Wie weit (1576)
Wie weit
Wie weit ist doch die Sicht
tief unten
und herrlich ist der Blick
die See
auf die Farben des Wassers
so blau und grün
spiegelt die Sonne
und Schaumkronen tanzen
das Weiß des Segelbootes leuchtet
in den Wellen des Sees
18.07.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1576 aus Band 60
Diese Zeilen gesamt lesen und dann die Zeilen
1, 3, 5, 7, 9 und 2, 4, 6, 8, 10 für sich.
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Auf der Mole (1591)
Auf der Mole
Auf der Mole sitzen Möwen
schaun den Menschen beim Baden zu
hoffen dass diese bald verschwinden
denn dann haben sie ihre Ruh
Emsig ist am Tag das Treiben
Menschen toben hin und her
und die Jetski rasen auf dem Wasser
als wenn es für sie gäb kein Halten mehr
Sommer ist für sie eine Plage
werden verjagt vom schönen Strand
ab Herbst gibt es für sie schöne Tage
wenn Menschen weg sind von dem Strand
Möwen sitzen auf der Mole
sammeln sich in großer Zahl
warten bis der Mensch verschwunden
denn sie haben keine andere Wahl
25.08.2019 am Schönberger Strand
©Gerhard Ledwina
Nr. 1591 aus Band 60
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Es wächst (1578)
Es wächst
Es wächst die Zeit
die Spannung steigt
wann ist es endlich, ja soweit
dass dieses Wunder sich dann zeigt
dass es das Licht der Welt erblickt
zur Freude und der Eltern Glück
dass es die ersten Töne von sich gibt
und all die Herzen mit besiegt
wann wird es in den Armen liegen
mit Mutter sich hin und her bewegen
und Vater ist beglückt und stolz
dies Glück ist von besonderem Holz
26.07.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1578 aus Band 60
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Deinem Atem (1575)
Deinen Atem
Deine Atem spüre ich wundervoll
so feucht in meinem Nacken
und Finger toben an uns wie toll
lässt man die Liebe sacken
Die Zeit der Liebe, aufgeregt
wie doch die Sinne toben
die Liebeszeit so wunderschön
gemeinsam Liebe leben
3.6.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1575 aus Band 59
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Wollen wir in Frieden leben (1572)
Wollen wir in Frieden leben
Wollen wir in Frieden leben
müssen wir miteinander reden
nicht mit Waffen uns bedrohen
und mit Sitten, die verrohen
Feindschaft ist das falsche Ziel
gab es doch Tote, viel zu viel
haben wir aus Fehlern nichts gelernt
ist ein Frieden weit entfernt
Gemeinsam schaffen wir es nur
dann sind wir auf der richtigen Spur
und alle die dagegen gehen
sollen mal auf Soldatenfriedhöfe gehen
Populisten wollen keinen Frieden
Nationalisten wollen wieder siegen
Gemeinsam gegen diese Gefahr
das gemeinsame Europa in Frieden gebar
30.05.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1572 aus Band 59
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Die Vögel pfeifen (1570)
Die Vögel pfeifen
Die Vögel pfeifen wunderschön
liegst noch im Bett, musst bald aufstehn
du hörst den Vögeln doch gern zu
wenn sie so pfeifen in einer Ruh
Sie singen und sie jubilieren
können sich im Gesang verlieren
so preisen sie den neuen Tag
egal was dieser bringen mag
29.05.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1570 aus Band 59
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Das grüne Tor (1569)
Das grüne Tor
Das grüne Tor
steht offen, weit
für uns
und unsere Lebenszeit
wir müssen durch,
gemeinsam gehen
um unsere Liebe
zu verstehen
dort ist die
große Blumenpracht
wo jede Blume
Glück erzählt
wo deine Sinne
sich berauschen
hier möchtest du
bestimmt nicht tauschen
14.05.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1569 aus Band 59
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Zum ersten Mai (1568)
Zum ersten Mai
Zum ersten Mai Musik erklingt
der Trommler seine Schlägel schwingt
es ist so Brauch zum ersten Mai
Musik läutet die Maitage ein
Der Maibaum ist auch schon gestellt
gefeiert wurde in einem Zelt
Musik spielte dazu auf
so ist es im Dorf nun mal Brauch
Die Kinder tanzten um den Baum
für Eltern ist ein schöner Traum
den Kindern hierbei zuzusehen
wie sie sich um den Maibaum drehen
1.5.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1568 aus Band 59
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Lange bist du….. (1566)
Lange bist du
Lange bist du schon zu Hause
gönnst dem Stress jetzt seine Pause
möchtest ihn auch nie mehr sehen
lässt die Stresszeit gern vergehen
Bist im Ehrenamt gebunden
dort vergehen auch viele Stunden
die du dort mit Freude machst
auch mit Fremden gerne lachst
So bist du so gern zu Hause
machst wenn du willst so deine Pause
lenkst den Tag wie du ihn willst
zum Abschluss du noch ein Bierchen trinkst
So ist das Zuhause wunderschön
brauchst niemals mehr zur Arbeit gehen
1.5.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1566 aus Band 59
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Eine Zahl (1565)
Eine Zahl
Eine Zahl die 70 heißt
mit einem Platz, neben mir verwaist
So ist es halt in unserem Leben
wir wollen trotzdem einen heben
so wünsche ich euch ein paar schöne Stunden
auf diesen Tag, der einen runden.
2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1565 aus Band 59
„Zur Erinnerung an meinem Zwillingsbruder“
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Ein Jahrzehnt (1564)
Ein Jahrzehnt
Ein Jahrzehnt das geht zu Ende
rau geworden sind die Hände
grau geworden auch die Haare
all dies kommt so mit den Jahren
Auf geht es in eine neue Zeit
die auch das Leben hält bereit
wie die Tage doch schneller drehen
Tage der Lebenszeit verwehen
Lebe dies Zeit doch mehr bewusst
lass im Keller deinen Frust
schau wie die Welt doch schön sein kann
lass mehr Freude an dich ran
April 2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1564 aus Band 59
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Ein Tag (1563)
Ein Tag
Ein Tag wie jeder andere ist
wenn du dabei auch nicht vergisst
dass dieser doch etwas anderes ist
Eine große Zahl, sie hat gedreht
und wieder ein Jahrzehnt verweht
Es ist die Vielzahl dieser Jahre
die dich vom Jungen zum Alten tragen
Man hofft, noch lang gesund zu bleiben
um auf dieser Welt zu verweilen
es gab mal Hoch und auch mal Tief
auch manches lief dabei mal schief
So will man weiter Sonne sehen
bevor man aus diesen Jahrzehnten muss gehen
24.04.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1563 aus Band 59
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Die Kunst (1562)
Die Kunst
Die Kunst den Tag so zu begrüßen
wenn alle Menschen so viel riefen
was wäre dies für ein Gesang
viel lauter als der Vogelklang
Ob er allerdings auch schöner sei?
Da wäre es bald mit Gesang vorbei
30.03.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1562 aus Band 59
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Vorher und Nachher (1561)
Vorher und Nachher
Wenn ich durch meine Ortschaft gehe
und alte Häuser nicht mehr sehe
der alte Stil der ist verloren
wird nun ein besserer hier geboren?
so verlieren alte Ortschaften ihr Gesicht
ist hier Besseres in Sicht?
28.03.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1561 aus Band 59
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Ach Bruder (1553)
Ach Bruder
Ach Bruder, warum bist du nur gegangen
von hier in eine andere Welt
noch immer ist der Schmerz im Herz gefangen
in Traurigkeit die nicht gefällt
Ach Bruder, möchtest du es jetzt leichter haben
kein Kampf ums Leben und ums Sein
die Erinnerung werden wir weiter im Herzen tragen
als wären wir noch hier vereint
28.01.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1553 aus Band 59
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