Stürme (1201)
Stürme
Stürme jagen deine Sinne
Angst und Trauer treiben dich
Kraftvoll sei du und gewinne
für dein Leben, Gutes ich
Lass dich nicht schnell unterkriegen
sei dein Leben wunderschön
genieße die Tage zu verbringen
freu dich, schlechte werden gehn
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1201 aus Band 45
23.10.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Leises Rascheln (1202)
Leises Rascheln
Leises Rascheln, Abendzeit
und ein Igel ist bereit
geht in dieser dunklen Nacht
auf die Suche mit Bedacht
Leise schiebt er hin und her
Blätterberge und noch mehr
sucht nach Futter und Quartier
deshalb raschelt es so hier
Sehen kann man ihn ja nicht
diesen kleinen goldigen Wicht
doch es ist des Herbstes Zeit
und der Winter nicht mehr weit
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
2.10.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1202 aus Band 45
Anmerkung: Dieses Gedicht ist im
Wochenbriefeinleger der Pfarrkirche St. Pankratius, Gemeindehaus St. Martin, im Dezember 2016 abgedruckt worden.
Hell erleuchtet (1195)
Hell erleuchtet
Hell erleuchtet ist der Himmel
Donnergrollen überall
und der Regen gießt hernieder
wie ein großer Wasserfall
Blitze zucken, toben, jagen
sich am Himmel hinterher
vor den großen starken Mächten
gibt es kaum ein Halten mehr
Wasser schießt in großen Fluten
von dem steilen Hang hinab
und bei diesen großen Mengen
macht selbst jeder Gully schlapp
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(27.07.2013)
Nr. 1195 aus Band 44
Warm war er (1197)
Warm war er
Warm war er, der heutige Tag
wenn ich Wärme auch sehr mag
ist es einem doch zuviel
Hitzeschock kein lohnend Ziel
Trinken muß der Mensch in Mengen
soll sich dabei nicht anstrengen
kaum ist das Glas beim Trinken aus
kommt es aus den Poren raus
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1197 aus Band 44
Du schöner Mond (1203)
Du schöner Mond
Du schöner Mond am Himmelszelt
von vielen Wolken zugestellt
mal ist es dunkel, mal auch hell
mal geht es langsam, aber auch schnell
Dies Wolkenspiel ist wunderschön
mag gerne zu diesem Himmel sehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Juli 2013
Nr. 1203 aus Band 45
Ich lag (1199)
Ich lag
Ich lag in der Sonne
daneben nur du
Dies war ein Erlebnis
und Freude dazu
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr.1199 aus Band 44
Durch Sehnsucht (1196)
Durch Sehnsucht
Durch Sehnsucht nach den Urlaubstagen
sich viele in den Flieger wagen
in Enge sitzen sie in Reihen
sich aus dem Alltagstress befreien
um viel Erholung zu bekommen
oder einfach sich doch nur zu sonnen
So stehen sie in langen Schlangen
und manche vor dem Flug noch bangen
dass auch der Koffer nicht verkehrt
auf dem Wagen zu einem anderen Flugzeug fährt
Das Hotel ist vielleicht unbekannt
liegt es wirklich so am Strand
wie es im Prospekt war ausgeschrieben
oder haben sie mal wieder übertrieben
Genießen will man das Essen im Hotel
Der Urlaub vergeht doch viel zu schnell
mußt du in den Flieger wieder steigen
und auf den Alltag vorbereiten
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1196 aus Band 44
Auf dem Balkon (1194)
Auf dem Balkon
Auf dem Balkon des Sommerabends
brennt die Kerze der Freude
und die Stimmung des Glücks
beendet einen schönen Tag
Genussvoll ist die Zeit
der leiserwerdenden Töne
und die herabsinkende Temperatur
lässt die Mühe des heißen Tages vergessen
Genießen wir die wenigen warmen Sommertage
die uns das Leben beschert
Freuen wir uns auf das Glück
dies erleben zu dürfen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1194 aus Band 44
Kaum ist der Sommer (1213)
Kaum ist der Sommer
Kaum ist der Sommer in der Spur
da regt sich schon die Herbstnatur
die ersten Blätter fallen herab
der Sommer macht schon wieder schlapp
Doch noch kämpft er um seine Zeit
ist auch noch nicht dazu bereit
sich kampflos einfach zu ergeben
Die Bauern führen ein emsiges Leben
Die Ernte ist nicht ganz eingefahren
sie stapeln schnell die fruchtbaren Gaben
und brauchen noch viel von den Sonnentagen
damit man sie bringt auf ihre großen Wagen
Die frischen Stoppelfelder zeigen an
der Sommer wird bald ein alter Mann
denn dieser Herbst, er kommt herbei
mit Sommertage ist es dann vorbei
©Gerhard Ledwina(*1949)
17.07.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1213 aus Band 45
Im Schatten des Baumes (1198)
Im Schatten des Baumes
Im Schatten des Baumes
die Liebe, sie liegt
das Herz ist besiegt
Ach läge sie doch lange
im Schatten des Baumes
am Rande des Zaunes
und ich neben ihr
©Gerhard Ledwina (*1949)
17.07.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1198 aus Band 44
Am Strand (1177)
Am Strand
Ein Matjesbrötchen in der Hand
du sitzt genüßlich so am Strand
genießt dein Leben, wunderschön
diese Zeit sollte doch nie mehr vergehn
Du schaust den Möwen gerne zu
die Kinde toben, keine Ruh
genießt dein Leben, hier am Strand
mit Bier und Brötchen in der Hand
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Ein Flügelschlag (1176)
Ein Flügelschlag
Ein Flügelschlag fliegt über dir
eine Möwe, sie will landen
Die Kinder spielen vorn am Strand
mit Matsch sie gerne sanden
Die Sonne scheint, du sitzt im Korb
genießt die Urlaubstage
und mancher Fisch wird gern verspeist
Zuhaus gehts auf die Waage
Am Abend sitzt du noch am Strand
genießt manch fremdes Bier
Die Urlaubszeit ist doch sehr schön
bist gerne wieder hier
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1176 aus Band 44
Anmerkung: Diese Gedicht steht in der
1.) Ausgabe Nr. 30 der Pfarrnachrichten Pastoralverbund Hohenlimburg-Halden vom 21. Juli 2013. Ohne das ich darauf Einfluß genommen habe.
2.) wurde im Gästebuch Ferienhaus-Volmer in Werdum an der Nordseeküste am 2. Januar 2015 von Gästen des Ferienhauses eingetragen.
Zuhause (433)
Zuhause
Zuhause,
was für ein Glück
bin ich doch wieder,
jetzt zurück
War weithin fort
und konnt´ was sehn
von morgens früh
bis nachts um Zehn
Sah dort die Sonne unter geh´n
und saß am Strand
war wunderschön
konnt´ in der Stadt
flanieren geh´n
und sonst gab´s allerhand
zu sehn
Doch nach den
allen schönen Tagen
konnt´ ich nun viel
nach Hause tragen
Nun bin ich froh
bin heil zurück
denn hier ist doch
mein täglich Glück
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 433 aus Band Nr. 14)
Musik (768)
Musik
Musik
Klang der Zeit
Verwandlung der Noten
in Melodie und Schönheit
Träume in Höhen und Tiefen
verwandeln sich in Gebilde
der Fantasie
Vielfältig die Kunst
Zeilen mit Noten
in ein rauschendes Fest
der Freude des Hörens
der Sinnlichkeit
und des vielfältigen Klanges
zu verwandeln
Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr.: 768 aus Band 27)
Fauler Recken (767)
Fauler Recken
Ein Sonnenstrahl scheint ins Gesicht
Steh auf du fauler Recken
Dreh dich nicht um, nur aufgewacht
du sollst dich morgens strecken
Der Morgen lacht dir freundlich zu
und du hast noch die Augen zu
bist auch nicht müd
und auch nicht schlapp
Steh endlich auf
und komm in Trapp
Die Sonne lacht dir ins Gesicht
Steh auf du fauler Recken
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 767 aus Band 27)




