Gedicht

Die Angst ist zurück (631)

Sonntag, Oktober 21st, 2007 | Angst | Keine Kommentare

 

Die Angst ist zurück

Die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?
Die Angst und die Not
sind noch nicht ganz tot

Ich leb doch so gerne
in Nah und in Ferne
Möcht Enkel erleben
mit Freude am Leben

Möcht bei Euch doch sein
und nicht ganz allein

Ich möcht es überwinden
Die Angst soll verschwinden
Will Schmerzen nicht haben
Die Angst will ich verjagen

Doch die Angst ist zurück,
fehlt bald wieder ein Stück?

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 631 aus Band 22)

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Seesand (630)

Sonntag, Oktober 21st, 2007 | Träume, Urlaub | Keine Kommentare

 

Seesand

Ein Boot, das gleitet
so dahin
Du siehst es in die
Ferne ziehn

Das Fernweh kommt
so in dir auf
Du wärst doch gern
dort obendrauf

Könnst weithin
übers Wasser sehn
und gleitend
übers Wasser ziehn

So stehst du an
der Küste Strand
und hast nur Seesand
in der Hand

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 630 aus Band 22)

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Urlaubszeit III (629)

Sonntag, Oktober 21st, 2007 | Urlaub | 1 Kommentar

 

Urlaubszeit

So schön ist es
am Strand zu stehn
und Winde, die
um die Nase wehn

Das Meer, das grüßt
mit Wellenrauschen
Als Mensch mag man gern
diesen Tönen lauschen

Die Spuren, die am Strand
entstehen
die mag man doch
so gerne sehen

Die Urlaubszeit
die einen freut
Am Strand zu stehen
nie bereut

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 629 aus Band 22)

Anmerkung: Dieses Gedicht wurde in dem

Mitteilungsblatt der Gemeinde Wellendingen mit dem Ortsteil Wilflingen in der Ausgabe vom 4. August 2016 auf der Titelseite abgedruckt.

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Der Tag beginnt (627)

Sonntag, Oktober 21st, 2007 | Nacht, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Der Tag beginnt

Die Dämmerung des Morgens
zaubert erste wärmende
Sonnenstrahlen an den Horizont

Geräusche eines kleinen Autos
durchbrechen die Ruhe
der vergehenden Nacht

Der Bäcker öffnet die
quietschende Gartenpforte
und hängt seine frisch
duftenden Brötchen an die Haustüre

Die Zeitungsfrau schiebt ihren
Bollerwagen durch
den Tau des Morgens

Klappern des Deckels
eines Briefkastens
als die druckfrische Zeitung
im Schlund desselben verschwindet

Ruhe kehrt wieder ein
bis die Vögel
die Sonnenstrahlen
des neuen Tages
mit ihrem vielfältigen Gesang
begrüßen

Die ersten Wecker
bringen verschlafene Menschen
aus ihren warmen Betten

Der Tag beginnt

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 627 aus Band 22)

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Frühlingszeit (626)

Sonntag, Oktober 21st, 2007 | Frühjahr | Keine Kommentare

 

Frühlingszeit

Grau und nebelverhangen
ist der Tag,
kleine glitzernde Wassertropfen
rinnen am kahlen Ast entlang,
perlen auf das weiche Moos

Zwischen den Grashalmen
recken die bunten Krokusse
ihre Köpfe aus dem nassen Boden,
hoffend auf die ersten
wärmenden Sonnenstrahlen
um ihre ganze Pracht zu zeigen

Tausende von
Frühlingsboten stehen
auf dem Dorfanger
zum Öffnen zwischen
den hohen Lindenbäumen
bereit

Neugierig summen die ersten Bienen
arbeitshungrig um sie herum
Die Sonne kommt heraus
Die Pracht explodiert

Frühlingszeit

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 626 aus Band 22)

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Brandenburger Tor (797)

Dienstag, September 25th, 2007 | Angst, Berlin, Europa, Geschichte, Glück, Hoffnung, Träume, Vertreibung | 1 Kommentar

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Langsam schreiten
durch das Tor
offen ist´s
wie nie zuvor

Geschichte steht
auf beiden Seiten
unsägliche Kriege
und schlechte Zeiten

Symbol der Freiheit
ist es heut
als Kraft der Einheit
jederzeit

Vergesst nie
dass man stand davor
und konnt nicht hindurch, nur sehen
und nicht von beiden Seiten, gehen

Genießt die Schritte
die ihr geht
wenn ihr vor diesem
Tor nun steht

Schließt nun die Augen
hört ihm nun zu
Erzählt es von Kriegen
von Frieden und Ruh?

Nie will´s mehr erleben
die Zeiten der Macht
hat immer nur Elend
und Trauer gebracht

Genießt diese Schönheit
die heutige Pracht
Symbol unserer Freiheit
die Einheit vollbracht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 797 aus Band 28)

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April (642)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Frühjahr | Keine Kommentare

 

April

Ich genieß den April
weil er nicht recht weiß
was er so will

Sitz auf dem Balkon
um zu schwitzen
kann man im April
denn da so sitzen?

Der April spielt verrückt
kann es wirklich so sein
ist dies natürlich
oder ein Schein

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 642 aus Band 22)

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Frühjahr, Wärme (640)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Frühjahr | Keine Kommentare

 

Frühjahr, Wärme

Frühjahr, Wärme
grüne Bäume
Das sind alles
keine Träume

Freudig ist es,
wenn es blüht
und am Wegesrand
so grünt

Wärme zieht
ins Herz so ein
vergessen lässt
die Zipperlein

Die Hoffnung sprießt
und manches Glück
Im Frühjahr gibt´s
doch kein Zurück

Drum freu ich mich
auf jeden Tag
den ich im Frühjahr
erleben mag

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 640 aus Band 22)

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Hoffnungsvoll (637)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Hoffnung, Nacht, Träume | Keine Kommentare

 

Hoffnungsvoll

Hoffnungsvoll beginnt der Abend
begleitet von dem Traum der Nacht
Hoffnung tragen die Sterne
um die Stürme des Lebens
zu überstehen

Gewaltig ist die Natur
in der der Mensch
nur ein kleines Licht
in unendlicher Gottesschöpfung darstellt

Gott in seiner unendlichen Zeit
schenkt uns einen kleinen Teil
Das Leben auf Zeit
bis das Licht des Lebens uns
in der Finsternis der Nacht verliert

Genießen wir die Stunden
des Glücks in Dankbarkeit
dass er uns einen kleinen Teil
seiner unendlichen Zeit
schenkt

Auch wenn er uns
mancher Prüfung unterzieht
an der wir fast
zum Scheitern verurteilt sind

Freuen wir uns auf Freunde
die uns begleiten
Wie die Träume der Nacht

Hoffnungsvoll wie jeder
schöne Abend
in der wir nur
ein kleines Licht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 637 aus Band 22)

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Ich mag (632)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Freundschaft, Liebe | 1 Kommentar

 

Ich mag

Ich mag keine Kriege
Ich mag keinen Streit
Ich mag nur die Freundschaft
nur zu der bin ich bereit

Ich mag nur den Frieden
den Frohsinn, das Lachen
das Glücklichsein im Leben
sich nie mehr Sorgen machen

Ich mag keine Ängste
die Angst vor dem Tod
ich mag doch das Leben
auch wenn es bedroht

Ich mag meine Freunde
für mich ein hohes Gut
die mir in schlechten Zeiten
auch gerne machen Mut

Ich mag meine Kinder
die Frau, die mich liebt
wenn ich mal bin todtraurig
sich sehr um mich bemüht

Ich mag schönes Wetter
den Strand und die See
Ich mag den weiten Seeblick
und auch ein Glas Tee

Ich mag unser Europa
den Frieden in der Welt
Am meisten die Freundschaft
denn die ist´s, die zählt

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 632 aus Band 22)

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Sechzig Jahre (628)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Geburtstag | Keine Kommentare

 

Sechzig Jahre

Sechzig Jahre
auf der Reise
durch das Leben
Wollen wir heute
einen heben

Wünschen Glück
Zufriedenheit
und Gesundheit
weit und breit

Wünschen Frohsinn
und das Lachen
dass die Knochen
auch nicht krachen

Wünschen für die
letzten Arbeitsjahre
nur noch schöne
Sonnentage

Wünschen viele
lange Reisen
und auch immer
schön zu speisen

Wünschen alles
Gute Dir
Deshalb sind
heute alle hier

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 628 aus Band 22)

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Sanft schweben (752)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Träume | Keine Kommentare

 

Sanft schweben

Sanft schweben
schöne Gedanken
auf dem Strahl
des Mondlichtes herab

Erfassen mit ihrem Inneren
das menschliche Herz
und bringen es wie die
Vielfalt einer großen Orgel
zu einem brausendem Schwingen

Zärtlich vernetzen die Nerven
diese sanften Gedanken
zu einem vielfältigem Klang
die, die Schönheit der bunten Gedanken
das menschliche Hiersein
zu einer Zeit der Freude
und des Glücks zu einem Berg
der Schönheit wachsen lässt

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 752 aus Band 27)

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Ruhig weht (753)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Nacht | Keine Kommentare

 

Ruhig weht

Ruhig weht der Abendwind
Die Nacht, die kommt in Schritten
Die Dunkelheit nimmt ihren Lauf
Der Mond, der lässt sich bitten

Die Sterne schauen
frech hervor
und schaun dir neckisch zu
Bis dass du Mensch so müde wirst
und schließt die Augen zu

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 753 aus Band 27)

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Im Traum erwacht (764)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Träume | Keine Kommentare

 

Im Traum erwacht

Geborgenweich im Traum erwacht
Traumlächelnd dir die Sonne lacht
Die Wärme, die so sanft begegnet
von Sonnenstrahlen du gesegnet

Im Wiesengrund der Traumgoldblüten
dich Glück und Freude sanft behüten
Geborgenweich der Traum vergeht
der Alltag hart vor der Türe steht

Genieß die schönen Traumlandzeiten
die in Nächten ruhig dich begleiten
Geborgenweich der Traum erwacht
es ist so schön, wenn Sonne lacht

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 764 aus Band 27)

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Sternschnuppensommer (769)

Mittwoch, August 29th, 2007 | Allgemein, Sommer | Keine Kommentare

 

Sternschnuppensommer

Hell der Strahl
die Nacht erhellt
Sternschnuppenstrahl
vom Himmel fällt

Sternenklar und wolkenlos
Schnuppenzahl, die ist sehr groß
Wunderschön mit anzusehn
Sternschnuppen vom Himmel ziehn

Wünsche, diese fallen begleiten
aus der Ferne, aus den Weiten
Musst du raus ins Freie gehn
Sternschnuppensommer so zu sehn

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 769 aus Band 27)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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