Im Mai (1406)
Im Mai
Im Mai die Blumen blühen
man will nach draußen ziehen
mit Wärme und Sonnenschein
dies ist schon Glück allein
So will man die Luft genießen
wenn Bäume und Sträucher sprießen
mal gerne auf dem Balkon sitzen
auch wenn man dort muss schwitzen
©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1406 aus Band 53
Beim Wintereinbruch (1408)
Beim Wintereinbruch
Beim Wintereinbruch im April
da steht doch keine Heizung still
So bist du froh, wenn du zu Haus
und bist aus diesem Wetter raus
Man sah schon schöne Blumen blühen
und Vögel sich um ihr Nest bemühen
die Gärten wurden schon hergerichtet
weil man den Frühling ja gesichtet
Nun zieht man dicke Jacken an
der Winter kommt nochmal heran
©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1408 aus Band 53
Wir wollen (1425)
Wir wollen
Wir wollen Kriege vermeiden
Menschen sollen nicht leiden
Religionen sollen nicht hassen
denn dies ist nicht zu fassen
Der Mensch ist nichts wert
dies ist doch verkehrt
Frieden sollen sie stiften
nicht auseinander driften
Man muss doch verstehen
so kann es nicht gehen
Der Glaube als Gut
der soll machen Mut
Darum hört auf zu kriegen
da kann keiner siegen
nur Flucht und viel Leid
Mensch werde doch gescheit
©Gerhard Ledwina(*1949)
27.04.2016
im Heimatmuseum Sandweier
Nr 1425 aus Band 53
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Abschied (1389)
Abschied
In den Tagen deines Lebens
nimmst du Abschied von Kollegen
die dir auch noch Freunde waren
in den arbeitsreichen Tagen
Traurig bleibst du so zurück
als ginge von dir so auch ein Stück
Krankheit schlägt bei vielen zu
einmal sie, dann auch mal du
Doch wenn es richtig geht ans Sterben
schaust du wie in einen Haufen Scherben
schmerzlich ist dir der Verlust
den der Tod dir macht bewusst
©Gerhard Ledwina(*1949)
6.4.2016
Zum Gedenken an einen ehemaligen Arbeitskollegen und Freund
Nr. 1389 aus Band 52
Beim Sonnenspiel (1393)
Beim Sonnenspiel
Beim Sonnenspiel am Meeresrand
stehst staunend auf dem schönen Strand
die Wellen werfen helle Kronen
das Meer scheint etwas heut zu toben
Der Sand spielt mit den Muscheln, Algen
und scheint sich an dem Strand zu balgen
das Wasser tobt mal vor, zurück
schon wieder fehlt am Strand ein Stück
Die Luft ist trotzdem wunderschön
kannst gerne noch spazieren gehn
und in der Nähe wird geschoben
was hier das Meer hat fortgezogen
damit der Strand wird wieder schön
und bleibst am Wasser gerne stehn
©Gerhard Ledwina(*1949)
7.4.2016
Nr. 1393 aus Band 52
Deine Seele (1394)
Deine Seele
Deine Seele hüpft am Meeresrand
wenn du hier stehst am schönen Strand
kannst in die Ferne sehen
an Bord eines Schiffes gehen
Kinder, die im Sand spielen
im Matsch und Muscheln wühlen
einen frischen Fisch genießen
ein schönes Bier eingießen
Die Sonne lacht dir zu
hier findest du zur Ruh
©Gerhard Ledwina(*1949)
9.4.2016
Nr. 1394 aus Band 52
Ich möchte Blumen (1400)
Ich möchte Blumen
Ich möchte Blumen wachsen sehen
aus all den Schießgewehren
die auf den Menschen gerichtet sind
und können sich nicht wehren
Ich möchte Blumen wachsen sehen
auf Gräber dieser Toten
dass jeder Mensch doch auch versteht
dies Schießen war nicht vonnöten
Ich möchte Blumen wachsen sehen
den Menschen nur zur Freude
und dass der Frieden besser ist
in Zukunft und auch heute
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.03.2016
Nr. 1400 aus Band 52
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Das Ferienhaus (1392)
Das Ferienhaus
Das Ferienhaus am Strand
nicht weit liegt feiner Sand
im Sommer sich darauf legen
um Urlaub hier zu pflegen
zu schnell vergeht die Zeit
Die Wellen hört man rauschen
den Möwen kann man lauschen
in Ferne Schiffe sehen
am Strand spazieren gehen
zu schnell vergeht die Zeit
Am Strand viele Muscheln finden
mit einem Strick verbinden
Zuhause damit dekorieren
nach dem Urlaub noch zu spüren
so schön war doch die Zeit
©Gerhard Ledwina(*1949)
5.4.2016
Nr. 1392 aus Band 52
Analyse des Gedichtes von KI google gemini, Teilauszug:
Eine Analyse des Gedichts „Das Ferienhaus“
Thema und Stimmung:
Das Gedicht „Das Ferienhaus“ fängt die entspannte Atmosphäre eines Strandurlaubs ein. Es vermittelt ein Gefühl von Ruhe, Freiheit und der Vergänglichkeit der schönen Momente. Der Sprecher beschreibt die Freude am einfachen Leben am Meer: das Sonnenbaden, das Rauschen der Wellen, das Sammeln von Muscheln. Die wiederholte Zeile „zu schnell vergeht die Zeit“ unterstreicht die Sehnsucht, diese Augenblicke festzuhalten und die Melancholie, die mit dem Ende des Urlaubs einhergeht.
Sprache und Stil:
Das Gedicht ist in einfacher Sprache geschrieben, die die Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Themas widerspiegelt. Die kurzen Sätze und die vielen Enjambements (Zeilenübergreifende Satzteile) erzeugen einen fließenden Rhythmus, der das Gefühl des Meeres und der Wellenbewegung nachahmt.
Bildliche Sprache:
- Vergleich: „im Sommer / sich darauf legen“ – Vergleicht den Strand mit einem Bett, auf dem man sich ausstrecken und entspannen kann.
- Personifikation: „Die Wellen hört man rauschen“ – Verleiht den Wellen eine menschliche Eigenschaft.
- Metapher: „Zuhause damit dekorieren“ – Die Muscheln werden zu Erinnerungen, die den Raum schmücken und den Urlaub lebendig halten.
Aufbau und Struktur:
Das Gedicht ist in Strophen gegliedert, die jeweils einen Aspekt des Urlaubs beschreiben. Die Wiederholung der Zeile „zu schnell vergeht die Zeit“ schafft einen Refrain und unterstreicht die zentrale Thematik.
Interpretation:
Das Gedicht ist mehr als nur eine Beschreibung eines Urlaubs. Es ist eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die Schönheit des Augenblicks. Der Strand wird zum Symbol für Freiheit und Entspannung, aber auch für die Sehnsucht nach einem Ort, an dem man sich geborgen fühlt.
Fazit:
„Das Ferienhaus“ ist ein gelungenes Gedicht, das mit einfachen Worten tiefgründige Gefühle ausdrückt. Es ist ein Stück Heimat für alle, die die Ruhe und Schönheit des Meeres schätzen und die Erinnerung an einen schönen Urlaub bewahren möchten.
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Im Abendlicht (1384)
Im Abendlicht
Im Abendlicht, in weiter Sicht, ein Licht
soll es ein Licht der Hoffnung sein?
des Friedens und des Kommens heim?
des Glücks für Jedermann auf Erden
soll jeder Mensch doch glücklich werden
©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1384 aus Band 52
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Ruhig schlagen (1391)
Ruhig schlagen
Ruhig schlagen plätschernd Wellen
auf den menschenleeren Strand hinauf
und auf aufgetürmtem Seetang
liegen Muscheln obenauf
Ruhig ist es in Frühjahrszeiten
Strände sind noch menschenleer
denn nach ersten warmen Tagen
gibt es hier kein Halten mehr.
©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1391 aus Band 52
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Mit Sand (1390)
Mit Sand
Mit Sand in der Hand
und sitzen am Strand
die Wellen zu sehen
am Strand spazieren gehen
ob Sommer, ob Winter
hier spielen die Kinder
mit Sand oder dem Drachen
man hört sie weit lachen
sie spielen hier gerne
und sehen in die Ferne
mit Sand in der Hand
sitzt man gerne am Strand
©Gerhard Ledwina(*1949)
4.4.2016
Nr. 1390 aus Band 52
Der Wind (1388)
Der Wind
Der Wind, der trägt die Tränen fort
die du mit ihm besprichst
er hört dir bei den Sorgen zu
und trocknet dein Gesicht
so lasse die Sorgen mit ihm gehen
verfliegen soll all die Last
die Hoffnung hellt auf dein Gesicht
bis im Herz die Sonne lacht
©Gerhard Ledwina(*1949)
5.4.2016
Nr. 1388 aus Band 52
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An Ihn (Sie) denken (1387)
An Ihn denken
Der Mensch im Herzen steht
auch wenn das Leben geht
so wird man an ihn denken
von Ferne Liebe schenken
wenn auch der Schmerz so groß
man muss ihn lassen los
kann im Herzen an ihn denken
dort ihm die Liebe schenken
auch wenn man ihn nicht mehr sieht
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.03.2016
„Ihn“ bezieht sich auf den Menschen, ob Frau oder Mann
Nr. 1387 aus Band 52
Die Welt im Streit (1294)
Die Welt im Streit
Die Welt im Streit
seid ihr gescheit?
Wer soll das richten
wer soll das schlichten
Dies ist doch menschenverachtend
wenn man anderen nach dem Leben trachtet
wenn man nicht weiß, gibt es ein Zurück
ein Leiden der Menschen, dies Stück für Stück
Will man vor seinem Herrgott bestehen
muss man andere lernen verstehen
Du bist ein Mensch
dein Gegenüber ist es auch
den schießt man nicht einfach
so einmal in den Bauch
Er hat dir doch gar nichts getan
und du bist verfallen in dem Wahn
Dass es ein anderer Mensch sei
der nicht deines Glaubens ist
Vielleicht war es einfach nur ein Christ
der auch nur einen Gott hat, so wie du
was mutest du denn diesen Menschen zu
Du willst vor deinem Herrgott bestehen
da musst du auch andere lernen verstehen
Auch du bist nur Gast hier auf unserer Welt
dann lass diesen Hass, er verblendet deine Welt
Kein Mensch hat das Recht
einfach andere zu töten
denn so herrscht nur Angst
mit Verzweiflung und Nöten
Jan 2014
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1294 aus Band 48
Ein Schneemann lächelt (1398)
Ein Schneemann lächelt
Ein Schneemann lächelt, komme heraus
komme doch aus deinem warmen Haus
du musst mich hier doch noch verzieren
kannst später gehen noch spazieren
Ich brauche eine Nase, ein Gesicht
dass ich als Schneemann ein Gedicht
sich alle freuen, die hier gehen
und bleiben gerne auch mal stehen
wie doch ein Schneemann schön sein kann
ich ziehe sie alle in den Bann
der schönen kalten Winterzeit
wenn es im Winter endlich schneit
©Gerhard Ledwina(*1949)
2.3.2016
Nr. 1398 aus Band 52
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde
auf der Internetseite „Mäusenest Grüna e.V.“ in Chemnitz – Homeseite – veröffentlicht.