Angst
Ihr Bürger (949)
Ihr Bürger
Ihr Bürger, hört unser Klagen und Leid
das Arbeitnehmer auf die Straße treibt
Zu kämpfen gilt es um Arbeitsrechte
Wir sind doch Menschen, keine Knechte
Verlängert werden Arbeitsstunden
der Stress erhöht, genug geschunden
Wir wollen den gerechten Lohn
sonst ist es für uns doch nur ein Hohn
Gerechtigkeit und Arbeitsrechte
wir sind doch Menschen, keine Knechte
Gemeinsam wollen wir uns erheben
zu kämpfen gilt es, für besseres Leben
Komm mit und kämpf mit Solidarität
auch für dich ist es da noch nicht zu spät
kämpfen wollen wir für unsere Rechte
Wir sind doch Menschen, keine Knechte
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 949 aus Band 34 )
Schwebe im Glück (1014)
Schwebe im Glück
Schwebe im Glück
blick nicht zurück
Lass dir viel Zeit
nach Elend und Leid
Du bist geborgen
weg von den Sorgen
Die lass zurück
Schwebe im Glück
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1014 aus Band 37 )
Wo ist (953)
Wo ist
Wo ist der tiefe Lebensrand
der dich mit Last bedrückt
Voll Sorgen bist du wie gebannt
und hoffst auf Glück zurück
Lass dich in dieser schweren Zeit
nicht unter Wasser drücken
Schwimm an den Strand und such nach Rat
wie Mut und Schwung zu pflücken
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 953 aus Band 35)
Traurig ruhen (909)
Traurig ruhen
Traurig ruhen manch Gedanken
in der Tiefe, Seelengrund
und sie jagen in manchen Stunden
dich jämmerlich wie einen Hund
Tauch aus dieser Seelentiefe
auf, wie aus einem tiefen Meer
lass deine Gedanken Sonne tanken
genieß dein Leben, immer mehr
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 909 aus Band 33 )
Es heult der Sturm (719)
Es heult der Sturm
Es heult der Sturm
durch Tür und Ritzen
Die Wolken fliegen
und Menschen flitzen
um Schutz zu suchen
vor dem Sturm
weil quer doch fliegt
ein Sonnenschirm
Es peitscht der Regen
noch dazu
und laut knallt
eine Haustür zu
Irgendwann wohl der Sturm
seine Kraft verliert
Der Mensch dann sieht
was ist passiert
Wenn Äste, Bäume umherfliegen
da ist kein Sturm
mehr ein Vergnügen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 719 aus Band 25)
Oh Sonne (717)
Oh Sonne
Oh Sonne schein in viele Herzen
mach weit auf deren Tür
und schein in viele dunkle Winkel
der Mensch, der dankt es dir dafür
So leucht die Angst aus diesem Dunkel
gib doch die Freude in das helle Licht
und gib den Menschen auch die Hoffnung,
dass Hoffnung für sie immer ist
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 717 aus Band 25)
Ich möchte raus (697)
Ich möchte raus
Ich möchte raus aus dieser Tiefe
hinein ins volle Leben
Voll Angst ich nach dem Herrgott rief
dass er mir hilft aus diesem Tief
Ich glaube, dass er doch kann vergeben
die kleinen Sünden, die man macht
Dem Menschen wieder Leben geben
das liegt doch nur in seiner Macht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 697 aus Band 24 )
Lieber Gott (693)
Lieber Gott
Lass die Schmerzen bald vergehen
Lass mich bald auch wieder stehen
Hilf mir in den schweren Stunden
dass ich nicht soviel geschunden
Gib den Ärzten diese Kraft
dass es bald auch wird geschafft
diese Krankheit zu besiegen
Sie soll mich nicht unterkriegen
Lass mich gesund bald wieder heim
Zuhause ist mein Sonnenschein
Danken möcht ich jeden Tag
dass dann die Krankheit ist verjagt
Herrgott, doch lass bitte mich
bitte weiter leben
und die vielen Schmerzen dann
wieder schnell vergehen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 693 aus Band 24)
Blitze zucken (685)
Blitze zucken
Blitze zucken
Menschen ducken
Bäume wiegen hin und her
Donner grollt
Der Mensch sich trollt
wenn Regen peitscht auf ihn hinab
Donnerschlag
der Mensch liegt wach
und ängstlich macht er Lichter an
Sturm, der bläst
was los, ist fort
liegt nun an einem anderen Ort
Strom fällt aus
dem Menschen ein Graus
hofft, dass ist der Spuk bald aus
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 685 aus Band 24)
Was macht durch Raffen (385)
Was macht durch Raffen?
Was macht durch Raffen
und die Gier
Die Menschheit denn nur bloß
Da werden Super-Stars entdeckt
Die Menschheit stellt sich bloß
Da werden Hoheiten hoch gelobt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die sind nicht besser wie du und ich
Die Menschheit stellt sich bloß
Und Manager raffen,
in ihrer Gier
Die Menschheit stellt sich bloß
Und wenn man sie auch noch gewähren lässt
Die Menschheit stellt sich bloß
Die nehmen dir auch noch die Arbeit fort
Die Menschheit stellt sich bloß
Dann jagt doch lieber die Typen fort
und stellt sie als Menschen bloß
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 385 aus Band 12)
Wenn die Waffe (382)
Wenn die Waffe
Wenn die Waffe
dich als Held
verkehrt in diese
Welt gestellt
So bist doch du
nur ein kleines Licht
das auch nur dem Mensch
das Herze bricht
Und wenn du meinst
du bist ganz groß
dann lass doch diese Waffe
doch endlich los
Denn du als Mensch
bist nur wirklich groß
wenn du diese Waffen
nun endlich los
Denn nur der Frieden
der macht Sinn
da passen keine
Waffen hin
Denn nur im Frieden
bist du ein Held
und richtig in diese
Welt gestellt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 382 aus Band 12)
Friede den Menschen (381)
Friede den Menschen
Frieden den Menschen
und
Frieden der Welt
Das ist das einzige
was richtig zählt
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 381 aus Band 12)
Die Bismarck (329)
Die Bismarck
Ein stolzes Schiff in großer Tiefe
als wenn es dort um Hilfe riefe
Als Mahnmal liegt es dort am Boden
begleitet von den vielen Toten
Als Hoffnung eines großen Sieges
als Wahnsinn eines großen Krieges
Ein Wahnsinn, der das Leben kostet
viel Schrott, der in der Tiefe rostet
Als Mahnmal für des Menschen Frieden
und nie mehr Krieg, nur um zu siegen
Wenn Feinde dann zu Freund´ geworden
da machen Kriege nie mehr Sorgen
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Anm. nach einer Fernsehsendung über das gesunkene Schlachtschiff Bismarck)
(Nr. 329 aus Band 10)
Siehe unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck_(Schlachtschiff)
Alptraum (674)
Alptraum
Ich wünsch, ich könnt
grad so erwachen
Der Alptraum läge
hinter mir
Was könnt ich da
für schöne Sachen machen
und fänd endlich wieder
heim zu mir
Der Geist wär wieder frei
zum Leben
das Glück fänd eine Wiederkehr
und alles was man braucht zum Leben
käm endlich wieder
heim zu mir
Ich wünsch, der Alptraum läge
hinter mir
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 674 aus Band 23)
Blitz und Donner (673)
Blitz und Donner
Es blitzt, es donnert und es kracht
Schnell bist du um den Schlaf gebracht
Die Blitze sind nett anzusehn
kann man sie aus der Ferne sehn
Nur wenn es dauernd blitzt und kracht
dann ist die Vorsicht angedacht
Es zuckt, die Angst, wenn es so hell
kommt auch der Donner dann sehr schnell
Auch jeder Hund wird da schnell munter
wenn es das Wetter treibt noch bunter
Die Katze schaut ängstlich daher
und findet keine Mäuse mehr
Die haben sich sehr schnell verzogen
vor diesem Wetter
dem da oben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 673 aus Band 23)