Kinderlachen (1192)
Kinderlachen
Kinderlachen in den Räumen
kommen manche sehr ins Träumen
über ihre Jugendzeit
wenn sie auch schon etwas weit
Glücklich über Kinderlachen
wenn sie schöne Spiele machen
die das Elternherz erfreuen
werden es diese nie bereuen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1192 aus Band 44
Einfach nur (1178)
Einfach nur
Einfach nur den Tag erleben
ohne Hetze, ohne Streben
ohne Ärger, ohne Streit
da bist du im Leben weit
Einfach nur hast du dein Glück
wenn ins Leben du zurück
Gerne um dich Freunde haben
in guten aber auch in schlechten Tagen
Einfach nur für dich zu sein
ob in den Bergen, ob am Rhein
kannst du dort die Ruhe finden
ohne plagen, ohne schinden
Einfach nur „deinen“ Tag erleben
ist etwas Schönes in deinem Leben
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1178 aus Band 44
Anmerkung: Dieses Gedicht ist in
Homburger Gemeindeagenda 2015, Homburg ch, Seite 2, am 19. Dezember 2014 abgedruckt.
Bergwanderung (1180)

Blick in das Tal
Bergwanderung
Auf Berge wandern ist doch schön
kannst weithin in die Ferne sehn
doch vor der Freude kommt die Kraft
damit man es auf die Berge schafft
Zur Bergwanderung gehört ein Vesper dazu
dort oben bei Ausblick und friedlicher Ruh
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1180 aus Band 44
Jahrzehnte (1179)
Jahrzehnte
Jahrzehnte fliegen schnell vorbei
und man wird alt im Leben
hoffentlich war es nicht einerlei
und mancher Tag ein Segen
Was hat man all in dieser Zeit
erlebt, erleben müssen
erinnert sich und war bereit
zu schönem lieben, Küssen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1179 aus Band 44
Und wieder…. (1184)
Und wieder….
Und wieder ist ein neuer Tag
dein großes Glück auf Erden
auch wenn so manches schwierig wird
es wird gemeistert werden
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1184 aus Band 44
Die Kirschen blühen (1191)
Die Kirschen blühen
Die Kirschen blühen
wunderschön
kannst gerne dort
spazieren gehen
Keine Wanderung durch
der Bäume Reihen
das würdest du dir
nie verzeihen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1191 aus Band 44
Mittags um halb zwei (1169)
Mittags um halb zwei
Mittags um halb zwei
die Ruhe ist vorbei
die Waschmaschine dröhnt
und auch der Trockner stöhnt
Es ist nur Mittagszeit
zur Ruhe nicht bereit
Es sind so „liebe“ Menschen
die nicht an andere denken
Mittags um halb zwei
die Ruhe ist vorbei
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1169 aus Band 43)
Der Wind bläst (1171)
Der Wind bläst
Der Wind bläst durch die Häuserzeilen
er will dort gar nicht lang verweilen
So bringt er Kälte in die Gassen
kein schönes Wetter, nicht zu spaßen
Der Tag, er wird nicht richtig hell
was ist dies nur für ein Gesell
der jeden Regenschirm verdreht
und manches Ding über die Straße weht
Da geht man nur, wenn man muss hinaus
und bleibt viel lieber in dem Haus
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Morgendliches Osterspiel (1189)
Morgendliches Osterspiel
Das morgendliche Osterspiel
die Eier zu verstecken
an diesen sich die Kinder freun
die Finger danach lecken
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1189 aus Band 44
Wie fehlt (1183)
Wie fehlt
Wie fehlt doch manche Menschenstimme
die man so nie mehr hören kann
da hält ein jeder auch mal inne
Erinnerung kommt im Herzen an
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1183 aus Band 44
Die ersten Farben (1190)
Die ersten Farben
Die ersten Farben leuchten schon
doch kalt sind noch die Tage
so will man mehr von dieser Pracht
doch dieser Winter gibt noch acht
Er kämpft um seine Jahreszeit
bei der der Frühling ist noch weit
doch er muss bald den Schnee sein lassen
denn mit dem Frühling ist nicht zu spaßen
Es schmilzt die ganze Kraft dahin
der Winter muß von dannen ziehn
Der Frühling lacht mit seiner Pracht
bis dass die Sommersonne lacht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.1.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1190 aus Band 44
Die Kälte (1188)
Die Kälte
Die Kälte kriecht durch unsere Knochen
noch ist das Frühjahr nicht versprochen
noch ist die Autoscheibe zu
und der, der kratzt, das bist doch du
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1188 aus Band 44
Keine Sieger ( 1186)
Keine Sieger
Freiwillig lege die Waffen nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei du zum Frieden auch bereit
Kämpfe mit Worten deine Gegner nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei zu einem Frieden auch du bereit
Denn wenn du tot bist
hast du nichts mehr vom Leben
für deine Familie ist dies
auch kein besonderer Segen
Höre nicht auf Menschen
die mit Waffen nur schrein
denn dies bringt nur Trauer
deine Lieben sind allein
Es gibt keinen Gott, der das Kriegen befiehlt
und dir damit auch das Leben stiehlt
denn Leben im Krieg, das ist doch kein Ziel
wenn Leben genommen, ist jedes zuviel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1186 aus Band 44
Verändern (1187)
Verändern
Wir verändern auf der Lebensreise
auch hin und wieder unsere Weise
wie wir so reden oder tun
uns so bewegen oder ruhn
Die Reise prägt uns das Gesicht
in den Knochen steckt so manche Gicht
Wir leben, sind ein Lebewesen
am Ende leider nur verwesen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.01.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1187 aus Band 44
Gefühle an das Mutterherz (1181)
Gefühle an das Mutterherz
Gefühle an das Mutterherz
bereitet manchen großen Schmerz
besinnt sich rück an schöne Stunden
der Schmerz noch immer nicht verschwunden
So vieles hätte man können fragen
so vieles hätte man können sagen
auf vieles hätte man so gehört
doch ihre Krankheit hat alles zerstört
So denkt man mit Gefühlen zurück
an die schöne Zeit mit Mutterglück
Das Leben geht weiter, man muß nach vorne sehn
Aber Gefühle für die Mutter, bleiben immer bestehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.01.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1181 aus Band 44

