Freundschaft die … I (1740)

Dienstag, September 12th, 2023 | Freundschaft | Keine Kommentare

Freundschaft die

Freundschaft die bricht
ist wie Gewicht
liegt auf der Seele
schmerzhaft sich quäle

Freundschaft die brennt
Last die nicht rennt
geht nicht von der Seele
schmerzhaft dieses Gequäle

Gedanken zu sich kommen
die Freundschaft ist zerronnen
es waren schöne Zeiten
die im Rückblick dich begleiten

noch tut die Freundschaft weh
wie Wellen auf der See
schwimmt sie nun unschön fort
an einen fremden Ort

15.07.2023
@ Gerhard Ledwina
Nr. 1740 aus Band 66

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Der feine Sand (1718)

Dienstag, August 29th, 2023 | Ostsee, Sommer, Strandgedicht | Keine Kommentare

Der feine Sand

Der feine Sand, der rieselt leise
die Wellen schlagen in ihrer Weise
so träumt man, dass man sei am Strand
und schaut dabei nur an eine Wand

dort hängt ein Bild aus der Urlaubszeit
doch neuer Urlaub ist noch weit
ein Strandurlaub ist einfach schön
und möchte bald schon wieder gehen

eine solche Zeit gibt eine innere Ruhe
auch wenn´s nur Bilder, aus der Truhe
die so gemeinsam Freude bringen
und hört die Wellen wieder singen


14.11.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1718 aus Band 65

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Und die Stiefel (1729)

Sonntag, August 6th, 2023 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Und die Stiefel

Und die Stiefel knarren wieder
gehen sie in Reih und Glied
und die Waffen in den Händen
singen wieder grausam Lied

was sind das für traurige Zeiten
die man nicht verstehen kann
mit Granaten und Raketen
dass kein Mensch mehr leben kann

Machtbesessen sind Personen
die mit Frieden nichts im Sinn
kommen viele Kisten Heimwärts
liegen viele Tode drin

nun wird vieles auch gelogen
was sie doch für Helden sind
die so sinnlos in den Kisten
Mütter weinen um ihr Kind

15.01.2023
©Gerhard Ledwina
Nr. 1729 aus Band 66

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Ein zartes Mondlicht (1728)

Sonntag, August 6th, 2023 | Abend, Liebe, Mond | Keine Kommentare

Ein zartes Mondlicht

Ein zartes Mondlicht
durch die Bäume
verzaubert Herz
und das Gemüt

am Abend zaubert
dies durch Träume
und Liebe
die so auferblüht

und erste Regentropfen fallen
der Mond ist gar nicht mehr zu sehn
so schnappt man sich doch seinen Liebsten
im Bett ist es doch auch mal schön

15.01.2023
©Gerhard Ledwina
Nr. 1728 aus Band 66

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Sonne funkelt (1716)

Sonntag, August 6th, 2023 | Allgemein, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Sonne funkelt

Sonne funkelt in dem Wasser
das so plätschert vor sich hin
sieht man dort ein kleines Fischlein
flink durch dieses Wasser ziehn

Wasser spielt mit den Geräuschen
einmal laut und einmal leis
und der Vogel auf dem Stein
sieht den Fisch und sagt ist mein

©Gerhard Ledwina
19.10.2022 im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1716 aus Band 65

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Am Horizont (1711)

Sonntag, August 6th, 2023 | Allgemein, Morgen, Nacht, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

Am Horizont

Am Horizont die Sonne aufgeht
es ist noch früh, noch nicht so spät
Geräusche des Tages, sie erwachen
so hört man fröhliches Kinderlachen
die auch schon auf den Beinen sind
und sanft bläst noch der Morgenwind

Die Vögel fliegen ihre Runden
vergehen schnell die Morgenstunden
am Mittag wird es wieder heiß
und allen rinnt auch schon der Schweiß
die Sonne verschwindet am Horizont
vorbei die Zeit wo man sich sonnt

der Mond bringt etwas Kühle heran
und zieht uns alle in den Bann
mit seinem Leuchten und dem Strahlen
und Sterne in unendlichen Zahlen
bis dass die Sonne wieder aufgeht
dann ist es früh, noch nicht so spät


14.08.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1711 aus Band 65

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Der Mond (1710)

Samstag, August 5th, 2023 | Freundschaft, Glück, Liebe, Mond | Keine Kommentare

Der Mond

Der Mond der scheint ins Kämmerlein
bringt Grüße mit von dir
die Grüße warm mein Herz erfreun
ich weiß sie sind von dir

Ich schaue zu dem Mond hinauf
und danke für den Gruß
das Tor des Herzens geht weit auf
zurück sende ich einen Gruß

12.08.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1710 aus Band 65

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Krieg (1694)

Samstag, August 5th, 2023 | Angst, Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Krieg

Krieg, eine schlimme Zeit
die macht sich da breit
Menschen müssen fliehen
vom Zuhause ausziehen

weil alles in Trümmern
kein Haus mehr und Zimmer
ist alles zerbombt

die Kinder die leiden
durch das Vertreiben
haben Angst um ihre Lieben
denn diese müssen siegen

um das Böse zu vertreiben
müssen viele darunter leiden
ein Mensch der Krieg befiehlt
anderen das Leben stiehlt

was ist diese Zeit traurig
und alles ist schaurig

weil man dies nicht versteht
was in so einem Menschen vorgeht
der den Einmarsch befiehlt
nur dabei keiner siegt

©Gerhard Ledwina
20.04.2022
im Heimatmuseum Sandweier
Nr. 1694 aus Band 64

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Ein Licht (1702)

Samstag, August 5th, 2023 | Angst, Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Ein Licht

Ein Licht
das brennt
im Inneren
für Frieden
im Krieg
kann keiner
wirklich siegen

11.05.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1702 aus Band 65

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Ach was bringt (1690)

Ach was bringt

Ach was bringt die Kraft des Wassers
doch für eine schlimme Zeit
alles was nicht ist zu halten
schwimmt schnell fort unendlich weit

Menschen klettern um ihr Leben
auf das Dach und auf den Baum
Wasser steigt noch immer höher
nimmt sich Fläche, nimmt sich Raum

diese Nacht wird nie vergessen
tragisch ist so manches Leid
und am Morgen kamen Helfer
waren zur Hilfe gern bereit

Viele kamen, kaum zu fassen
aus der Nähe und aus Fern
und sie kamen alle gerne
um Menschen nicht allein zu lassen

Vieles musste organisiert werden
ging´s um Bäume oder Erden
einiges hatte sich aufgetürmt
weil das Wasser so gestürmt

Häuser waren weggerissen
mit den Möbeln, mit den Kissen
Autos waren weggeschwommen
von der Flut leicht mitgerissen

Aus den Fremden wurden Freunde
jeder Tag war wieder neu
angepackt wie an einer Kette
diese Helfer die sind treu

diese Helfer bringen Lichter
in die Herzen der Betroffenen rein
und die Menschen sind so dankbar
dass sie helfen in ihrem Heim

wenn die Zeit ist dann gekommen
und alles wieder grünt und blüht
fast alle Schäden sind verschwunden
es die Helfer erst recht in diese Gebiete zieht

30.12.2021
©Gerhard Ledwina
Nr. 1690 aus Band 64

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Das Hotel II (1741)

Mittwoch, August 2nd, 2023 | Freundschaft, Glück, Hoffnung | Keine Kommentare

Das Hotel II

Das Hotel in deinem Herzen
ist mit Freunden, die einem wertvoll
lange Jahre gut belegt
und als Hotelchef ist man traurig
wenn eine Belegung dann vergeht

doch im Hotel in deinem Herzen
bleiben Spuren für immer zurück
und so denkt man an die Gäste
immer gerne, für sich selber, zurück.

Dies Zimmer wird auch nicht vergeben
es bleibt für einen Einzug immer bereit
für die Belegung dieses Gastes
auch wenn der Weg vielleicht ist weit

man würde als Hotelchef sich gern freuen
wenn dieser Gast dort wieder einzieht
egal an was für einer Tageszeit
die Tür des Zimmers steht weit offen
und ist für immer dort bereit.

©Gerhard Ledwina
15. Juli 2023
Nr. 1741 aus Band 66

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Das Hotel (250)

Montag, Juli 17th, 2023 | Allgemein, Freundschaft | Keine Kommentare

 

Das Hotel

Das Hotel in deinem Herzen
ist mit Freunden gut belegt
Viele wollen gern Gäste werden
manche früh und manche spät

Das Hotel mit vielen Zimmern
ist sehr groß und auch sehr fein
Du als Hotelchef musst sortieren
welche Freunde dürfen rein

Wohnen sie in deinem Leben
gerne in dem großen Haus
kannst ein Wohnrecht ihnen geben
und sie brauchen nicht mehr raus

Behalte das Hotel in deinem Herzen
das von Freunden ist beliebt
denn die Gäste die dort wohnen
haben als Freunde schon gesiegt

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 250 aus Band 6)

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Die Nacht (1706)

Dienstag, Juli 11th, 2023 | Nacht, Tiere | Keine Kommentare

Die Nacht

Die Nacht verlässt die dunkle Zeit
und viele Vögel sind bereit
zu singen und zu jubilieren
wie kann ein Tag denn da verlieren

Gesang ertönt mit vielen Stimmen
verschieden ihre Lieder klingen
es ist so schön, so geweckt zu werden
keiner mag diesen Klang als schlecht bewerten

30.06.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1706 aus Band 65

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Knisternd schön (1704)

Knisternd schön

Knisternd schön das Lagerfeuer
immer wieder ein Abenteuer
Gemeinsamkeit zur Abendzeit
mit Freunden gern zu jeder Zeit

wenn Fremde sind zu Freunden geworden
fühlen sich alle dort geborgen
Gemeinsam singen und erzählen
kann es denn etwas Schöneres geben

zum Helfen sind sie zusammen gekommen
weil viele Menschen waren betroffen
Solidarität ist für sie kein fremdes Wort
so helfen sie hier an jedem Ort

13.05.2022
©Gerhard Ledwina
Nr. 1704 aus Band 65

gewidmet den vielen freiwilligen Helfern im AHRtal

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Muss man denn (1703)

Dienstag, Juli 11th, 2023 | Angst, Antikriegsgedicht, Frieden, Trauer | Keine Kommentare

Muss man denn

Muss man denn die Menschen opfern
sinnlos in einen Krieg geschickt
die doch gerne bei ihren Lieben
nicht in ein fremdes Land verschickt

auch diese Menschen wollen leben
nicht von einem Feind besetzt
denn bei deren Besetzung
ist doch alles nur entsetzt

stellt schnell ab doch diesen Wahnsinn
der nur bringt den Tod und Leid
seid doch Menschen in den Herzen
und zu Frieden gern bereit

18.05.2022
im Heimatmuseum Sandweier

©Gerhard Ledwina
Nr. 1703 aus Band 65

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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