Hoffnungsgedicht
Ich möchte raus (697)
Ich möchte raus
Ich möchte raus aus dieser Tiefe
hinein ins volle Leben
Voll Angst ich nach dem Herrgott rief
dass er mir hilft aus diesem Tief
Ich glaube, dass er doch kann vergeben
die kleinen Sünden, die man macht
Dem Menschen wieder Leben geben
das liegt doch nur in seiner Macht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 697 aus Band 24 )
Lieber Gott (693)
Lieber Gott
Lass die Schmerzen bald vergehen
Lass mich bald auch wieder stehen
Hilf mir in den schweren Stunden
dass ich nicht soviel geschunden
Gib den Ärzten diese Kraft
dass es bald auch wird geschafft
diese Krankheit zu besiegen
Sie soll mich nicht unterkriegen
Lass mich gesund bald wieder heim
Zuhause ist mein Sonnenschein
Danken möcht ich jeden Tag
dass dann die Krankheit ist verjagt
Herrgott, doch lass bitte mich
bitte weiter leben
und die vielen Schmerzen dann
wieder schnell vergehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 693 aus Band 24)
Lebenserfahrung (688)
Lebenserfahrung
Steinig ist der Weg
den du gehst
Hoch sind die Berge
die du erklimmen mußt
Tief ist das Tal
in das du gehst
tiefer ist dieses
in das du unsanft fällst
Richte den Blick
auf die Berge
Erhaschen den Blick
auf die Schönheit der Wolken
Du hast ein Ziel, für das es sich lohnt
aus dem unmens tiefen dunklen Tal
den kräftezehrenden steinigen Aufstieg
in das Leben zu meistern
Freunde deines Lebens
werden dich unterstützen
um mit ihrer Hilfe den steinigen Weg
auf die Berge zu erklimmen
Um in deinem Glauben
auch die Schönheit der Täler
zu erkennen
Geprägt im Alter
hast du das Leben
erfahren
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 688 aus Band 24)
Die Hoffnung ist´s (680)
Die Hoffnung ist´s
Die Hoffnung ist´s, die wird genährt
auch wenn am Boden, fast zerstört
Die Hoffnung auf noch schöne Jahre
und nicht schon tot und auf der Bahre
Die Hoffnung in einem tiefen Tal
möcht bald schon sagen, war einmal
möcht Jahre noch, den Tag genießen
und mit den Enkeln Blumen gießen
Möcht an den Blüten mich erfreun
Spazieren gehn und das am Rhein
Möcht gesund mit Freud in Rente gehen
und nie mehr schlimme Zeiten sehen
Die Hoffnung wieder gesund zu werden
das wär das größte Geschenk auf Erden
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 680 aus Band 24)
Der Sonnenstrahl (398)
Der Sonnenstrahl
Der Sonnenstrahl am Horizont
der ist für dich verborgen
doch auch für dich kommt noch das Licht
er kommt halt eben morgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 398 aus Band 12)
Die Hoffnung (390)
Die Hoffnung
Der Wind, der durch die Gassen fegt
die Blätter dreh´n im Wind
Der Sturm, der weit die Äste biegt
singt pfeifend hell sein Lied
Wenn dann die Bäume leergefegt
der Winter Einzug hält
Die Flocken sich im Winde dreh´n
die Landschaft ist versteckt
Und wenn der erste Krokus blüht
die Sonne wieder scheint
Die Vögel singen auch ihr Lied
ja, jetzt ist Frühlingszeit
Bald ist dann wieder alles grün
der Mensch zum Baden geht
dann hofft er, dass die Jahreszeit
noch eine Weile geht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 390 aus Band 12)
Gib mir bitte (663)
Gib mir bitte
Oh Herrgott, gib mir bitte Kraft
dass dieser Krebs mich nicht noch schafft
Ich werd Dir immer dankbar sein
lass mich mit diesem Krebs nicht ganz allein
Oh Herrgott, gib einem kleinen Sünder
die Kraft und wieder Lebensmut
und gib zur Heilung deinen Segen
dem Menschen hilft´s, wenn Du gibst Mut
Autor: © Gerhard Lewina (*1949)
(Nr. 663 aus Band 23)
Der Stern der Hoffnung (660)
Der Stern der Hoffnung
Der Stern der Hoffnung leuchtet
in der dunklen Nacht
Das Fünkchen seines Lichtes
hat Hoffnung angebracht
Du kleines Fünkchen Hoffnung
strahl wie ein heller Stern
und nähr im dunklen Herzen
das Licht, das nah
und doch so fern
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 660 aus Band 23)
Achterbahn (656)
Achterbahn
Das Leben, das fährt Achterbahn
unsanft fliegst du aus der Spur
Vom schönen Hoch, hinab ins Tal
wohin führt der Weg denn nur?
Die Kraft des Schwungs
die brauchst du nun
um wieder hoch zu kommen
Hoffend keine Steine liegen quer
um wieder rauf zu kommen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 656 aus Band 23)
Dunkle Wolken II (651)
Dunkle Wolken
Dunkle Wolken in den Gedanken
tragen das Licht der Hoffnung
in die Dunkelheit der Nacht
Das Grau der Angst
verbindet sich
mit dem hellen Licht der Hoffnung
in der das Pendel des Lebens
seinen Takt
auf dem steinigen Weg
der menschlichen Hoffnung schlägt
Die Kraft der Bewegung
treibt die Zuversicht
aus den Tiefen der Angst
in die Wolken des hellen Lichts
der Hoffnung und des menschlichen Seins
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 651 aus Band 23)
Lebt und genießt (638)
Lebt und genießt
Lebt und genießt
die Freiheit der Völker
ohne Kriege und Leid
Vernichtet die
Waffen der Unterdrückung
des Hasses und Todes
Lebt
Denn vor euerem Gott
seid ihr eine
einzigartige Schöpfung
Die nur er erschaffen hat
und die ihr nicht
vernichten sollt
Schenket die Liebe
und Zuneigung eueres Gottes
auch anderen Menschen
die zwar nicht an eueren Gott, aber
auch an die einzigartige
Schöpfung ihres Gottes glauben
Ihr habt kein Recht
diese Schöpfung
zu vernichten
Denn auch diese
sind Menschen wie du
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 638 aus Band 22)
Die Sonne begrüßt (634)
Die Sonne begrüßt
Die Sonne begrüßt den neuen Tag
so lacht der neue Morgen
Egal was er auch bringen mag
man freut sich auf den Morgen
Genießen will man die Sekunden
in der die freundliche Sonne scheint
Vertreiben möcht man die Minuten
in der das Herz doch weint
Man freut sich, dass der Sonnentag
viel Wärme mit sich bringt
Das Vöglein auf dem Ast dort oben
dir noch ein Liedchen singt
Wie freudig ist doch dieser Klang
der dir das Herz erwärmt
Die Melodie minutenlang
bis dass dies Lied verstummt
Die Sonne wärmt das innere Herz
sie bringt es schnell in Schwung
Die Freude auf den schönen Tag
lebt man mit Begeisterung
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 634 aus Band 22)
Die Angst ist zurück (631)
Die Angst ist zurück
Die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Die Angst und die Not
sind noch nicht ganz tot
Ich leb doch so gerne
in Nah und in Ferne
Möcht Enkel erleben
mit Freude am Leben
Möcht bei Euch doch sein
und nicht ganz allein
Ich möcht es überwinden
Die Angst soll verschwinden
Will Schmerzen nicht haben
Die Angst will ich verjagen
Doch die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 631 aus Band 22)
Ich schmelz (623)
Ich schmelz
Ich schmelz dahin
wenn ich dich seh
mein Herz, das tobt
und ich vergeh
Die Welt im Glück
bei dir zu sein
ich leb nur auf
wenn wir sind ein
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 623 aus Band 21)
Danke (492)
Danke
Ich danke euch, ihr fleißigen Helfer
die mit mir Freud und Leid geteilt
Durch Eure Hilfe, die mir Kraft gibt
werd ich hoffentlich auch bald geheilt
Die Angst versucht ihr mir zu nehmen
Das macht das Leben lebenswert
Und lieber Herrgott gib deinen Segen
dass in mir wieder Kraft einkehrt
Ich danke allen, die mir helfen
die mir auch wieder Mut gemacht
die mit mir dieses Tal durchschreiten
damit der Mensch in mir noch lacht
Nach all den vielen bösen Stunden
hoff ich auf eine Wiederkehr
Möchte mich bei allen Euch bedanken
Ihr helft mir dabei alle sehr
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 492 aus Band 16)