Hoffnung
Europa der Freunde (1220)
Europa der Freunde
Europa der Freunde
ein ganz großes Ziel
dies erhält uns den Frieden
für dies ist nichts zu viel
Wir müssen nur wollen
für unser großes Ziel
dies erhält uns den Frieden
jeder Krieg ist zu viel
Wir müssen daraus lernen
dass Feindschaft kein Ziel
dies erhält uns den Frieden
jeder Tote ist zu viel
Bisher hat es gehalten
da Feindschaft kein Ziel
es erhält uns den Frieden
Europa der Freiheit
in Freundschaft das Ziel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1220 aus Band 45 „Keine Geschichte nur Gedichte“)
Nun noch Übersetzungen von Schülerinnen und Schülern meines Gedichtes die ich von der Vogelsbergschule in Schotten dankenswerter Weise erhalten habe. Dies wurde bei einer Veranstaltung im Jahre 2015 mit den Partnerschulen in den verschiedenen Sprachen vorgetragen.
Europe of friends
Europe of friends
Is our greatest goal
That keeps us peace
To reach that nothing is too much
We just must have the wish
For our great goal
That keeps us peace
Any war is too much
We have to learn
That hate is no goal
That keeps us peace
Every death is too much
Till now it has remained
‘cause hate is no goal
It keeps us peace
Europe of freedom
In friendship lies our goal
Schülerübersetzung des Gedichts von G. Ledwina
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L’Europe des amis
L’Europe des amis
Un très grand but
Elle préserve la paix
Pour elle, nous ne pouvons rien faire de trop.
Il faut juste le vouloir
Pour notre grand but
Elle préserve la paix
Toute guerre est une guerre de trop
Il faut en retenir
Que l’hostilité n’est pas un but
Elle préserve la paix
Chaque mort est un mort de trop
Jusqu’ici elle tenait
Car l’hostilité n’est pas un but
Elle préserve la paix
L’Europe de la liberté
L’amitié est son but
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L’Europa degli amici
La nostra grande meta
È l’Europa degli amici
che ci aiuti a mantenere la pace,
per questo fine niente è mai troppo
Dobbiamo solo volerlo.
Per il nostro grande obiettivo,
mantenere la pace,
ogni guerra è di troppo
Dobbiamo imparare
Che l’odio non può essere un fine.
Questo ci aiuta a mantenere la pace
E ogni morto è di troppo
Finora si è riusciti,
Perché l’odio non è un fine,
e questo mantiene la pace.
L’ Europa della libertà
è l’Europa dell’amicizia
Übersetzungen des Gedichts von G. Ledwina
Anmerkung:
Dieses Gedicht ist auch vorgetragen worden von Schülerinnen und Schülern,
bei der 63. Europäischen Schülerwettbewerb-Preisverleihung in der Mensa der IGS-Rülzheim, am 20. Mai 2016.
Oh Sonnenschein (1207)
Oh Sonnenschein
Oh Sonnenschein
du Strahl des Lebens
schenke meinem Herz
nur Freude ein
Und lass die Strahlen
dieses Lebens
auch in dunklen Zeiten
in mein Herz hinein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1207 aus Band 45)
Die Welt, sie knirscht
Die Welt, sie knirscht
Die Welt, sie knirscht
man nicht versteht
was in den Mächten
sich so dreht
Die Muskeln spielen
gefährlich weit
ist man mit Waffen
schon wieder so weit?
Die Menschen zittern
Angst vor einem Krieg
dort gibt es niemals
einen Sieg
Wollen wir nur hoffen
Vernunft zieht ein
Gespräche zu führen
dies muss nun sein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Ich greife mir die Sonne (1227)
Ich greife nach der Sonne
Ich greife nach der Sonne
und fange mir das Licht
damit vertreibe ich die Sorgen
und all der Ärger zerbricht
Ich greife nach der Sonne
und genieße jeden Tag
freue mich an kleinen Dingen
die man so gerne mag
Ich greife nach der Sonne
genieße mal gern einen Wein
und freue mich am Leben
so sollte es auch sein
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
19.1.2014
(Nr. 1227 aus Band 46)
Fang auf die Zeit (1226)
Fang auf die Zeit
Fang auf die Zeit
für dich dein Leben
in der du kannst Sekunden schweben
Fang auf die Zeit
kehre im Inneren ein
und lasse die Sorgen, Sorgen sein
Fang auf die Zeit
und seh das Licht
bei dem sich jeder Ärger bricht
Fang auf die Zeit
du bist doch wer
und mach dein Leben nicht so schwer
Fang auf die Zeit
die Stunden Glück
und schaue auf schlechte nicht zurück
Fang auf die Zeit
Illusion, die lebt
durch die dein Leben heftig bebt
Fang auf die Zeit
die Sonne lacht
auch wenn sie es manchmal mit bedacht
Fang auf die Zeit
Sekundenglück
und schau im Leben gern zurück
Fang auf die Zeit
für dich
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
25.12.2013
(Nr. 1226 aus Band 46)
Die Zeit (1250)
Die Zeit
Die Zeit verrinnt doch wie im Fluge
schon wieder ist ein Jahr vorbei
war es ein gutes oder böses?
Das Neue ist zum Start bereit
Der Mensch vergisst gern schwere Tage
was ihm auch sehr zu gönnen ist
versetzt man sich in seine Lage
so waren viele Tage Mist
Nun soll das Neue hell beginnen
mit Frieden und mit Freudenzeit
mag auch die Zeit sehr schnell verrinnen
die Schwere ist Vergangenheit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
11.12.2013 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1250 aus Band 46)
Hunger (1229)
Hunger
Oh, was habe ich für einen Hunger
doch etwas essen darf ich nicht
es geht nicht um dieses Essen
und es geht nicht ums Gewicht
Was nützen da die schönsten Speisen
mögen sie aussehen wie ein Gedicht
es geht um etwas anzusehen
doch um das Essen geht es nicht
Die Vorsicht ist es, die du spürst
und auch zu diesem Hunger führt
Doch lieber Vorsicht als das Leben
da sei dem Hunger schnell vergeben
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
10.12.2013
(Nr. 1229 aus Band 46)
Das Leben ist eine Achterbahn (1209)
Das Leben ist eine Achterbahn
Das Leben ist eine Achterbahn
man möchte oft dort gar nicht fahrn
weil es von oben geht nach unten
und vieles Glück dabei verschwunden
Doch nach einem Tief kommt auch ein Hoch
da wäre Unten bleiben doof
Darum fahre ich gerne Achterbahn
und komme auch oft dort oben an.
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.01.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1209 aus Band 45
Es fließt (1208)
Es fließt
Es fließt das Wasser den Bach entlang
Im Leben ist dir manchmal bang,
es braust und tobt in allen Lagen
dies kannst du auch vom Leben sagen
Doch auch fließt es mal so dahin
Glücksstunden, die durchs Leben ziehn
Aber dieses Wasser kann auch toben
es Stunden gibt, die nicht zu loben
Auch dieses kann man überstehen
Dein Leben mit viel Glück zu sehen
und alles Wasser fließt hinein
Im Leben kannst du glücklich sein
Autor: ©Gerhard Ledwina (*1949)
(3.4.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1208 aus Band 45
Stürme (1201)
Stürme
Stürme jagen deine Sinne
Angst und Trauer treiben dich
Kraftvoll sei du und gewinne
für dein Leben, Gutes ich
Lass dich nicht schnell unterkriegen
sei dein Leben wunderschön
genieße die Tage zu verbringen
freu dich, schlechte werden gehn
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1201 aus Band 45
23.10.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Und wieder…. (1184)
Und wieder….
Und wieder ist ein neuer Tag
dein großes Glück auf Erden
auch wenn so manches schwierig wird
es wird gemeistert werden
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1184 aus Band 44
Ein Stern für dich (1155)
Ein Stern für dich
Ein Stern für dich am Himmelszelt
der ist für dich auf dieser Welt
er bringt dir Glück, nur dir allein
und soll für dich Begleiter sein
Hast du dann Sehnsucht nach dem Stern
der hat dich in deinem Leben gern
so schau an den Himmel, wo er steht
und jeder Stress sehr schnell vergeht
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(24.10.2012) (Nr. 1155 aus Band 43)
Frauenkirche (Dresden) (1148)
Frauenkirche
Aus Stein ist sie ein Wunderwerk
was war sie durch den Krieg zerstört
lang lagen die Stücke auf dem Boden
nun sind einzelne Original-Steine wieder oben
Die Schönheit der Kirche, sie ist richtig toll
von Menschen besucht und manchmal sehr voll
steht sie im Tale, ist von weithin zu sehn
in Schönheit und Pracht kann sie wieder stehn
Gedenket der Menschen, ihrem Elend und Leid
der gewaltigen Zerstörung, die ging hier sehr weit
Ein Aufruf zum Frieden und zum Verstehn
und lass jede Kriegskunst für immer vergehn
Autor: Gerhard Ledwina (*1949)
5.8.2012
(Nr. 1148 aus Band 42)
Ein Hemd (1138)
Ein Hemd
Ein Hemd, das schon in tausend Stücke
zerrissen ist, dies schmerzt dich sehr
wenn es von Hinterlist und Tücke
zerbröselt bis zum „Geht-nicht-mehr“
Dies Hemd, dies ist für dich das Leben
an dem du hängst, bald geht nichts mehr
doch nimmst du das seidene, die Fäden
und webst ein neues, nicht so schwer
Mit diesem neuen bist du gewappnet
gegen Hinterlist und Pein
So kehrt die Freude in deinem Leben
und Sonne in dem Herzen ein
©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1138 aus Band 42)
am 25.04.2012 im Heimatmuseum Sandweier
Die Hoffnung (1130)
Die Hoffnung
Die Hoffnung trägt ins neue Jahr
die schlechte Zeit vergangen
und hoffen auf ein gutes Jahr
nicht mehr mit Angst und Bangen
Das Glück soll dieses Jahr begleiten
uns freudig einen Weg bereiten
und Sonne sein in unserem Leben
oh Herrgott gib uns deinen Segen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1130)

