Gedicht
Bin nicht Goethe (360)
Bin nicht Goethe
Bin nicht Goethe,
bin nicht Schiller.
Schreib Gedichte,
keine Triller.
Schreib aus Vergnügen,
möcht die Worte wiegen.
Schreib zur Unterhaltung
und zur Gestaltung
Schreib aus Freuden,
möcht mit Worten deuten.
Schreib aus Spaß,
ja das war´s.
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 360 aus Band 11)
Blitz und Donner (673)
Blitz und Donner
Es blitzt, es donnert und es kracht
Schnell bist du um den Schlaf gebracht
Die Blitze sind nett anzusehn
kann man sie aus der Ferne sehn
Nur wenn es dauernd blitzt und kracht
dann ist die Vorsicht angedacht
Es zuckt, die Angst, wenn es so hell
kommt auch der Donner dann sehr schnell
Auch jeder Hund wird da schnell munter
wenn es das Wetter treibt noch bunter
Die Katze schaut ängstlich daher
und findet keine Mäuse mehr
Die haben sich sehr schnell verzogen
vor diesem Wetter
dem da oben
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 673 aus Band 23)
Warum ? (652)
Warum?
Warum geht dieser Kelch denn nur
bei mir denn nicht vorüber
warum bleibt dieser Kelch denn nur
bei mir schon wieder stehn
Ich hab aus diesem Kelch doch schon
einen kräftigen Schluck genommen
und bin von diesem Schluck doch schon
noch immer ganz benommen
Wer hat mir diesen Kelch gereicht
der die Zukunft angstvoll macht
Verschwinde doch du böse Macht
für mein Leben hat´s gereicht
Oh Kelch, geh doch an mir vorbei
bleib nie mehr bei mir stehn
und lass, wenn diese Tour vorbei
dich nie mehr wieder sehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 652 aus Band 23)
Es kläfft der Hund (650)
Es kläfft
Es kläfft der Hund der Nachbarschaft
und du wirst um den Schlaf gebracht
Weil er sein Maul nicht halten will
ist´s in der Nacht hier nicht mehr still
Oh, gib dem Hund doch was zu tun
und du kannst endlich wieder ruhn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
kläfft kann man durch bellt ersetzen und
kläfft und Hund durch schreit und Mann
und dem Mann)
(Nr. 650 aus Band 22)
Blaue Küste
Blaue Küste, Strand und Meer
Orangen an den Bäumen
Von einem Urlaub in so einem Land
da kann man doch nur träumen
Der Sandstrand toll
die Küste lang
Die Sonne ist gepachtet
nach so einem schönen Ort
hat lange man geschmachtet
Die Radler sausen schnell dahin
auf all den vielen Wegen
und wenn sie quälend auf dem Berg
haben sie sehr viel getreten
Die karge Landschaft hält gefesselt
Zitronen- und Olivenhain
und neben einer Zypresse, glitzern Olivenbäume
im schönen Sonnenschein
Immer wieder stehen Mauern
in ihrer Schönheit am Wegesrand
die dort in vielen, vielen Stunden
gemauert sind von Meisterhand
Nur die vielen runden Türme
die einst ein nutzvoller Wasserbrunnen waren
die sind zersaust von Wetter und Wind
und ihr schönes Windrad ist zerfahren
Jahrhunderte alt sind viele Bäume
die sich bei Wärme durchgesetzt
und die durch ihre Pflege
viel Oliven haben angesetzt
Die Landschaft, die ist rau und steinig
und mühsam gibt hier die Natur
die Früchte die so wunderschön sind
die man essen kann und die sind pur
Denk auch daran, dass du hier Gast bist
an blaue Küste, Strand und Meer
und dank den hier lebenden Menschen
kommst du auch gerne wieder her
und denkst an eine Wiederkehr
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 649 aus Band 22)
Mallorca (646)
Mallorca
In einem unbekanntem Land
in dem ich sehr vieles Schönes fand
Viel Wasser und viel Steine hier
getrunken wird auch mal ein Bier
Es ist sehr schön in diesem Land
das mir zum erstenmal bekannt
auf Reisen so das Land zu sehn
darum wünsch ich jedem schöne Tage hier
auf Mallorca durch die Straßen ziehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 646 aus Band 22)
Der Brunnen (645)
Der Brunnen
Gebrochen die Flügel
Das Rad, es steht still
Der Brunnen versandet
weil Gott es so will
Der Mensch ließ geschehen
Der Wind hat zerstört
Die Steine zerbröckeln
hat niemand gestört
Die Schönheit verschwunden
Es zu sehen, tut weh
Wenn niemand es richtet
Bald ist es zu spät
Besinn dich auf Werte
die mit Sinn einst gebaut
Aus den Baumeistern kann man lernen
die Schönheit, sie kunstvoll erbaut
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 645 aus Band 22)
Urlaub (644)
Urlaub
Schweben
über den Wolken
schwerelos
Die aufgehende
Morgensonne
beleuchtet
die tiefen wildzerklüfteten
Täler
und auf den
Bergspitzen
das Weiß des ewigen Eises
Klein sehen sie aus
die Berge
aus der Höhe
eines dahin gleitenden Flugzeuges
in dem
die Menschen freudig
ihrem Ziel entgegen steuern
Schwärmend genießen
sie das Schweben
in großer Höhe
schnell
kommen sie
ihrem Ziel näher
Urlaub
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 644 aus Band 22)
Die Autobahn am Himmelszelt (643)
Die Autobahn am Himmelszelt
Die Autobahn
am Himmelszelt
von Flugzeugen bald
voll gestellt
Es glitzert, blinkt
in jede Nacht
In der der Fluggast
fortgebracht
Muss es denn immer
Flugzeug sein
Kann es denn anders
gar nicht sein
Das Fliegen ist zwar
wunderschön
Die Umwelt leidet,
nicht zu sehn
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949
(Nr. 643 aus Band 22)
Das Feuerwerk (641)
Das Feuerwerk
Das Feuerwerk
am Himmelszelt
die alte Burg
in der Nacht erhellt
Gefeiert wird
in alten Mauern
Geburtstag, oder weil sich
welche trauen
Das Leben tobt
in dem Gemäuer
Dem alten Geist
ist´s nicht geheuer
Was soll er spuken
in der Nacht
Das Leben tobt
´s gibt keiner acht
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 641 aus Band 22)
Lebt und genießt (638)
Lebt und genießt
Lebt und genießt
die Freiheit der Völker
ohne Kriege und Leid
Vernichtet die
Waffen der Unterdrückung
des Hasses und Todes
Lebt
Denn vor euerem Gott
seid ihr eine
einzigartige Schöpfung
Die nur er erschaffen hat
und die ihr nicht
vernichten sollt
Schenket die Liebe
und Zuneigung eueres Gottes
auch anderen Menschen
die zwar nicht an eueren Gott, aber
auch an die einzigartige
Schöpfung ihres Gottes glauben
Ihr habt kein Recht
diese Schöpfung
zu vernichten
Denn auch diese
sind Menschen wie du
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 638 aus Band 22)
Erhoben (636)
Erhoben
Erhoben zu schweben
schwerelos
unendlich die Weite
Nur der Fahrtwind tönt
In der Höhe des berauschenden Glücks
Tragen lassen
am Hang eines Berges
Aufwind
Schweben über den Wipfeln der Bäume
der Sonne entgegen
segeln
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 636 aus Band 22)
So wandert dieses Gedicht zu
https://www.youtube.com/watch?v=7X0Ub7QaWUs
Das gewanderte Gedicht „Erhoben“
Zarte bunte Sonnenstrahlen (635)
Zarte bunte Sonnenstrahlen
Zarte bunte Sonnenstrahlen
lassen sich auf die Knospen nieder
Im hellen Weiß und anderen Farben
blüht er auf der schöne Flieder
Es duftet nun nach Frühlingszeit
die bunten Farben toben
Dem Herrgott man zu danken weiß,
die Schöpfung muss man loben
Man freut sich, dass man sehen kann
das Frühjahr kann man riechen
Die Blätter grün, das Frühjahr bunt
die Tannenbäume sprießen
Der Sonnenstrahl den Tag erwärmt
geflirtet wird mit Wonne
Was so ein bunter Sonnenstrahl
ausmacht von unserer Sonne
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 635 aus Band 22)
Die Sonne begrüßt (634)
Die Sonne begrüßt
Die Sonne begrüßt den neuen Tag
so lacht der neue Morgen
Egal was er auch bringen mag
man freut sich auf den Morgen
Genießen will man die Sekunden
in der die freundliche Sonne scheint
Vertreiben möcht man die Minuten
in der das Herz doch weint
Man freut sich, dass der Sonnentag
viel Wärme mit sich bringt
Das Vöglein auf dem Ast dort oben
dir noch ein Liedchen singt
Wie freudig ist doch dieser Klang
der dir das Herz erwärmt
Die Melodie minutenlang
bis dass dies Lied verstummt
Die Sonne wärmt das innere Herz
sie bringt es schnell in Schwung
Die Freude auf den schönen Tag
lebt man mit Begeisterung
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 634 aus Band 22)
Helles Lachen (633)
Helles Lachen
Helles Lachen, frohe Stunden
Ostereier sind gefunden
Fröhlich ist die Kinderschar
bei Oma und bei Opapa
Gesucht wird nun in allen Ecken
wo die Ostereier wohl nun stecken?
Ei wo ist denn nun das Nest
das Oma hat so gut versteckt
Und die Eier kunterbunt
schmecken fein im Kindermund
Osterhase Opapa hat versteckt
im Garten da,
manche schöne Kindersachen
die den Kindern Freude machen
Alle strahlen am Kaffeetisch
was Oma hat da aufgetischt
Die Freude über das Eiersuchen
lässt die Großeltern doch gerne besuchen
Lachen ist nun angesagt
bei all der großen Kinderschar
bei Oma und bei Opapa
Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 633 aus Band 22)
