Trauer
Das Leben in einem Zelt (1305)
Das Leben in einem Zelt
Das Leben in einem Zelt
durch Kampf in unserer Welt
die Menschen sich nicht besinnen
dem Krieg gibts kein Entrinnen
in dieser unserer Welt
Ihre Heimat mussten sie verlassen
zurück blieben Haus und Tassen
zerstört wird ihre Welt
nun Leben in einem Zelt
Sie sollen wieder glücklich werden
nicht nur in fremden Ländern sterben
So wünscht man ihnen Glück
dass sie können wieder zurück
Den Kämpfern die Waffen nehmen
um auch nach Glück zu streben
in dieser unserer Welt.
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier
Ein Licht erlischt (1299)
Ein Licht erlischt
Ein helles Licht erlischt
als wär´s in einer Gischt
Die Freude und die Höflichkeit
sie sind ab jetzt unendlich weit
Und traurig bleiben sie zurück
es ist keine Freude und kein Glück
Warum hat das Leben so zugeschlagen
dies kann man traurig gar nicht sagen
Verloren ist eine Frohnatur
warum denn dies, warum denn nur?
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier 10.12.2014
(Nr. 1299 aus Band 48)
Die Lebensuhr (1300)
Die Lebensuhr
Die Lebensuhr blieb einfach stehn
und leider musste er so gehn
dies war ihm wirklich nicht zu gönnen
was hätte er noch leben können
Die Welt wird dunkel, er ist nicht mehr,
dies schmerzt doch alle wirklich sehr
Bei schwerer Last war er ein Licht
so viele gibt es wirklich nicht
In vielen Gedanken wird er weiter leben
Oh Herrgott, gib ihm bitte deinen Segen
Autor©Gerhard Ledwina(*1949)
im Heimatmuseum Sandweier 10.12.2014
(Nr. 1300 aus Band 48)
Im Gedenken an einen Helfer namens „Carsten“ der in der Onkologie vielen Freude und nicht nur mir bereitet hat und der sich zum Assistenzarzt weiter gebildet hat und nun tragisch und plötzlich mit 40 Jahren gestorben ist.
Alle stehen sie dort noch unter Schock. Ich werde ihm bestimmt immer Gedenken. Schade um diesen Menschen.
Gedenkt (Elfchen)
Gedenkt
meiner Seele
die euch liebte
behaltet mich in guter
Erinnerung
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
Du (965)
Du
Ein Wort
Liebe
Glück
Seligkeit
Hoffnung
Bangen
Trauer
Leid
Ein Leben
zu zweit
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 965 aus Band 35)
Wie fehlt (1183)
Wie fehlt
Wie fehlt doch manche Menschenstimme
die man so nie mehr hören kann
da hält ein jeder auch mal inne
Erinnerung kommt im Herzen an
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1183 aus Band 44
Keine Sieger ( 1186)
Keine Sieger
Freiwillig lege die Waffen nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei du zum Frieden auch bereit
Kämpfe mit Worten deine Gegner nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei zu einem Frieden auch du bereit
Denn wenn du tot bist
hast du nichts mehr vom Leben
für deine Familie ist dies
auch kein besonderer Segen
Höre nicht auf Menschen
die mit Waffen nur schrein
denn dies bringt nur Trauer
deine Lieben sind allein
Es gibt keinen Gott, der das Kriegen befiehlt
und dir damit auch das Leben stiehlt
denn Leben im Krieg, das ist doch kein Ziel
wenn Leben genommen, ist jedes zuviel
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1186 aus Band 44
Gefühle an das Mutterherz (1181)
Gefühle an das Mutterherz
Gefühle an das Mutterherz
bereitet manchen großen Schmerz
besinnt sich rück an schöne Stunden
der Schmerz noch immer nicht verschwunden
So vieles hätte man können fragen
so vieles hätte man können sagen
auf vieles hätte man so gehört
doch ihre Krankheit hat alles zerstört
So denkt man mit Gefühlen zurück
an die schöne Zeit mit Mutterglück
Das Leben geht weiter, man muß nach vorne sehn
Aber Gefühle für die Mutter, bleiben immer bestehn
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
30.01.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1181 aus Band 44
Mutter (1182)
Mutter
Seit Jahren fehlt dein treues Herz
noch immer da, ein großer Schmerz
vergißt man seine Mutter nie
und Tränen zwingen in die Knie
Was wäre das Leben schön gewesen
wenn du von der Krankheit wärst genesen
und hättest Enkel können sehn
was wäre das doch für dich so schön
Nur leider hat es nicht sollen sein
und sind so ohne dich allein
noch immer ist ein großer Schmerz
du fehlst mit deinem treuen Herz
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
am 30.01.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1182 aus Band 44
Was glaubt denn „Er“, was glaubt denn „Sie“
Was glaubt der „Er“, was glaubt den „Sie“
Was glaubt denn „Er“
wer „Er“ denn ist
der große Klagehansel
zerschlägt Gemeinschaft
Stück für Stück
von dem gibt´s kein Zurück
Es wär´ so schön in einem Haus
in Frieden zusammen zu leben
wenn nicht durch diese Klagerei
Gemeinsamkeit zerbeben
Was glaubt denn „Sie“
wer „Sie“ denn ist
die nur noch Böses will
und hält mit ihrem Lästermaul
gar nicht mehr friedlich still
Es ist schon schlimm
wenn´s Menschen gibt
die nie den Frieden wollen
und auch sich aus Gemeinsamkeit
mit Krach und Ärger trollen
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1127 aus Band 42)
a
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Verlorene Menschlichkeit (1113)
Verlorene Menschlichkeit
Du wirst verklagt, kannst nichts dafür
warum haben diese Menschen kein Gespür
für menschliches Zusammenleben
denn diese Menschen wollen siegen
Sie wollen klagen, Recht behalten
im Inneren sie schon längst erkalten
Gemeinschaft schlagen sie in Stücke
als wäre Gemeinschaft eine Mücke
Da ist nichts mehr, daran zu flicken
weil diese Menschen nicht richtig ticken
Autor @ Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1113 aus Band 41)
Wellen schlagen (1092)
Wellen schlagen
Wellen schlagen an den Strand
Mensch schaut zu, ist wie gebannt
dröhnen laut mit viel Gebrause
weg ist es das schöne Zuhause
Wasser schießt durch alle Gassen
Autos fort und ganze Straßen
Menschen, Leben ist zerstört
keiner findet was ihm gehört
Familien sind in Angst und Not
wo bekommen sie ihr Brot
was das Meer hat fortgerissen
und die Kleidung ist zerschlissen
Betroffene sind in Überlebensnot
ganze Familien, die sind tot
Welle schlug stark an den Strand
zerstörte alles was sie fand
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1092 aus Band 40)
Tsunami (1093)
Tsunami
Wie klein sind wir auf unserer Erde
ein kleines Staubkorn der Natur
Tsunami schlägt tief seine Wunden
zerstört sehr viel in seiner Spur
Die Erde bebt, es entstehen Wellen
im Wasser und die Erde, sie bricht auf
Da flüchten Menschen aus den Häusern
das Unglück nimmt nun seinen Lauf
Gebäude, Häuser, Maschinen zerbersten
die Kraft ist ungeheuerlich
Atomkraftwerke fangen Feuer
der Strom ist weg, nun rette dich
Was lernen wir aus diesen Zeilen
wir sind ein Spielball der Natur
ein Staubkorn ihrer rohen Kräfte
so ist die Kraft, der Erde pur
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1093 aus Band 40)
Immer Mensch, Gedanken an einen Freund
Immer Mensch
Immer Mensch warst du
in vielen Jahren
unser Freund
Begleitet hast in vielen Tagen
Verein und Freunde
hier am Ort
Umtriebig warst du
immer Motor
und freudig hast
du uns begleitet
Gern sahen wir dich
in der Nähe
als Hoffnungsträger
Ziel und Fels
Die Freundschaft mit dir
zu genießen
erfüllte uns mit Stolz
Nun bist du nicht mehr
uns bleibt nur der Schmerz
und die Gedanken
und Freude
dich als Freund
gehabt zu haben
Machs gut
in deiner neuen Welt
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
Ein guter Freund
Ein guter Freund
Ein guter Freund
hat uns verlassen
Wir können es nicht
in Worte fassen
Wir sind sehr traurig
und bedrückt
von diesem fort
gibt es kein zurück
Behalten wollen wir
ihn im Herzen
Wie sollen wir sonst
diesen Verlust verschmerzen
Du warst uns Freund
für uns ein Glück
Nur leider kommst du
nie mehr zurück
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)