Krieg
Waffen, Waffen (1621)
Waffen, Waffen
Waffen, Waffen nichts als Waffen
wann wird es die Menschheit endlich raffen
dass diese doch kein Spielzeug sind
sie töten Menschen, auch das Kind
die Menschheit die muss etwas tun
dass diese Waffen endlich ruhn
dass sie nicht bringen Tod und Leid
vernünftige Menschen sind dazu bereit
klagt endlich diese Hersteller an
dass endlich fort was nicht sein kann
dass Menschen auf andere Menschen schießen
dies gibt doch nur viel Blutvergießen
So klebt das Blut an ihren Händen
Vernunft soll sie zum Guten wenden
die Arbeitskraft kann anderes tun
nun lasst die Waffen endlich ruhn
26.02.2020 im Heimatmuseum Sandweier
©Gerhard Ledwina
Nr. 1622 aus Band 61
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Kann man (1618)
Kann man
Kann man als Mensch denn je verstehen
das viele Menschen mussten gehen
dass sie von Haus und Hof vertrieben
wo sie doch gern dort wären geblieben
wo sie ihr ganzes Leben haben verbracht
und man ihnen nun nach dem Leben tracht
sie sind auf einmal gar nichts mehr wert
was läuft in dieser Welt verkehrt?
die Menschlichkeit ist auf der Strecke geblieben
und Menschen wurden aus ihrem Haus vertrieben
besinnt euch doch auf ein gemeinsames Leben
in Vielfalt kann es nichts Schöneres geben
10.01.2020
©Gerhard Ledwina
Nr. 1618 aus Band 61
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Nur um einen (1604)
Nur um einen
Nur um einen starken Mann zu machen
macht er jetzt nur noch böse Sachen
nur um ein starker Mann zu sein
marschiert er in fremde Länder ein
was ist er doch für ein kleines Licht
er will den Frieden wirklich nicht
er kümmert sich auch nicht um anderer Leben
ihm wurde nur Menschenverachtung mitgegeben
Oktober 2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1604 aus Band 61
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Wollen wir in Frieden leben (1572)
Wollen wir in Frieden leben
Wollen wir in Frieden leben
müssen wir miteinander reden
nicht mit Waffen uns bedrohen
und mit Sitten, die verrohen
Feindschaft ist das falsche Ziel
gab es doch Tote, viel zu viel
haben wir aus Fehlern nichts gelernt
ist ein Frieden weit entfernt
Gemeinsam schaffen wir es nur
dann sind wir auf der richtigen Spur
und alle die dagegen gehen
sollen mal auf Soldatenfriedhöfe gehen
Populisten wollen keinen Frieden
Nationalisten wollen wieder siegen
Gemeinsam gegen diese Gefahr
das gemeinsame Europa in Frieden gebar
30.05.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1572 aus Band 59
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Der erste Rauch (1545)
Der erste Rauch
Der erste Rauch, er ist verflogen
sind auch die Sorgen mitgezogen
gibt es im Alltag auch mal Rast
in einer Welt wo jeder hasst
wo jeder schießt anstatt zu reden
wie soll es da je Frieden geben
besinnt euch auf Frieden in dieser Welt
wir leben doch gemeinsam wie in einem Zelt
©Gerhard Ledwina(*1949)
01.01.2019
Nr. 1545 aus Band 58
Hört endlich auf (1490)
Hört endlich auf
Hört endlich auf mit den Atomwaffen zu drohen
wollt ihr die Menschheit im Weltraum verwehen
wollt ihr für die Menschen denn der Totengräber sein
lasst diese rasseln, lasst es endlich sein.
©Gerhard Ledwina(*1949)
3.1.2018
Nr. 1490 aus Band 56
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Hört doch auf (1487)
Hört doch auf
Hört doch auf mit Waffen zu spielen
dabei kann doch wirklich keiner siegen
ihr bringt doch damit nur Elend und Leid
seid doch zum Frieden endlich bereit
Helden seid ihr durch Waffen doch nicht
wenn man anderen Menschen das Leben vernicht
richtige Helden stiften mit Reden Frieden
die brauchen keine Waffen um heldenhaft zu siegen
©Gerhard Ledwina(*1949)
30.12.2017
Nr. 1487 aus Band 56
Was wollen die Völker (1486)
Was wollen die Völker?
Was wollen die Völker
sich in Frieden verbinden
oder in Kriegen zerschinden?
Dies wollen die Völker!
Wo Menschen sich achten
und nicht nur zerschlachten
Gemeinsames Europa
du bist unser Glück!
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.04.2017
Nr. 1486 aus Band 56
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Was wollen die Völker (1486)
Was wollen die Völker?
Was wollen die Völker
sich in Frieden verbinden
oder in Kriegen zerschinden?
Dies wollen die Völker!
Wo Menschen sich achten
und nicht nur zerschlachten
Gemeinsames Europa
du bist unser Glück!
©Gerhard Ledwina(*1949)
28.04.2017
Nr. 1486 aus Band 56
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Die Welt im Streit (1294)
Die Welt im Streit
Die Welt im Streit
seid ihr gescheit?
Wer soll das richten
wer soll das schlichten
Dies ist doch menschenverachtend
wenn man anderen nach dem Leben trachtet
wenn man nicht weiß, gibt es ein Zurück
ein Leiden der Menschen, dies Stück für Stück
Will man vor seinem Herrgott bestehen
muss man andere lernen verstehen
Du bist ein Mensch
dein Gegenüber ist es auch
den schießt man nicht einfach
so einmal in den Bauch
Er hat dir doch gar nichts getan
und du bist verfallen in dem Wahn
Dass es ein anderer Mensch sei
der nicht deines Glaubens ist
Vielleicht war es einfach nur ein Christ
der auch nur einen Gott hat, so wie du
was mutest du denn diesen Menschen zu
Du willst vor deinem Herrgott bestehen
da musst du auch andere lernen verstehen
Auch du bist nur Gast hier auf unserer Welt
dann lass diesen Hass, er verblendet deine Welt
Kein Mensch hat das Recht
einfach andere zu töten
denn so herrscht nur Angst
mit Verzweiflung und Nöten
Jan 2014
©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1294 aus Band 48
Sich besinnen (1360)
Sich besinnen
Sich besinnen
Kriege vermeiden
Hass ist doch
kein Kinderspiel
Menschen leiden
und sie flüchten
Frieden ist
nur noch ihr Ziel
Fremde Länder
anderes Leben
Umstellung
verlangt hier viel
Neues Leben
in der Freiheit
Glück, das ist
ihr Lebensziel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
20.01.2016 im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1360 aus Band 51)
Anmerkung:Dieses Gedicht wurde im
Pfarrbrief Kath. Kirchengemeinde St. Joseph Münchingen – Hemmingen, 35. Jahrgang, Nr. 3, Seite 2, Ausgabe Juni/Juli 2016 abgedruckt
Land verlassen (1348)
Land verlassen
Land verlassen, weg von Kriegen
weil nur manche wollen siegen
Elend bleibt nun dort zurück
zerschlagen das Leben, Stück für Stück
Menschen neue Heimat suchen
wollen vom Glück nur ihr Stück Kuchen
Anteil von dem Lebensglück
zur alten Heimat kein Zurück
traurig ist die Lebenswelt
wenn der Menschen Glück zerschellt
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1348 aus Band 50)
Verdun 2 (1321)
Verdun
Onkel, Bruder, Sohn und Vater
liegen hier in Reih und Glied
und die Trauer war vermeidbar
hätte nur Vernunft gesiegt
So sind sie, wie die anderen Massen
freudig in den Krieg gezogen
als Ergebnis dieses Wahnsinns
liegen sie nun in dem Boden
©Gerhard Ledwina (*1949)
18.04.2015 im Bus auf dem Weg nach Verdun
Umgepflügt (1323)
Umgepflügt
Umgepflügt ist hier der Boden
Loch an Loch granatentief
und die Zeit heilt tiefe Wunden
über den Teufel, der hier rief
Heute hat man große Freundschaft
trotz des Streits der damals lief
konnt sich menschlich noch besinnen
Freund geworden, Krieg besiegt
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.4.2015 nach dem Besuch des Beinhauses in Verdun
Eingepfercht (1324)
Eingepfercht
Eingepfercht zwischen dicken Mauern
dunkel und viel Meter tief
schlechte Luft, die fast zum Schneiden
Angst, die niemals mehr versiegt
Menschen wurde ihr Leben verändert
ob sie wollten oder nicht
denn in all dem großen Getümmel
waren sie doch nur ein kleines Licht
Wie kann Hass denn so verblenden
dass man auf seinen Nachbarn schießt
wollen wir alle dafür sorgen
dass der Kriegswahn endlich versiegt
©Gerhard Ledwina(*1949)
18.04.2015 nach dem Besuch in Verdun