th, 2016 | Winter | Keine Kommentare

Ein Schneemann lächelt

Ein Schneemann lächelt, komme heraus
komme doch aus deinem warmen Haus
du musst mich hier doch noch verzieren
kannst später gehen noch spazieren

Ich brauche eine Nase, ein Gesicht
dass ich als Schneemann ein Gedicht
sich alle freuen, die hier gehen
und bleiben gerne auch mal stehen

wie doch ein Schneemann schön sein kann
ich ziehe sie alle in den Bann
der schönen kalten Winterzeit
wenn es im Winter endlich schneit

©Gerhard Ledwina(*1949)
2.3.2016
Nr. 1398 aus Band 52

Anmerkung: Dieses Gedicht wurde

auf der Internetseite „Mäusenest Grüna e.V.“ in Chemnitz – Homeseite – veröffentlicht.

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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