Sonstige Gedichte
Im Kaiserstuhl (1153)
Im Kaiserstuhl
Im Kaiserstuhl die Sonne lacht
an Reben hängen Trauben
Der Winzer pflegt sie mit Bedacht
damit sie nicht verderben
Im Kaiserstuhl der Wein wird gut
mit seinen Oechslegraden
Der Winzer, der ist auf der Hut
am Wein soll man sich laben
Im Kaiserstuhl ist´s nun vorbei
der Wein ist in den Fässern
Dem Winzer ist es nicht einerlei
bis er dann in den Gläsern
Im Kaiserstuhl strengte man sich an
an Reben hingen Trauben
Bis man den Wein bringt an den Mann
die Qualität wird überzeugen
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
21.10.2012 (Nr. 1153)
Der Keks (1147)
Der Keks
Schnell zergeht der Keks im Munde
und rutscht runter in dem Schlunde
wenn mit Schokolade er belegt
er noch besser so vergeht
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1147 aus Band 42)
Im Spiegelbild (1142)
Im Spiegelbild
Im Spiegelbild der Zeitenwende
da nimmt ein mancher seine Hände
so seinen Nebel abzustreifen
um in allem zu begreifen
Sein Bild klarer noch zu sehn
auch das Alte zu verstehn
Sieht er sich im Reinen stehn
wird der Nebel schnell vergehn
Bleibt bei ihm das Bild grau, nass
spricht aus ihm der pure Hass
dann ist´s schlecht um ihn bestellt
weil sein Spiegelbild zerfällt.
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1142 aus Band 42)
Mein Tag (1133)
Mein Tag
Mein Tag war heute sehr bescheiden
ich musste mich mal anders kleiden
So wurde auch gleich umgezogen
und damit die Welt mit Schein betrogen
So sah ich mal ganz anders aus
wollt gar nicht in die Welt hinaus
Doch musste ich zu einem Fest
das gab mir an dem Tag den Rest
Nun bin ich froh, ich bin wieder zu Haus
und komm aus den Kleidern endlich raus
Autor: © Gerhard Ledwina(*1949)
Nr. 1133 aus Band 42
Genuss der bleibt (1146)
Genuss, der bleibt
Gegessen wird in jeder Stunde
genossen wird so jede Runde
das Bier, den Wein mit jedem Glas
bis man auch hat so etwas Gas
Als Gold macht es die Hüften schwer
den Speckgürtel den sieht man sehr
Doch wenn man steht zu seinen Pfunden
genießt man alle Essensrunden
Autor: Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1146 aus Band 42)
Frauenkirche (Dresden) (1148)
Frauenkirche
Aus Stein ist sie ein Wunderwerk
was war sie durch den Krieg zerstört
lang lagen die Stücke auf dem Boden
nun sind einzelne Original-Steine wieder oben
Die Schönheit der Kirche, sie ist richtig toll
von Menschen besucht und manchmal sehr voll
steht sie im Tale, ist von weithin zu sehn
in Schönheit und Pracht kann sie wieder stehn
Gedenket der Menschen, ihrem Elend und Leid
der gewaltigen Zerstörung, die ging hier sehr weit
Ein Aufruf zum Frieden und zum Verstehn
und lass jede Kriegskunst für immer vergehn
Autor: Gerhard Ledwina (*1949)
5.8.2012
(Nr. 1148 aus Band 42)
Entschleunigung (1150)
Entschleunigung
Entschleunige dir doch deine Welt
und nimm dir Zeit zum Leben
Gesundheit ist mehr als all das Geld
da hilft nicht immer Streben
Es sind die Tage, die man sich
in Ruhe zu geben vermag
So genieße nur für dich
den ein oder anderen Tag
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1150 aus Band 42)
Anmerkung: Dieses Gedicht wurde im
1.) Kirchenblatt Wetzikon, Schweiz, Pfarramt St. Franziskus, Ausgabe Forum 14/2012, Juli 2012 abgedruckt.
2.) Buch von Ute Frank „Gelassen durchs Leben ziehen“ Die Wellness-Schnecke, Erschienen im BoD-Verlag Norderstedt ISBN 978-3-7386-3085-5, im Kapitel 2.2, August 2015 abgedruckt.
3.) Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Egelsbach, Seite 21, Gedicht, Ausgabe Juni-Juli-August 2015 abgedruckt.
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Rot-Getränk (1059)
Rot-Getränk
Rot-Getränk, es hat die Farbe
Ist es Wein oder nur Tinktur?
Hat der Winzer arbeiten müssen
oder Chemie und das in Pur
Lebensmittelindustrie schimpft man die Macher
die verhunzen jedes Glück
Ist es Wein oder nur die Farbe?
Ist es Chemie oder Wein am Stück
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1059 aus Band 39)
Wanderung durch´s Leben (1129)
Wanderung durch´s Leben
Mein Leben ist eine Wanderung
da geht es auf und nieder
und ab und an da finde ich
auch neue Wanderbrüder
Gemeinsam wandern wir durchs Tal
durch Wiesen, Wald und Höh´n
und manches Mal, wenn es sehr schwer
wir auch gemeinsam stöhn´
So helfen wir uns in der Not
wie auch in guten Zeiten
Das Leben ist ein hartes Brot
es gibt auch schöne Seiten
Durch unsere Hoffnung nicht zuletzt
wir durch das Leben schreiten
Das Leben ist eine Wanderung
es hat auch schöne Zeiten
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1129 aus Band 42)
Was glaubt denn „Er“, was glaubt denn „Sie“
Was glaubt der „Er“, was glaubt den „Sie“
Was glaubt denn „Er“
wer „Er“ denn ist
der große Klagehansel
zerschlägt Gemeinschaft
Stück für Stück
von dem gibt´s kein Zurück
Es wär´ so schön in einem Haus
in Frieden zusammen zu leben
wenn nicht durch diese Klagerei
Gemeinsamkeit zerbeben
Was glaubt denn „Sie“
wer „Sie“ denn ist
die nur noch Böses will
und hält mit ihrem Lästermaul
gar nicht mehr friedlich still
Es ist schon schlimm
wenn´s Menschen gibt
die nie den Frieden wollen
und auch sich aus Gemeinsamkeit
mit Krach und Ärger trollen
Autor ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1127 aus Band 42)
a
Suche Drehbuchautoren die ich kostenlos mit Informationen mit dem Thema „Das Leben eines Hausmeister“ beliefern kann. Stoff genügend vorhanden.
Genieße die Welt (1125)
Genieße die Welt
Genieße die Welt. so wie sie ist
damit du nicht an ihr zerbrichst
Trage deinen Teil zur Welt nur bei
damit sie friedlich ist und frei
Dass keine Menschen unterdrückt
kein Messer mehr so falsch gezückt
Du musst was tun, dass sie so bleibt
nur musst du dazu sein bereit
Lass da auch andere nicht allein
mit Verantwortung gehe in einen Verein*
Damit die Welt so friedlich bleibt
sei für die Hilfe stets bereit
Dann kannst du sie nehmen
wie sie ist
damit du nicht
an ihr zerbrichst
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1125 aus Band 41)
*Anm.: Statt Verein kann es eine friedliche Partei, eine Vereinigung oder Hilfsorganisation sein. Hauptsache man tut etwas für die Freiheit und den Frieden der Menschen.
Denn „Du bist ein Teil der Gemeinschaft!“
Wolkenspiel (1123)
Wolkenspiel
Wolkenspiel im Abendlicht
wenn das Sonnenlicht zerbricht
wunderschön ist anzusehn
große Wolken vorüber ziehn
Ihre Formen sich verändern
aufgereiht wie an den Bändern
ziehen sie im Abendblau
von unten ist´s wie eine Schau
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1123 aus Band 41)
Uhren schlagen (1107)
Uhren schlagen
Warum müssen Uhren immer schlagen
kann mir das einer, einmal sagen
Mit tick und tack vergeht die Zeit
ich bin dies Ticken endlich leid
Man kann auch so die Uhrzeit sehn
sie braucht nicht mit Ticktack vergehn
was wäre in mancher Stube Ruh
man schaut auch ohne Laute zu
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1107 aus Band 41)
Am Schönberger Strand (1121)
Am Schönberger Strand
Am Schönberger Strand
da liegt recht viel Sand
Dort kannst du schön baden
deine Seele sich laben
Siehst Schiffe in den Weiten
kannst gerne auch reiten,
mit dem Fahrrad an den Strand
oder lange liegen im Sand
Hier kann man viel sehen
oder einfach nur gehen
Die Möwen, die kreisen
gehst einfach schön speisen
Zum Fischlokal an den Strand
genieße dies Land
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1121 aus Band 41)
Dieses Fischrestaurant kann man gerne empfehlen:
http://www.seesternkalifornien.de/
Morgens… (1103)
Morgens…
Morgens hörst du schöne Laute
weil ein Vogel sich schon traute
seine Stimme zu erheben
so beginnt das neue Leben
Morgens, wenn der Tag beginnt
Schlaf noch aus den Augen rinnt
freut man sich über diese Laute
weil ein Vogel sich schon traute
Freudig kannst du nun aufstehen
deines Tages Wege gehen
bis am Abend wieder Laute
weil ein Vogel sich es traute.
Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1103 aus Band 41)

