Angst

Es tobt (1272)

Freitag, Juli 11th, 2014 | Allgemein, Angst | Keine Kommentare

Es tobt

Es tobt ein Sturm
und Blitze zucken
die Menschen ziehen
die Köpfe ein

Es schüttet wie
aus großen Kübeln
da kann kein Mensch
mehr trocken sein

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)

(Nr. 1272 aus Band 47)

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Die Welt, sie knirscht

Donnerstag, März 6th, 2014 | Angst, Hoffnung | Keine Kommentare

Die Welt, sie knirscht

Die Welt, sie knirscht
man nicht versteht
was in den Mächten
sich so dreht

Die Muskeln spielen
gefährlich weit
ist man mit Waffen
schon wieder so weit?

Die Menschen zittern
Angst vor einem Krieg
dort gibt es niemals
einen Sieg

Wollen wir nur hoffen
Vernunft zieht ein
Gespräche zu führen
dies muss nun sein

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)

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Fang auf die Zeit (1226)

Donnerstag, Dezember 26th, 2013 | Angst, Glück, Hoffnung | Keine Kommentare

Fang auf die Zeit

Fang auf die Zeit
für dich dein Leben
in der du kannst Sekunden schweben

Fang auf die Zeit
kehre im Inneren ein
und lasse die Sorgen, Sorgen sein

Fang auf die Zeit
und seh das Licht
bei dem sich jeder Ärger bricht

Fang auf die Zeit
du bist doch wer
und mach dein Leben nicht so schwer

Fang auf die Zeit
die Stunden Glück
und schaue auf schlechte nicht zurück

Fang auf die Zeit
Illusion, die lebt
durch die dein Leben heftig bebt

Fang auf die Zeit
die Sonne lacht
auch wenn sie es manchmal mit bedacht

Fang auf die Zeit
Sekundenglück
und schau im Leben gern zurück

Fang auf die Zeit
für dich

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
25.12.2013
(Nr. 1226 aus Band 46)

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Hunger (1229)

Mittwoch, Dezember 11th, 2013 | Angst, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

Nur sehen dürfen

Hunger

Oh, was habe ich für einen Hunger
doch etwas essen darf ich nicht
es geht nicht um dieses Essen
und es geht nicht ums Gewicht

Was nützen da die schönsten Speisen
mögen sie aussehen wie ein Gedicht
es geht um etwas anzusehen
doch um das Essen geht es nicht

Die Vorsicht ist es, die du spürst
und auch zu diesem Hunger führt
Doch lieber Vorsicht als das Leben
da sei dem Hunger schnell vergeben

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
10.12.2013
(Nr. 1229 aus Band 46)

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Das Leben ist eine Achterbahn (1209)

Donnerstag, Oktober 31st, 2013 | Angst, Glück, Hoffnung | Keine Kommentare

Das Leben ist eine Achterbahn

Das Leben ist eine Achterbahn
man möchte oft dort gar nicht fahrn
weil es von oben geht nach unten
und vieles Glück dabei verschwunden

Doch nach einem Tief kommt auch ein Hoch
da wäre Unten bleiben doof
Darum fahre ich gerne Achterbahn
und komme auch oft dort oben an.

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)

30.01.2013 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1209 aus Band 45

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Stürme (1201)

Donnerstag, Oktober 24th, 2013 | Angst, Hoffnung | Keine Kommentare

Stürme

Stürme jagen deine Sinne
Angst und Trauer treiben dich
Kraftvoll sei du und gewinne
für dein Leben, Gutes ich

Lass dich nicht schnell unterkriegen
sei dein Leben wunderschön
genieße die Tage zu verbringen
freu dich, schlechte werden gehn

Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1201 aus Band 45

23.10.2013 im Heimatmuseum Sandweier

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Keine Sieger ( 1186)

Dienstag, Februar 19th, 2013 | Angst, Geschichte, Trauer | Keine Kommentare

Keine Sieger

Freiwillig lege die Waffen nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei du zum Frieden auch bereit

Kämpfe mit Worten deine Gegner nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei zu einem Frieden auch du bereit

Denn wenn du tot bist
hast du nichts mehr vom Leben
für deine Familie ist dies
auch kein besonderer Segen

Höre nicht auf Menschen
die mit Waffen nur schrein
denn dies bringt nur Trauer
deine Lieben sind allein

Es gibt keinen Gott, der das Kriegen befiehlt
und dir damit auch das Leben stiehlt
denn Leben im Krieg, das ist doch kein Ziel
wenn Leben genommen, ist jedes zuviel

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1186 aus Band 44

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Frauenkirche (Dresden) (1148)

Sonntag, August 5th, 2012 | Angst, Geschichte, Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare
Frauenkirche Dresden 2012

Frauenkirche Dresden 2012

Frauenkirche

Aus Stein ist sie ein Wunderwerk
was war sie durch den Krieg zerstört
lang lagen die Stücke auf dem Boden
nun sind einzelne Original-Steine wieder oben

Die Schönheit der Kirche, sie ist richtig toll
von Menschen besucht und manchmal sehr voll
steht sie im Tale, ist von weithin zu sehn
in Schönheit und Pracht kann sie wieder stehn

Gedenket der Menschen, ihrem Elend und Leid
der gewaltigen Zerstörung, die ging hier sehr weit
Ein Aufruf zum Frieden und zum Verstehn
und lass jede Kriegskunst für immer vergehn

Autor: Gerhard Ledwina (*1949)

5.8.2012

(Nr. 1148 aus Band 42)

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Ein Hemd (1138)

Donnerstag, April 26th, 2012 | Allgemein, Angst, Hoffnung | Keine Kommentare

Ein Hemd

Ein Hemd, das schon in tausend Stücke
zerrissen ist, dies schmerzt dich sehr
wenn es von Hinterlist und Tücke
zerbröselt bis zum „Geht-nicht-mehr“

Dies Hemd, dies ist für dich das Leben
an dem du hängst, bald geht nichts mehr
doch nimmst du das seidene, die Fäden
und webst ein neues, nicht so schwer

Mit diesem neuen bist du gewappnet
gegen Hinterlist und Pein
So kehrt die Freude in deinem Leben
und Sonne in dem Herzen ein

©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1138 aus Band 42)
am 25.04.2012 im Heimatmuseum Sandweier

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Lebenszeit (1111)

Montag, September 26th, 2011 | Angst, Hoffnung | Keine Kommentare

Lebenszeit

Wir wandern durch die Lebenszeit
und sind die meiste Zeit erfreut
Doch manchmal gibt es auch dunkle Tage
da steht für uns das Leben, auf der Waage

Wir wandern doch lieber in schöner Zeit
die uns das Leben, für uns hält bereit
Doch jede Wanderung lässt uns hoffen
sind für ein langes Leben gerne offen

So liegt in der Hoffnung eine Kraft bereit
für die Wanderung durch unsere Lebenszeit

©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1111 aus Band 41)

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Verlier nie die Hoffnung (1109)

Montag, April 4th, 2011 | Angst, Arbeitsleben, Hoffnung, Krankheit | Keine Kommentare

 

Verlier nie die Hoffnung

Verlier nie die Hoffnung
wie tief du auch sinkst
Es gibt immer ein Lichtlein
das für dich ist bestimmt

Du kommst da viel stärker
gegen Angstzeiten an
um so mehr zieht die Hoffnung
dich verstärkt in den Bann

Glaube an das Leben
das ist doch viel wert
Da ist deine Hoffnung
bestimmt nicht verkehrt

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1109 aus Band 41)

 

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Gefahr (1099)

Dienstag, März 22nd, 2011 | Angst, Krankheit, Nacht | Keine Kommentare

 

Gefahr

Strahlen, Wärme, Ungeheuer
dies wird diesmal richtig teuer
Angst und Schrecken jagen sich
Hoffnung, oder rette dich

Was wurde da nur angerichtet
braucht man lang, bis dies gesichtet
Strahlen, die man gar nicht sieht
wohin die Wolke wohl noch zieht

Menschen verlieren Haus und Hof
was sind Menschen manchmal doof
wenn sie dieses auch noch bauen
und auf Sicherheit vertrauen

Lernen wir aus diesen Strahlen
dass wir nicht noch mal bezahlen
Hoffen wir auf etwas Glück
dass dies Unglück geht zurück

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1099 aus Band 40)

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Wellen schlagen (1092)

Montag, März 14th, 2011 | Angst, Trauer | Keine Kommentare

 

Wellen schlagen

Wellen schlagen an den Strand
Mensch schaut zu, ist wie gebannt
dröhnen laut mit viel Gebrause
weg ist es das schöne Zuhause

Wasser schießt durch alle Gassen
Autos fort und ganze Straßen
Menschen, Leben ist zerstört
keiner findet was ihm gehört

Familien sind in Angst und Not
wo bekommen sie ihr Brot
was das Meer hat fortgerissen
und die Kleidung ist zerschlissen

Betroffene sind in Überlebensnot
ganze Familien, die sind tot
Welle schlug stark an den Strand
zerstörte alles was sie fand

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1092 aus Band 40)

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Tsunami (1093)

Montag, März 14th, 2011 | Angst, Trauer | Keine Kommentare

Tsunami

Wie klein sind wir auf unserer Erde
ein kleines Staubkorn der Natur
Tsunami schlägt tief seine Wunden
zerstört sehr viel in seiner Spur

Die Erde bebt, es entstehen Wellen
im Wasser und die Erde, sie bricht auf
Da flüchten Menschen aus den Häusern
das Unglück nimmt nun seinen Lauf

Gebäude, Häuser, Maschinen zerbersten
die Kraft ist ungeheuerlich
Atomkraftwerke fangen Feuer
der Strom ist weg, nun rette dich

Was lernen wir aus diesen Zeilen
wir sind ein Spielball der Natur
ein Staubkorn ihrer rohen Kräfte
so ist die Kraft, der Erde pur

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1093 aus Band 40)

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In tiefen Stunden (947)

Donnerstag, Oktober 21st, 2010 | Angst, Hoffnung | Keine Kommentare

 

In tiefen Stunden

In tiefen Stunden
Freude verschwunden
nur Trauer und Leid
macht sich da breit

Nur hoffen, nur bangen
Zukunft gefangen
Verzweiflung geht weit
in dieser schlechten Zeit

Hoffnung und Glauben
dir die Sorgen berauben
um die Zukunft zu finden
kann die Hoffnung verbinden

Alltag hilft dir, sei bereit
ergreife dir deine Zeit

 

©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 947 aus Band 34)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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Zur Beachtung

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Wünsche ihnen viel Freude beim lesen.